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HSV gelingt höchster SaisonsiegHSV Insel Usedom - SV Beckdorf 35:17 (16:8) |
News von Montag, 21.5.2012, 09:00 Uhr Kategorie: 1. Männer |
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Schöner Abschied für Coach Jens-Peter Teetzen. Das letzte Heimspiel einer Saison ist traditionell ein sportliches Ereignis, mit einem Rahmenprogramm, das sich sehen lassen konnte. Diesmal erlebten die zahlreichen Fans „neben“ dem eigentlichen Spiel Ehrungen der Jugendteams, die Auszeichnung des Publikumslieblings, die Vertragsunterzeichnung mit der Usedomer Bäderbahn (UBB), die Verleihung des „Club-100-Ehrenpreises“, die Trikotversteigerung und als besonderes „Schmankerl“auch noch das Championsleague-Finale. Mit dem Sieg über den SV Beckdorf gelang den Gastgebern noch der Sprung auf Rang neun. Die Beckdorfer sind der Lieblingsgegner der Insulaner. Auch im vierten Anlauf gelang den Niedersachsen kein Erfolg gegen den HSV Insel Usedom. Die Gäste hatten nur acht Feldspieler zur Verfügung. Nach der Roten Karte (18.) für Rudolph, nach Foul an Glende, und dem verletzungsbedingten Ausfall eines weiteren Akteurs wurde Torsteher Stielert im zweiten Durchgang als Feldspieler eingesetzt. Im Abschiedsspiel für HSV-Trainer Jens-Peter Teetzen und Spielmacher Roman Bernhardt gelang den Insulanern, basierend auf einer soliden Abwehr, ein souveräner Erfolg, der allerdings nicht zu den glanzvollen Auftritten in der Pommernhalle gehört. Konzentriert starteten die Gastgeber ins Match, sie legten durch Fischer und Wendt vor. Torhüter Hintze bot wieder eine souveräne Leistung, so dass der HSV sich über 2:1 auf 6:1 absetzen konnte. Dabei ließen die Insulaner sogar noch viele gute Möglichkeiten liegen, vor allem bei Torjäger Wendlandt stimmte das „Visier“ nicht. Als dann Glende beim Stand von 9:3 (18.) von Rudolph ausgehebelt wurde, schienen die Messen endgültig gesungen. Bis zur Halbzeit bauten die Gastgeber den Vorsprung auf 16:8 aus. Ein kurzes Aufflackern nach dem Wechsel, als Beckdorf die ersten beide Tore erzielte, war dann auch schon alles, was an Spannung aufkeimte. Die Insulaner bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Sogar Wendlandt traf acht Minuten vor dem Ende. Den letzten Treffer markierte dann Publikumsliebling Wicht mit einem Kempa-Trick — damit hatte sich auch der letzte Akteur in die Torschützenliste eingetragen. „Es ist ein Abschluss wie ich ihn mir nicht besser hätte wünschen können. Das ist der höchste Saisonsieg. Dass uns das am letzten Spieltag gelang, zeigt, dass wir konditionell in Grundlagen und Ausdauer sehr gut aufgestellt waren“, freut sich Teetzen. „Die Jungs sind über die 60 Minuten ein hohes Tempo gegangen. Wichtig dabei sind nicht die 35 Tore, sondern die tolle Abwehr und die stabile Torhüterleistung, die uns häufig in den Tempogegenstoß und für die Zuschauer viele Tore brachten“, bilanzierte der HSV-Trainer in seiner letzten Pressekonferenz, die - angereichert mit vielen Emotionen - seinen Abschied bedeutete. Aufstellung HSV: Hintze, Berndt; Wendt 5/1, Glende 4, Nietzel 4/1, Babatz 1, Ruskov 2, Neidel 3, Bernhardt 4/1, Leow 5, Wicht 1, Fischer 3, Wendlandt 2, Fink 1 Trainer und Spielmacher des HSV von Mannschaft verabschiedet Zwei Leistungsträger des HSV wurden nach dem letzten Spieltag ehrenvoll von Michael Holtz, dem Geschäftsführer der Marketing GmbH, verabschiedet: Jens-Peter Teetzen, der seit 2008 das Ruder des Regionalliga- bzw. des