News- & Pressemeldungen: Artikel-Archiv


Kategorie: Nachwuchs

HSV-Nachwuchs hält gegen Bundesligateam mit

Trainingsspiel: A-Jugend(m) gegen 1.Männer 30:42
[News einzeln anzeigen]
News von Freitag,
31.12.2004, 01:44 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Die A-Junioren des HSV Blau-Weiß Insel Usedom bereiten sich akribisch auf das kommende Spitzenspiel gegen den Tabellendritten PSV Tegel Berlin vor. Auch nach dem 15. Januar wollen sie mit der hervorragenden Bilanz weiter an der Tabellenspitze stehen.
Um diesem Ziel gerecht zu werden, führte die Nachwuchsmannschaft ein mehrtägiges Trainingslager durch, an dem sich auch die Spielgemeinschaft Karlshagen/HSV beteiligte. Für das bereits gestandene A-Jugendteam war ein Trainingsspiel gegen die erste Männermannschaft der Höhepunkt. Über dreimal 25 Minuten verkauften sich die Youngster mehr als ansprechend. Das erste Drittel verloren sie mit 10:14, wobei die Partie bis zum 9:10 (21.) offen gehalten werden konnte. Die Youngster führten sogar durch Treffer von Heidenreich, der alleine fünfmal traf, und Leow mit 2:0. Eine Superleistung bot Keeper Schößner. Im zweiten Drittel erreichte das Nachwuchsteam um Kapitän Wicht ein 13:13. Dabei zeichnete sich vor allem Enrico Ney aus, der nun das Tor der Youngster hütete. Es gab viele schöne Tore auf beiden Seiten zu begutachten, aber vor allem Pommerening, über Außen, und Teetzen erwiesen sich als treffsicher. Im letzten Drittel setzte sich dann erwartungsgemäß die Klasse und die Kraft des Zweitbundesligisten durch, der jedoch ohne Michalewicz und Schmidt antrat. Am Ende stand mit 42:30 ein standesgemäßes Resultat zu Buche. Doch Jens-Peter Teetzen, Trainer der A-Jugend, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft, dass mit dem erkrankten Felix Klepp einen sehr wichtigen Akteur ersetzen musste.
(von Lars Petersen, OZ 31.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

HSV-Coach hält Klassenerhalt für realistisch

Dr. Michal Kaniowski zieht Zwischenbilanz zum Jahresende
[News einzeln anzeigen]
News von Dienstag,
28.12.2004, 14:09 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Zehn Punkte aus 15 Spielen hat Handball-Bundesligaaufsteiger Blau-Weiß Insel Usedom erobert. Zwei Spieltage vor Abschluss der Hinrunde zieht Trainer Michal Kaniowski eine Zwischenbilanz.

Dreimal die Woche fährt Dr. Michal Kaniowski, promovierter Sportwissenschaftler, zum Training von Gorzow nach Ahlbeck: 200 Kilometer hin und gegen Mitternacht wieder zurück. Hinzu kommen die Spiele am Wochenende – auf der Insel oder irgendwo weit weg im Westen. Eine Durchfahrtgenehmigung für die Grenze hat er noch nicht, aber eine bärenstarke Kondition und reichlich Ehrgeiz. Beides brauchen er und sein Team, um das Saisonziel, den Bundesliga-Klassenerhalt, zu schaffen.

OZ: Fünf Siege, vier davon zu Hause, und zehn Punkte. Ist das viel oder wenig für den Neuling?

Kaniowski: Das frage ich mich derzeit auch immer wieder. Ich denke, es sind 80 Prozent von dem, was wir erreichen konnten. Was fehlt, sind die vier Punkte aus den unnötigen Heimniederlagen gegen Spenge und Fredenbeck. Ansonsten liegen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten und stecken nicht im Tabellenkeller fest.

OZ: Oft spielt das Inselteam, zumindest über weite Phasen, gut mit. Woran liegt es, dass am Ende zu wenig Zählbares rausspringt?

Kaniowski: Wir sind einfach noch zu unerfahren. Der einzige Spieler mit Bundesligaerfahrung ist Pawel Kaniowski. In kritischen Situationen lastet zu viel Verantwortung auf ihm, in der Abwehr und im Angriff. Andere Spieler werden noch zu schnell nervös, sind noch nicht stabil genug. Das ist ein Prozess. Das dauert. Aber es stimmt – wir haben uns eigentlich fast immer sehr gut verkauft.

OZ: Das bringt nur leider keine Punkte ...

Kaniowski: Aber es ist wichtig, dass die Spieler den Kopf nie in den Sand stecken, immer erhobenen Hauptes weitermachen und im nächsten Spiel wieder alles versuchen. Die Moral der Truppe ist absolut in Ordnung.

OZ: Reichen Kondition, Kraft und Ausdauer für jeweils 60 Minuten bzw. für die lange Saison?

Kaniowski: Wir trainieren leider nur dreimal die Woche und nicht immer können alle dabei sein. Also muss ich mich da auf Taktik konzentrieren, Kraft und Ausdauer müssen die Spieler selbst mehr trainieren. Wir müssen noch zulegen, um auch mal für Überraschungen sorgen zu können.

OZ: Den Tempogegenstoß, die schnelle Mitte spielt der HSV nur sehr selten ...

Kaniowski: Ja, das funktioniert ja auch nur, wenn Torwart und Abwehr stark sind. Obwohl Enrico Ney stabiler wird und Szczesny sich bestimmt noch steigert, sind wir in der Abwehr nicht so gut, haben auch von der Körpergröße her gewisse Nachteile.

OZ: Ist über den Jahreswechsel Trainingspause?

Kaniowski: Nein, am Dienstag nach Weihnachten geht es sofort weiter. Schließlich müssen wir am 9.1. beim Spitzenreiter in Hildesheim antreten.

OZ: Wie will der HSV dort ordentlich bestehen?

