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Insulaner überzeugen in Dessau

Guter fünfter Platz der männlichen D-Jugend bei Ostdeutscher Meisterschaft
News von Dienstag,
20.6.2006, 10:03 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Wieder stellt ein Jugendteam die gute Nachwuchsarbeit beim HSV unter Beweis. Bei der Meisterschaft-Ost wurde ein guter fünfter Platz erkämpft.

Der Vizemeister Mecklenburg-Vorpommerns, die D-Jugend des HSV Blau-Weiß Insel Usedom, nahm am Wochenende an den Ostdeutschen Meisterschaften in Dessau teil. Angefeuert von den mitgereisten Insulanern und beeindruckt von den erstklassigen Bedingungen, bewiesen die Youngster von Trainer Teetzen, dass sie in der Lage sind, guten Handball zu spielen. Rang fünf ist ein Riesenerfolg für ein Team, das mit E- und D-Jugendlichen gespielt hat, während die anderen Mannschaften mit reinen D-Jahrgängen agierten.
Im ersten Spiel gegen Aue führten die Insulaner zur Pause mit 10:6. Erst als Patrick Glende ungerechtfertigter Weise mit zweimal zwei Minuten vom Feld geschickt wurde, konnte Aue das Spiel drehen. 30 Sekunden vor dem Ende hielt Kohlhause einen Siebenmeter und Glende traf anschließend zum 16:16. „Ein gerechtes Ergebnis“, so Teetzen. Gegen Eisenach gingen die Insulaner hochmotiviert ins Spiel. Sie boten eine tadellose Vorstellung. Aus dem 9:6 zur Halbzeit machten sie ein 18:13. Zwischen den 20-minütigen Spielen hatten die HSV-er leider immer nur ein Spiel Pause, so dass die Kräfte von Spiel zu Spiel schwanden. Doch das war nicht der Grund für die 11:26-Niederlage gegen Berlin-Rudow. Trainer Teetzen erkannte die Überlegenheit des späteren Turniersiegers an, wobei er mit der Höhe der Niederlage haderte.
Das Match gegen Cottbus war dann schon das erste Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug. Die erste Spielhälfte (6:11) wurde vollkommen verschlafen. Die durch den DHB angewiesene Manndeckung – so musste in der ersten Hälfte gespielt werden – fasste nicht. Besser klappte es dann bei der Vorgabe der offensiven Deckung (1/5 bzw. 3/3). Der HSV kämpfte sich auf 18:19 heran, hatte Pech mit einem Pfostentreffer, und unterlag dann mit 19:21. Cottbus gelang so der einzige Sieg im Turnier.
Gegen Magdeburg spielte der HSV dann wieder besser. Die Insulaner gingen konzentriert zur Sache. Schon zur Halbzeit führten sie mit 10:8. Durchgängig behielten sie diese Führung, die beim Stand von 14:11, als Glende mit zwei Minuten bestraft wurde, fast gekippt wäre. Über 18:18 kamen die Insulaner noch zu einem 20:19 und freuten sich damit über Gruppenrang drei. Staffelsieger wurde Rudow (10:0) vor Aue (7:3), dem HSV (5:5), Magdeburg (4:6) sowie Eisenach und Cottbus (beide 2:8).
Damit ging es am Sonntag gegen die SG VfB Hermsdorf/ Waidmannslust um Platz fünf. Ein schlechter Start (0:2; 3:5; 8:12) wurde durch eine kämpferische Glanzleistung bis zur Halbzeit auf 14:14 egalisiert. Durch diesen Motivationsschub gingen die Insulaner im nun zweimal 30 Minuten dauernden Vergleich bis an ihre körperliche Substanz. Vor den Augen ihrer Fans „zerrissen“ sie sich und schafften mit dem 26:25 einen kaum geglaubten Erfolg.
Glückwünsche gelten nicht nur der Mannschaft, sie gehen auch an Patrick Glende, der zweitbester Spieler des Turniers wurde und zudem bester Torschütze (78) war.
Für den HSV spielten: Kohlhase; Glende (78), Reimer (19), Michl (3), Zimmermann (2), Biemel (6), Genz, Schlosser, Möller, Kleiner, Schreiner, Wendebaum.


Die D-Jugend des HSV Blau-Weiß wurde in Dessau bei den Ostdeutschen Meisterschaften Fünfter.
(Foto: L. Sebastian, OZ 20.06.2006)


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