Drittligateams inne hat, und sein Spielmacher Roman Bernhardt. Beide wollen ein wenig kürzer treten. Teetzen wird wieder in die Jugendarbeit zurückkehren, dort wo er seine größten Erfolge feierte. So wurde er mit der E-Jugendmannschaft Landesmeister, die später auch Landesmeister in der B- und A-Jugend wurden. Roman Bernhardt wird sich zukünftig mehr um die Familie kümmern, vor allem um Spross Manuel, der im Januar das Licht der Welt erblickte. Usedomer Bäderbahn und HSV verlängern Zusammenarbeit Am Samstag unterzeichneten Michael Holtz (Geschäftsführer der Marketing-GmbH), Rolf Landau (HSV-Vereinschef) und Jörgen Boße (Geschäftsführer der Usedomer Bäderbahn) einen Dreijahresvertrag über die weitere Zusammenarbeit. Seit zwölf Jahren sind UBB und HSV Insel Usedom Gefährten. „Für uns ist die UBB einer der wichtigsten Partner, um weiter auf diesem Niveau arbeiten zu können“, dankte Landau. Der „Club 100“, ein Zusammenschluss mehrerer Sponsoren, vergab den „Club 100-Ehrenpreis“ an Jana Müller, die Lebensgefährtin von Trainer Jens-Peter Teetzen. Axel Mesing (Vorsitzender) und Roberto Pfeifer (Geschäftsführer) betonten die Wichtigkeit einer intakten Beziehung für den sportlichen Erfolg. „Ich freue mich über die Auszeichnung und darauf, dass ich nun wieder mehr Zeit mit meinem Mann habe“, so Jana Müller. Gordon Wicht zum dritten Mal Publikumsliebling der HSV-Fans Gordon Wicht (23) wurde zum dritten Mal Liebling der Fans. Er war es bereits 2011 und 2008. Das schaffte noch kein HSV-Spieler vor ihm. Zweimal war es Lars Rabenhorst. Von 243 bei der 14. Wahl des „Publikumsliebling“ abgegebenen Stimmen erhielt der Spielmacher 92. Patrick Glende (19) erhielt 31 Stimmen und Florian Fink (18) derer 28. Damit belegen die Youngster die Plätze zwei und drei — sicherlich auch als Anerkennung für die Doppelbelastung. Beide Akteure standen sehr oft sowohl in der A-Jugend- als auch in der Drittligamannschaft auf dem Parkett, so dass es beide auf jeweils etwa 50 Spieleinsätze brachten. Versteigerung der HSV-Trikots bringt 1740 Euro D-Jugendspieler Oskar Gala ersteigert das Trikot seines Vaters Tomasz mit Hilfe von Heinz-Egon Achterkerke. Es ist bereits Tradition, dass zum Saisonende die Trikots der Handballer der ersten Männermannschaft unter den Hammer kommen. Die Fans konnten im Internet bieten. Im Vorfeld zeichnete sich eine Tendenz ab: Das Trikot von Gordon Wicht hatte zum Abschluss der Internetbörse einen Wert von 115 Euro erreicht, gefolgt von den Trikots von Maik Hintze und Felix Babatz, die mit jeweils 50 Euro zu Buche standen. Die Hemden von Wicht und Hintze brachten bei der Versteigerung in der Pommernhalle jeweils 160 Euro. Den höchsten Wert für ein Kleidungsstück eines HSV-ers erzielte allerdings Fanny Wirth. Sie wollte das Polo-Shirt von Betreuer Maik Schulze. 180 Euro blätterte sie dafür hin und bekam gleich das Reservepolo obendrauf. Eine schöne Geste sorgte für Sonderapplaus seitens der Fans. D-Jugendspieler Oskar Gala wollte unbedingt das Trikot „Nr. 6“, das seines Vaters Tomasz. Als der Preis bei 100 Euro angelangt war, griff ihm Heinz-Egon Achterkerke unter die Arme. Er ersteigerte das Trikot für 110 Euro und schenkte es dem jungen Polen. Insgesamt kamen 1740 Euro zusammen. „Davon fließen 870 in die Jugendabteilung“, verkündete Michael Holtz, dessen Polo-Shirt für 100 Euro an einen weiblichen Fan ging. (von Lars Petersen, OZ 23.05.2012) |
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