Kaniowski: Jedes Spiel geht bei 0:0 los und immer hat man eine Chance. Nur, man muss diszipliniert spielen und seine Torwürfe im Gehäuse unterbringen.

OZ: Danach kommen mit Aurich und Altenholz zwei wichtige Heimspiele ...

Kaniowski: Ganz wichtige. Da geht es für uns um vier Punkte. Zumal wir unser tolles Publikum im Rücken haben.

OZ: Was empfinden Sie eigentlich angesichts der unglaublichen Atmosphäre bei den Ahlbecker Heimspielen?

Kaniowski: Was unsere Zuschauer bieten, ist für die Liga fast einmalig. Gott sei Dank haben wir das Heimspiel gegen Augustdorf doch noch gewonnen, das war auch für die Fans ganz, ganz wichtig. Es gibt uns Hoffnung für die nächsten Partien.

OZ: Wie sind Sie mit der Entwicklung der jungen Spieler zufrieden?

Kaniowski: Sie brauchen Zeit, müssen üben, üben, üben. Zaremba spielt trotz einer Handverletzung; das tut mir im Herzen weh, aber der Junge hält durch, weil wir ihn brauchen. Rafalski, Bartnik, Gala – sie alle können für die Zukunft wichtig werden. Alle haben den ehrlichen Willen, sich zu steigern.

OZ: Sie haben immer Verstärkungen für den Rückraum gefordert ...

Kaniowski: Wir haben uns ja mit Rafalski und Kaiser verstärkt. Der Verein kann jedoch nur das tun, was bezahlbar ist. Aber wenn ich noch einen erfahrenen Spieler bekommen kann, nehme ich ihn natürlich sehr gern.

OZ: Was glauben Sie: Wieviele Punkte werden nötig sein, um den Klassenerhalt zu schaffen?

Kaniowski: Das hängt auch davon ab, wie die anderen Mannschaften am Tabellenende noch punkten. Aber ich rechne mit mehr als 20 Punkten, die wir brauchen, um drin zu bleiben.

OZ: Es ist fast Saisonhalbzeit. Wie groß ist Ihrer Meinung nach die Chance, dass wir auch 2005/2006 auf Usedom Bundesliga-Handball sehen werden?

Kaniowski: Nach dem letzten Sieg habe ich große Hoffnung, dass wir es schaffen – wenn alle weiter so kämpfen.


HSV-Trainer Dr. Michal Kaniowski: Er lobt auch die jungen, noch unerfahrenen Spieler – vor allem für ihren Kampfgeist.
(Interview/Foto: Steffen Adler; OZ 27.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

HSV soll Leistungszentrum werden

Blau-Weiß bald "Landesleistungsstützpunkt des HVMV"?
[News einzeln anzeigen]
News von Mittwoch,
22.12.2004, 00:22 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Die Jugendarbeit des HSV BW Insel Usedom hat sich inzwischen bundesweit herum gesprochen und soll sich jetzt auf Landesebene auszahlen. Der Titel eines Landesleistungsstützpunktes des HVMV wie ihn schon Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Wismar inne haben, soll demnächst auch überm HSV schweben. Diesen beschluss faste der Vorstand des Handballverbandes MV und reichte ihn beim Landessportbund ein, der darüber im Januar oder Februar endgültig befindet. Verdient wurde sich das durch die vielen guten Leistungen in den letzten Jahren. So belegte der HSV nach Abschluss der Saison 2003/2004 vom HVMV in der Medaillenwertung erstmalig Rang 1. Des Weiteren dominieren die A-Junioren als junger Jahrgang die Südstaffel des NOHV in der Regionalliga. Dazu der Kooperationsvertrag zwischen den Schulen Ahlbeck und Heringsdorf, der auch langsam Früchte trägt, das Konzept des HSV geht auf. Die Talente sind teilweise in DHB Kader Sichtung. Landesauswahl- und NOHV-Kader stehen in jeder Nachwuchsmannschaft. So wie zuletzt Gordon Wicht, der bei einem Sichtungsturnier des NOHV (Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Brandenburg und MV) zur Bildung des DHB Kaders mit seiner Landesauswahl zwar nur vierter wurde, aber auf seiner Position (Rückraum Mitte) als bester seiner Altersklasse eingestuft wurde. Von allen teilnehmenden Spieler wurde er als drittbester Handballer des Jahrganges 1989 aus dem gesamten Einzugsgebiet geehrt. Dazu zählen mit Ben Teetzen, Felix Klepp und Alex Leow drei weitere Spieler zum DHB Kader.
Auswahlkader des HSV:
1986:
Eik Wicht, Lars Schütz
1987: Ben Teetzen, Alex Leow, Felix Klepp, David Ott, Nico Heidenreich, Erik Pommerening, Thilo Schößner, Sven Mehling, Eric Schöne
1988: Christoph Reetz
1989: Gordon Wicht, Ben Parlow
1990: Christoph Witt, Johannes Sellin
1991: Robert Schulze, Steven Knofe, Christopher Neidel, Torben Wendt
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Verein

Cheerleaders heizen die Stimmung an

Spaß an der Musik und Bewegung/ Fanclub organisierte neue Kleidung
[News einzeln anzeigen]
News von Mittwoch,
22.12.2004, 00:21 Uhr

