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Amtierenden Meister in die Schranken gewiesen

HSV BW Insel Usedom - BFC Preußen Berlin 34 : 27 (15:10)
News von Sonntag,
12.9.2004, 01:13 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Einen Vorgeschmack auf das was kommende Mannschaften in der Pommernhölle erwartet, bekam der BFC Preußen Berlin zu spüren. Die gut 150 Zuschauer veranstalteten unter dem Trommelwirbel des Fan-Clubs Inselpower ein Spektakel, was allen Anwesenden Gänsehaut über den Rücken laufen lies. Auch die A-Junioren ließen sich davon anstecken und legten einen Blitzstart nach Maß hin. Zweimal Heidenreich und Leow brachten die Youngster innerhalb von drei Minuten auf 4:0 in Führung. Ott hielt seinen Kasten sauber und vorne eine exzellente Torausbeute. Die Mannschaft war in der höchsten deutschen Jugendspielklasse, der Regionalliga angekommen. Und so ging das Spiel weiter. Tempohandball von der ersten bis zur 60. Minute, sorgte schon nach elf Minuten für einen Fünftorevorsprung der mit 15:10 aus in die Halbzeitpause genommen wurde. Und es war mit sieben Tore bis zum Wechsel immer wieder Heidenreich, der durch den amtierenden Regionalligameister Preußen Berlin nie in den Griff zu bekommen war. Wie hoch die Trauben hängen, merkten die Junioren dann als sie aus der Pause kamen. Ein wenig unkonzentriert und in der Deckung nicht ganz so sicher waren die Gäste beim 16:15 erst- und letztmalig auf ein Tor herangekommen. Danach fanden die Gastgeber wieder zu ihrer Linie zurück, standen in der Abwehr und über einfache Tempotore fanden sie wieder auf den richtigen Weg. Über 19:16, 24:19 zogen sie auf acht Tore (32:24) davon und demontierten den Halbfinalisten der letztjährigen Deutschen Meisterschaft. Trainer Teetzen war natürlich überglücklich und zollte den Spieler aus der 2. Reihe, die diesmal allesamt aufgrund der Ausfälle (B. Teetzen verletzt/Heidenreich rote Karte, Leow im Spielverlauf ausgefallen) eingesetzt werden mussten und voll einschlugen, ein großes Lob. „Wir freuen uns über die zwei Punkte, vor allem gegen eine starke BFC Mannschaft. Wenn wir so weiter agieren, brauchen wir keine Angst haben und erreichen unser Ziel von 18 Punkten sehr schnell.“
Der HSV spielte mit: Ott, Schößner - E. Wicht (5), Leow (4), B. Teetzen, Schöne (1), Parlow, G. Wicht (2), Reetz (5), Klepp (6), Heidenreich (11/6), Mehling.
(von Lars Petersen)

In der Abwehr arbeiteten die HSV Youngster konsequent (Foto: G.N.)


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