Kategorie: Verein
Eine Stipvisite bei den Cheerleaders des Handball-Bundesligisten HSV Blau-Weiß Insel Usedom gab Aufschluss über das Engagement der jungen Girls auf Veranstaltungen wie Karneval, Geburtstagen, Weihnachtsfeiern oder wie zuletzt auch in einem Seniorenheim. Natürlich sorgen die Mädels um die 18-Jährige Franziska Ploetz und Sarah Reimann (17) vor allem vor den Heimbegegnungen der "Blau-Weißen" mit rassigen Tänzen dafür, dass während des Spiels die Stimmung ordentlich angeheizt wird. Inzwischen hat die Gruppe 14 Mitglieder, die ausschließlich aus den drei Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin kommen. Es sind aber weitere Mitstreiterinnen jederzeit willkommen, wie man und versicherte.
Zweimal, bei Sonderauftritten sogar drei bis viermal in der Woche, werden die Tänze bei moderner Musik einstudiert. "Es ist schon ein irres Gefühl vor 1000 Zuschauern aufzutreten und die Massen in der Pommernhalle zu begeistern", sagt Sarah Reimann, die sich wie alle Cheerleaders auf die Heimspiele der Handballer in der zweithöchsten Spielklasse von Deutschland freut. Kürzlich sponsorte der Fanclub des Bundesligisten ihnen neue Kleidung, die von der HSV-Trommlerin Resi Bengs ehrenamtlich genäht wurde. Auch außerhalb der Veranstaltungen pflegen die jungen Frauen Kontakt miteinander. Auf die Saisonabschlussfeier im Mai kommenden Jahres sind sie besonders heiß, "denn dort geht die Post ab", so Franziska Ploetz.
Mit dem Tanzen hatten die Cheerleaders schon früher in Karneval Vereinen, im Ballet, oder in der Schule Verbindung, ehe sie sich vor rund drei Jahren gründeten und sich von da an, die "Blue Flames" nannten. "Ohne Freude, Talent und Enthusiasmus würden unsere Auftritte nicht funktionieren", stellte Sarah Reimann klar. Und Franziska Ploetz fügte hinzu: "Wir alle finden viel Spaß daran, uns rhythmisch zur Musik zu bewegen. Und außerdem ist das gut für die Ausdauer", so die 18-Jährige. Zwecks interessierter Engagements sind die "Blue Flames" unter der Rufnummer 017476069988 zu erreichen.
(von Wolfgang Dannenfeldt)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Kaniowski überzeugt mit Tempo und Spielwitz

Bericht aus der Handballwoche
[News einzeln anzeigen]
News von Dienstag,
21.12.2004, 08:00 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Insel Usedom – HSG Augustdorf/Hövelhof 27:25 (14:13)

Insel Usedom: Ney, Szczesny; Kaiser (5), Schmidt (3), Bartnik (n.e.), Gala, Kaniowski (6/2), Rafalski, Dau (1), Galus (3), Zaremba (1), Michalewicz (3), Podfigurny (4), Hoffmann (1)

HSG Augustdorf/Hövelhof: Selke, Krüger; Honerkamp (5), Sauerland (6), Freier, Dessin, Lissel (4), Bonath (4), Grunow, Schindelhauer, Feldmann, Kolios (6/4)

SR: Jäger/Lindner (Niesky/Görlitz)
Z: 1.000
Zeitstrafen: 12 : 10 Minuten
Siebenmeter: 4/2 : 4/4
Beste Spieler: Ney, Kaiser, Kaniowski – Krüger, Sauerland

Von den Cheerleadern weihnachtlich eingestimmt, erwarteten die Fans im letzten Spiel des Jahres eine vorgezogene Bescherung ihres HSV. Doch es wurde kein Handballfest, sondern ein Spiel mit vielen Fehlern, das am Ende der Gastgeber gewann, weil er den größeren Siegeswillen zeigte und der Gegner noch mehr patzte.
In der ersten Viertelstunde verlief das Spiel ausgeglichen, obwohl Zaremba und Gala dreimal nur den Torrahmen trafen und Gala zwei Siebenmeter versiebte. Nach zwischenzeitlicher 2-Tore-Führung des HSV (10:8) drehte die HSG mit 4 Toren binnen 4 Minuten den Spieß um. Das 12:13 (27.) sollte jedoch die letzte Gästeführung sein. Vor allem ein flinker und umsichtiger Kaniowski hielt den HSV auf Kurs.
Das 14:13 zur Pause baute der HSV dank eines nun überragend haltenden Ney auf 20:16 aus. Doch statt den Sack zuzumachen, hatten die Usedomer Angst vor der eigenen Courage und gestatteten den Ostwestfalen einfache Kontertore zum 22:22 (53.). Der in der 46. Spielminute eingewechselte Keeper Krüger schien in der Schlussphase zum Garanten eines HSG-Sieges zu werden, doch seine Vorderleute ließen ihn im Stich. Der HSV zeigte zwar Nerven, zog aber dank eines unbändigen Lars Kaiser mit dem 26:24 (59.) entscheidend davon. So verabschiedeten sich die HSV-Spieler versöhnlich mit einem Sieg von den Fans und in die anschließende Weihnachtsfeier.


D. Pühler

-----------------------------------------------------------------------
Mit freundlicher Genehmigung der HandballWoche

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Balsam für Spieler und Fans

HSV Blau-Weiß Insel Usedom - HSG Augustdorf/Hövelhof 27:25(14:13)
[News einzeln anzeigen]
News von Montag,
20.12.2004, 10:35 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Mit dem 27:25-Sieg machte der HSV am Samstag sein Pluspunktekonto zweistellig. Die Fans feierten eine große kämpferische Leistung.

So hatten sich alle, die auf der Insel blau-weiß denken und fühlen, ihre Vorweihnachtsfeier in der Pommernhalle vorgestellt: Eine spannende Partie, tolle Tore und am Schluss den Lohn für eine aufopferungsvoll kämpfende, wenn auch nicht fehlerfreie HSV-Sieben! Mit 27:25 (Halbzeit 14:13) wurden die starken Gäste von der HSG Augustdorf/Hövelhof in die Knie gezwungen. Und das zweifellos verdient, wie auch Gästecoach Diethard von Boenigk nach dem Match eingestand.
„Es war gar nicht so einfach, gegen 1000 begeisterte Insulaner von der Trainerbank aus anzuschreien“, machte der etwas heisere HSG-Trainer deutlich, was in der „Pommernhölle“ wieder abging. Von Anfang an standen die Fans wie eine Wand hinter ihren Lieblingen, wenngleich erneut bei weitem nicht alles klappen wollte, der Druck auf alle Spieler, gewinnen zu müssen, offenbar sehr groß war. Gala vergab zwei Siebenmeter und Hoffmann scheiterte im Doppelpack jeweils völlig frei vor dem Gästekeeper. Aber schon in dieser Anfangsphase wurde klar, warum der HSV nach einem wechselvollen Spiel, bei dem er phasenweise schon wie der sichere Sieger (21:17) aussah, dann aber wieder zu verlieren drohte, am Ende strahlen durfte: Die Moral der Truppe war intakt, einer kämpfte für den anderen!
Trainer Michal Kaniowski war es über die Woche offenbar gelungen, die hohe Auswärtspleite in Niestetal vergessen zu machen und die Köpfe der Spieler wieder frei zu bekommen. „Das war nicht leicht“, so der polnische Coach, der anschließend im VIP-Zelt seinen sichtlich erleichterten Spielern väterlich Respekt zollte: „Die zehn Punkte wollten wir bis Weihnachten. Nun haben wir sie.“
Zu den Garanten des Erfolges zählten einmal mehr Trainersohn Pawel Kaniowski, Lars Kaiser, der immer öfter Verantwortung übernimmt, sowie Enrico Ney. Nach anfänglichen Unsicherheiten stand der Keeper nach dem Wechsel wie der Fels in der Brandung und trug durch seine Paraden nicht unwesentlich dazu bei, dass bei den erfahrenen Gästen das große Zittern einsetzte. Ihr Trainer lobte aber zugleich die lautstarken Fans von der Insel, die „eine tolle Kulisse boten“.
Bevor dann die Spieler mit Offiziellen, Sponsoren und Mitgliedern des Clubs 100 zur „dritten Halbzeit“ in die Villa Ingeborg aufbrachen, lagen sich Fans und Spieler auf den Traversen überschwänglich in den Armen. Ob Pody im klatschnassen Jersey, die Bier trinkenden jungen Zaremba, Bartnik und Gala oder der nach eigenen Worten in einer Formkrise steckende Galus – alle können nun etwas entspannter Weihnachten und Silvester feiern und sich auf den Januar vorbereiten.
Denn der Auftakt 2005 hat es gleich in sich: Erst geht es am 9.1. zum Spitzenreiter nach Hildesheim, dann kommt der bärenstarke Neuling Aurich (15. Januar) nach Ahlbeck und danach Altenholz, das bekanntlich noch eine Rechnung mit dem HSV offen hat. Hier fuhren die Insulaner am ersten Spieltag gleich einen Sieg ein.
HSV-Aufstellung: Ney, Szczesny; Kaiser 5, Schmidt 3, Bartnik, Gala, Kaniowski 6/2, Rafalski, Hoffmann 1, Zaremba 1, Michalewicz 2, Podfigurny 3, Dau 1, Galus 5.
(von Steffen Adler, OZ 20.12.2004)


Lars Kaiser wirft erneut einen Treffer für den HSV – der Neuzugang bringt sich immer stärker ein.
(Foto: L. Petersen, OZ 20.12.2004)


Usedomer behielten zum Schluss die Nerven

Der HSV Blau-Weiß Insel Usedom geht mit zehn Punkten auf der Habenseite in die Winterpause der 2. Handball-Bundesliga. Mit dem 27:25-Heimsieg über die HSG Augustdorf/Hövelhof verdiente sich die Inselmannschaft ein schönes Weihnachtsgeschenk.
„Wir haben endlich gezeigt, dass wir auch über die volle Zeit mithalten können“, freute sich HSV-Kreisspieler Markus Dau. Wieder agierte das Team in der Abwehr mit einem 5:1-Riegel. Im Angriff wechselte Usedom die Positionen. Dadurch wurden in der Gäste-Deckung Räume frei, die der HSV nutzte. Lange Zeit konnte sich jedoch keine Mannschaft absetzen.
In der ersten Halbzeit fanden die oft zu defensive Abwehr und beide Torhüter der Gastgeber noch keine Mittel gegen den wurfgewaltigen linken Rückraum der Gäste. Besonders HSG-Spieler Sebastian Sauerland (7 Treffer) traf, wie er wollte. Nach dem 10:10 (24.) enteilten die Gäste auf 11:13. Technische Fehler des HSV nutzten die Augustdorfer zu Tempogegenstößen und leichten Toren. Nun aber riss Pawel Kaniowski das Match für Usedom an sich, leistete in der Abwehr und im Angriff Schwerstarbeit. Er und Zbigniew Podfigurny warfen die beiden Tore zum Halbzeitstand von 14:13.
Nach dem Wechsel setzte sich Blau-Weiß erstmals auf vier Tore ab (19:15/39.). Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange. In der 52. Minute war Augustdorf/Hövelhof beim 22:22 wieder im Spiel. Lange kamen die Westfalen mit der Manndeckung gegen Sauerland nicht klar, hatten dadurch Probleme im Angriff.
In der Schlussphase war es wieder einmal Torhüter Enrico Ney, der nach anfänglichen Schwierigkeiten mehrfach klasse parierte. Er hielt sein Team im Rennen, das 90 Sekunden vor Schluss durch Lars Kaiser mit 26:24 in Führung ging.
Die Gäste wechselten daraufhin ihren Torhüter aus, agierten mit sieben Feldspielern und schafften dadurch den Anschluss. Doch in den verbleibenden 40 Sekunden mit „Pärchenbetrieb“ behielten die Usedomer die Nerven und vor allem den Ball in ihren Reihen. Vier Sekunden vor dem Abpfiff machte Podfigurny mit dem 27. Treffer alles klar.
„Meine Jungs haben die taktische Marschroute voll durchgesetzt und gut gekämpft. Wir haben verdient gewonnen“, freute sich der sichtlich erleichterte Usedomer Trainer Michal Kaniowski.
HSV: Ney, Szczesny – Kaiser 5, Schmidt 3, Bartnik, Gala, Kaniowski 6/2, Rafalski, Hoffmann 1, Zaremba 1, Michalewicz 2, Podfigurny 3, Dau 1, Galus 5.
Strafminuten: je 12,
Siebenmeter: HSV 4/2; HSG 4/4.
(von Holger Meyer/Ralf Edelstein, OZ 20.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Abwehr um Keeper Ott überragend

HSV BW Insel Usedom - SV 63 Brandenburg-West 38:25 (16:14)
[News einzeln anzeigen]
News von Sonntag,
19.12.2004, 23:37 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Das letzte Heimspiel der ersten Regionalligasaison in diesem Jahr fand vor einer Rekordkulissen statt. Sicherlich auch bedingt durch die vielen Sponsoren, die sich die Spieler zu einem gemeinsamen Jahresausklang eingeladen hatten. Und scheinbar schien deren Anwesenheit doch ein wenig Nervosität hervorzurufen. Einzig und alleine Keeper Ott schien das nicht zu beeindrucken. Mit einer Ruhe wurde er zum Stein in der Brandung, wuchs über sich hinaus und ließ die hochgelobte Brandenburger Offensive verzweifeln. Aber auch die Offensive der Insulaner kam nicht ins Rollen, vor allem weil die Brandenburger Spielmacher Klepp durch Manndeckung aus dem Spiel nahmen. Doch das Team um Kapitän Wicht blieb trotz schlechter Angriffsleistung immer mit ein bis zwei Treffer vorne und wich nicht von seinem System ab. Das Tempo wurde über die sechzig Minuten gehalten und vor allem das schnelle Umkehrspiel setzte den Gästen mit laufender Spielzeit immer mehr zu. Dazu bewies erneut Mehling seine Treffsicherheit vom Punkt. Ab dem Seitenwechsel lief dann auch der Angriffsturbo. Von 16:14 Halbzeitstand zog das Team auf 19:14 davon und baute seinen Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Nachdem dann auch bei Ben Teetzen der Knoten geplatzt war und er dreimal in Folge von 27 auf 29: 21 nachlegte, hatten die Gäste nichts mehr zuzusetzen. Mit 11 Toren Vorsprung wurden die Fans in die Weihnachtspause verabschiedet und alles freut sich nun auf das Duell mit den Polizisten aus Tegel, gegen die am 15. Januar die noch offene Rechnung der einzigen Saisonniederlage beglichen werden soll. Mit dieser Werbung für den Handball, Trainer Teetzen sprach von einem sehr guten und hochklassigen Regionalligaspiel, vor allem in der zweiten Spielhälfte, sollten die Unterstützung für die kommenden Spiele gesichert sein.
Aufstellung:Ott, Schößner, E. Wicht (2), Leow (3), Teetzen (5), Schöne (4), Klepp (6), Schütz, Heidenreich (7), Mehling (8/7), Pommenering (3), G. Wicht
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Junioren bedanken sich für Unterstützung

Nachwuchs dankt seinen Sponsoren, Helfern und Fans
[News einzeln anzeigen]
News von Sonntag,
19.12.2004, 14:14 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Was früher zum guten Ton gehörte ist in heutiger Zeit leider nicht mehr alltäglich. Sich ein Dankeschön für Unterstützung abzuringen fällt vielen Jugendlichen schwer, doch auch da zeichnet sich die gute Nachwuchsarbeit des HSV BW Insel Usedom aus. Die Handballverantwortlichen, allen voran Jens-Peter Teetzen und seine Jugendtrainer verlangen neben Leistungsbereitschaft und Engagement auf dem Feld, dieses auch in täglichen Leben. Dazu gehört natürlich, dass Sponsoren, ohne die ehrenamtliche Tätigkeiten und Vereinssport nicht durchführbar wären, entsprechend betreut und auch über die von Ihnen gegebene Unterstützung Rechenschaft abgelegt wird. Dazu luden die A-Junioren alle Sponsoren, den Fanclub und ihre sonstigen Helfer beim Unternehmen Regionalliga zu einem gemeinsamen Handballnachmittags ein. Um 16.00 Uhr fanden sich die geladenen Gäste zum abschließenden Spiel 2004 gegen Brandenburg (38:25) ein, danach ging es weiter in Kautis „Sportsbar“, wo vor der offiziellen Eröffnung der Heimstatt des Inselhandballes (voraussichtlich Ende Januar) die „Dankeschönveranstaltung“ stattfand. Jens Teetzen eröffnete die in lockerer Atmosphäre durchgeführte Präsentation mit einem kurzen Rückblick. So wurde in der Wendezeit die Jugendarbeit vernachlässigt, die Quittung bekam der Verein in den 90iger Jahren. 1994 wurde dann das heutige Jugendkonzept beschlossen und die Früchte sind deutlich erkennbar. Neben unzähligen Landesauswahl- und NOHV-Kadern, finden sich auch vier DHB-Kader in den eigenen Reihen. Das ist in soweit beachtlich, als das damals Alex Leow nicht einmal einen Sprungwurf konnte und Gordon Wicht Schrittfehler ohne Ende produzierte und beide heute zu den erweiterten Nationalkadern gehören. Die A-Junioren führen als Aufsteiger eindrucksvoll die Regionalliga an, also alles richtig gemacht, könnte man sagen und sich zurücklehnen. Doch sich darauf auszuruhen wäre sträflich und so wird weiter gearbeitet und dazu bedarf es materieller und finanzieller Unterstützung. So verschlingt alleine die A-Juniorensaison gute 15000 Euro, wovon alleine 8000 auf Schiedsrichter- und 3000 auf Fahrtkosten fallen, wie Teetzen ausführte. Im Anschluss an seine Ausführungen gab Verwaltungsratsvorsitzender Schwarze noch einen Ausblick auf den Gesamtverein, aus der die Herrenmannschaft demnächst als GmbH ausgegliedert wird. Danach dankte Spielführer Eik Wicht den Anwesenden für ihr Hilfe. Und damit alle wissen für wenn sie Gelder fließen lassen, wurde in einer von C. Reetz entworfenen Präsentation alle Spieler mit ihren Sponsoren untermalt, noch einmal vorgestellt. Abschließend wurde dann Sven Kautermann, handballverrückter und langjähriger Sponsor der Jugend für sein Engagement mit den Meisterschleifen des NOHV und einem persönlichen Geschenk gedankt. Und egal ob die Familie Raffelt, Steffen Richter, Claudio Mazzucato oder Fam. Reuschel um nur einige der zahlreichen Gäste zu erwähnen, alle waren sich einig, es war eine schöne und gelungene Veranstaltung, bei der die Jugend sich hervorragend präsentierte und das sie in die richtige Sache investieren. Auf diesem Wege wünscht die A-Jugend allen Sponsoren, Helfern und ihren Fans, vor allem dem Fanclub „Inselpower“ ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.


Präsentation der Spieler durch Ben Teetzen (rechts), Eik Wicht und Nico Heidnreich


Übergabe Präsent an Sven „Kauti“ Kautermann durch Sven Mehling und Eric Schöne

(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

A-Junioren des HSV dominieren Regionalligastaffel

HSV BW Insel Usedom - SV 63 Brandenburg-West 38:27 (16:14)
[News einzeln anzeigen]
News von Sonntag,
19.12.2004, 14:10 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
So langsam kann und muss sich der Nachwuchs auf höhere Aufgaben einstellen. Das Primärziel Klassenerhalt ist gesichert und der Staffelsieg greifbar. Mit dem klaren, vor allem in der zweiten Spielhälfte sicher gestellten 38:27 (16:14) Erfolg über die angriffstarken Brandenburger gehen die Insulaner mit drei Punkten Vorsprung in die Weihnachtspause. Am 15. Januar geht es dann im Spitzenduell gegen den Tabellenzweiten PSV Tegel/Berlin gegen den unmittelbaren Konkurrenten um Platz eins, der den Insulaner bisher die einzige Niederlage zufügte und gegen den man natürlich noch eine Rechnung offen hat. Ausführlicher Bericht zum Brandenburgspiel folgt.
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Handball-Fans erwarten leidenschaftlichen HSV

Letztes Heimspiel vor dem Jahreswechsel - Gegner: HSG Augustdorf/Hövelhof
[News einzeln anzeigen]
News von Freitag,
17.12.2004, 11:37 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Mit einem Heimsieg wollen sich die Insulaner vorerst von ihrem Publikum verabschieden. Das erwartet vor allem ein ehrgeiziges HSV-Team.

Nach der peinlichen Auswärtsvorstellung am vorigen Wochenende muss der HSV Blau-Weiß Insel Usedom am Sonnabend um 19 Uhr in der „Pommernhalle" unbedingt siegen, um die angestrebten zehn Punkte auf das Haben-Konto zu buchen. Doch für das Team von Trainer Dr. Michal Kaniowski wird das Spiel gegen Augustdorf/Hövelhof kein leichtes Unterfangen. Die HSG spielt seit drei Jahren in der 2. Bundesliga und belegte zuletzt den achten Tabellenplatz. Auch in diesem Jahr will die Spielgemeinschaft mit einem einstelligen Rang abschließen. Das Gesicht der Mannschaft hat sich durch sieben Abgänge und sechs Zugänge enorm verändert, doch das verjüngte Team legte bisher eine beeindruckende Bilanz hin und befindet sich derzeit auf Rang elf. Die Augustdorfer waren bislang auch die einzige Mannschaft, die dem Meisterschaftsmitfavoriten Hildesheim eine Niederlage beibrachte. Mit 13:15-Punkten besitzen sie eine fast ausgeglichene Bilanz.
Die Usedomer Mannschaft um Kapitän Peter Schmidt konnte bisher nur zu Hause teilweise überzeugen und muss erneut an ihre Leistungsgrenze gehen. Dafür stehen dem Trainer alle Akteure zur Verfügung. Die Fans erwarten Spielfreude, vor allem aber Einsatz und Leidenschaft – auch und gerade, wenn es phasenweise mal nicht so gut laufen sollte.
Mit einem Erfolg lässt es sich bekanntlich besser feiern, denn im Anschluss an das Match findet ab etwa 21.30 Uhr mit Freunden, Sponsoren und Förderern die HSV-Weihnachtsfeier in der Bansiner „Villa Ingeborg“ statt.

Der Anpfiff des Spiels der A-Jugend-Regionalligamannschaft gegen SV Brandenburg-West erfolgt um 16 Uhr. Zu Beginn der Saison konnte der HSV mit einem knappen 29:28-Sieg seine ersten zwei Auswärtspunkte einfahren. Im Nachhinein sollte sich dieser Erfolg symbolisch als „big Point“ erweisen, denn gutklassige Regionalligamannschaften wie Berlin-Tegel, der LHC Cottbus und der VfL Potsdam ließen dort Federn. Brandenburg-West hat sich für das Spieljahr 2004/05 viel vorgenommen, will um die ersten Plätze mitspielen. Daher sollte der HSV den Gast von der Havel nicht unterschätzen. Für die Insulaner ist es wichtig, die Euphorie aus den beiden letzten Auswärtsspielen mit aufs Parkett zu bringen. Wenn die Usedomer Abwehr wieder zu ihrer agressiven Spielweise findet und es schafft, die starke Aufbaureihe der Gäste zu neutralisieren, dann sollten die beiden Punkte auf Usedom bleiben.

Um 14 Uhr erfolgt der Anpfiff bei der weiblichen A-Jugend gegen HSV Peenetal Loitz.
(von Holger Meyer und Lars Petersen; OZ 17.12.2004)


...Kurz notiert...
Reetz zum Sichtungslehrgang

Zu einem Landesauswahl-Sichtungslehrgang ist Christoph Reetz für das kommende Wochenende nach Berlin eingeladen worden. Der HSV-Handballer vom Jahrgang 1988 wurde von den Verantwortlichen des LHV aufgrund seiner guten Leistungen die er in der A- und B-Jugend seines Vereins zeigte, nominiert.


Nico Heidenreich führt

In der internen Torschützenbestenliste der Handball-A-Jugend des HSV Blau-Weiß Insel Usedom führt Nico Heidenreich das Feld an. Der Rückraumspieler hat bisher 76 mal getroffen, davon 28 mal vom Siebenmeterpunkt. Es folgen Felix Klepp (45/8), Eik Wicht (39/1), Alexander Leow (31), Ben Teezen (30), Sven Mehling (21/5), Lars Schütz (20) und Eric Schöne (19).
(von Wolfgang Dannenfeldt)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Allgemein

Souveräner Heimsieg der HSV-Reserve

HSV Blau-Weiß Insel Usedom II – TSG Wismar 41:26 (24:12)
[News einzeln anzeigen]
News von Dienstag,
14.12.2004, 09:29 Uhr

Kategorie: Allgemein
Mit ihrem Sieg ist die zweite Mannschaft des HSV aus der Abstiegszone heraus. Ganz oben bleibt dagegen die A-Jugend der Blau-Weißen.

Die zweite Männermannschaft des HSV Insel Usedom gewann im letzten Spiel vor der Winterpause in der Landesoberliga gegen die TSG Wismar klar mit 41:26. Das Team von Trainer Uwe Tikale konnte auf die Bundesligaspieler Dau und Hoffmann zurückgreifen und hatte auch im Rückraum mit Rafalski und Zaremba echte Verstärkung erhalten. Somit hieß es nach einer Viertelstunde schon 12:2. Die Gäste standen an diesem Tag schon früh auf verlorenem Posten. Doch die Insulaner spielten konzentriert weiter und gingen diesmal auf Torejagd, um ihr Konto aufzubessern. Mit einem sicheren 24:12 ging es in die Halbzeitpause.
Auch die zweiten 30 Minuten spielten die Usedomer ihre klare Überlegenheit aus. Zehn Minuten vor dem Ende warf der junge Max Kaufmann, der auf seiner Außenposition ein sicherer Vollstrecker war, das 35:19. Die Insulaner wollten unbedingt noch die 40-Tore-Marke erreichen. Dies blieb dann Kapitän Mirko Städing vorbehalten, der den 41:26-Endstand erzielte. Mit diesem Erfolg entfernt sich der Gastgeber endgültig aus der Abstiegszone und überwintert im gesicherten Mittelfeld.
Aufstellung/HSV: Tiews,Schulze; Städing 2, Zaremba 5, Hoffmann 10/2, Dau 10/2, Rafalski 8, Kaufmann 5, Kracht, J. Fiedler 1/1, Saß.

Die männliche C-Jugend des HSV gewann das letzte Punktspiel in der Hinrunde der Landesoberliga beim HC Empor Rostock knapp, aber verdient mit 27:26. Der Gastgeber erzielte ein 11:7, doch die Insulaner steckten diesen Rückstand weg und verkürzten bis zur Halbzeit auf 12:13. Hälfte zwei war dann ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff markierte Markus Kracht den 27:26-Siegtreffer.
Aufstellung/HSV: Riedel, Döbler; Witt 8, Wendt 3, Sellin 1, Schulze 6, Knofe 1, Wirth 4, Kracht 4, Glende, Steinfeld.

Die männliche B-Jugend verlor im Spitzenspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer HC Empor Rostock klar mit 15:30. Trotz dieser Niederlage behaupten die Usedomer den zweiten Tabellenplatz in der Landesoberliga vor Post Schwerin. Die weibliche D-Jugend trug ihre Punktspielrunde in Pasewalk aus und musste gegen Neubrandenburg (18:9) und gegen Demmin (15:8) Niederlage einstecken.

Die männlichen D-Jugendteams spielten ihre Punktspielrunde in Waren. Die erste Mannschaft gewann gegen den Gastgeber klar mit 33:5. Das jüngere Team verlor mit 11:24. Den Vergleich der Inselteams untereinander entschied die erste Mannschaft mit 27:14 für sich.

Die männliche A-Jugend trat beim Viertplazierten der Regionalliga Nordost, dem BFC Preussen Berlin an und gewann mit 27:25 (15:14). Das Trainerduo Teetzen/Neels stellte die Mannschaft sehr gut auf das Spitzenspiel ein. Die Zuschauer sahen ein hochklassiges Regionalligaspiel. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die HSV-erüberzeugten mit einer guten Abwehrleistung. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste, beide Teams schenkten sich nichts. Zehn Minuten vor Schluss konnten sich die Blau-Weißen auf 24:21 absetzen. Der HSV spielte auch in Unterzahl taktisch klug und konnte der Manndeckung der Berliner standhalten. Dadurch sicherten sich die Insulaner den verdienten Sieg.
Aufstellung/HSV: Schößner, Ott; E. Wicht 2, Leow 2, Teetzen 2, Schöne 1, Schütz 2, Klepp 3/1, Heidenreich 8/2, Mehling 5/1, Pommerening 2.

(von Holger Meyer und Lars Petersen; OZ 14.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

HSV scheitert erneut an eigenem Unvermögen

HSG Niestetal/Staufenberg – HSV Blau-Weiß Insel Usedom 38:27 (20:10)
[News einzeln anzeigen]
News von Montag,
13.12.2004, 10:04 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Es gab keine Überraschung. Die Blau-Weißen boten desolaten Handball. Kaum ein Spieler kam an seine Normalform heran.

Die Männer des HSV BW Insel Usedom fuhren mit großen Erwartungen zur HSG Niestetal/Staufenberg, um endlich auch auswärts wieder zu punkten. Selbst zehn unentwegte Fans scheuten nicht die Mühe und machten sich auf den Weg von der Insel ins hessische Land, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Doch sie wurden bitter enttäuscht. Bereits nach 15 Minuten Spiel wurden sie auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Trainer Dr. Michal Kaniowski konnte aus dem Vollen schöpfen und begann im Tor mit Ney, auf der rechten Angriffsseite erneut mit Galus und Podfigurny, die aber wiederum weit unter ihren Möglichkeiten blieben. Auf der linken Angriffseite bekamen im Angriff Michalewicz und Gala den Vorzug. Gala wechselte in der Abwehr mit Kaiser und auf der Kreismitte sollte Dau für Gefahr sorgen. Seine Aufgabe in der Deckung übernahm Kapitän Peter Schmidt. Wie gewohnt sollte Kaniowski die Fäden des Spiels in die Hand nehmen.

Zu viele Chancen von den HSV-ern ausgelassen

Vor 660 Zuschauern ging der Gastgeber schnell mit 3:0 in Führung. Doch nach acht Minuten markierte Michalewicz den 3:3-Ausgleich. Aber schon in dieser kurzen Zeit vergaben die Usedomer serienweise ihre Chancen und scheiterten immer wieder an den Gästetorhütern. Zudem produzierte der HSV im Angriff wieder viele technische Fehler, so dass die Einheimischen mit Tempogegenstößen erfolgreich waren. Binnen sechs Minuten entschieden dann die Nordhessen das Match. Vom 12:9 zogen sie auf 17:9 davon. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff war dies eine Vorentscheidung. Auch eine Auszeit und taktische Veränderungen durch den HSV-Coach brachten nichts ein. Kampflos und kopflos ergaben sich die Usedomer ihrem Schicksal. Beim 20:10-Halbzeitstand war die Partie entschieden.

Auch die Kabinenpredigt blieb ungehört

In der zweiten Hälfte änderte sich auch nicht viel. Im Rückraum gab Kaniowski den Youngstern Zaremba und Rafalski durchgehend eine Chance, die sie mit zunehmender Spieldauer immer besser nutzten. Sie fassten sich ein Herz und suchten ihre Chancen immer wieder aus dem Rückraum. Doch am Spielverlauf änderte sich nichts. Die Spielgemeinschaft Niestetal/Staufenberg ließ nichts mehr anbrennen und behauptete ihren Vorsprung (27:17/43. Minute; 35:23/55. Minute). Eine mannschaftliche Spielweise war Fehlanzeige. Jeder HSV-er probierte es für sich und auch Kaniowski war nicht in der Lage das Match und seine „Kollegen" in den Griff zu bekommen.
Zwar konnte der Liganeuling einen noch höheren Ergebnisabstand verhindern, aber erneut scheiterte er nicht an einem übermächtigen Gegner, sondern an seinen eigenen Unzulänglichkeiten. Völlig verdient – auch in dieser Höhe – gewann der Gastgeber mit 38:27.

Jeder Spieler muss Ursachenforschung betreiben

Das Team von Trainer Kaniowski muss sich die Frage stellen, wie mit solch einer Einstellung und Spielweise die zweite Bundesliga gehalten werden soll. Es reicht bei weitem nicht aus, nur vorm heimischen Publikum kämpferisch alles zu geben. Am kommenden Wochenende bietet sich die Gelegenheit, die Zielstellung – zehn Punkte – vor dem Weihnachtsfest zu erreichen. Aber mit Augustdorf/Hövelhof kommt auf keinen Fall ein leichterer Gegner. Noch ist unter der Woche genug Zeit sich mit diesem Spiel auseinander zu setzen und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Aufstellung-HSV: Ney, Szcezsny; Schmidt, Kaiser, Kaniowski 5, Zaremba 6/1, Rafalski 4, Bartnik, Hoffmann, Podfigurny 2, Michalewicz 4, Dau 3, Galus 1/1, Gala 2/2.
(von Holger Meyer, OZ 13.12.2004)


Usedom früh auf Verliererstraße

Gut sieben Stunden war der Zweitliga-Aufsteiger HSV Blau-Weiß Insel Usedom ins nordhessische Heiligenrode unterwegs und stand am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. Mit 27:38 (10:20) unterlagen die Handballer von der Ostsee bei der HSG Niestetal-Staufenberg und kassierten damit im siebten Auswärtsspiel ihre sechste Niederlage. Trainer Michal Kaniowski legte den Finger in die Wunde: „Wir haben einfach zu undiszipliniert gespielt.“
Dabei schlüpfte der gastgebende Trainer Hans-Joachim Ursinus schnell in die Rolle des Gentlemans und verabschiedete den niedergeschlagenen Aufsteiger mit der gebotenen Diplomatie auf die nächtliche Heimreise: „Usedom ist eine sympathische Mannschaft.“ Ursinus hatte leicht reden. Sein Team spielte streckenweise wie aus einem Guss. Im Gegensatz zu Usedom. „Wir haben schon die Anfangsphase verschlafen“, bemän-gelte der in der vergangenen Woche von einem fiebrigen Infekt geplagte Kapitän Peter Schmidt.
Die Fehler des HSV bestraften die Hausherren konsequent. Sie liefen über ein Dutzend erfolgreicher Konter. Bis zum 6:6 (12.) hielt Usedom noch mit, dann zogen die Gastgeber auf 17:9 (25.) davon. Das war mehr als nur die Vorentscheidung, auch wenn die Insulaner den zweiten Durchgang deutlich ausgeglichener gestalten konnten. „Ich hatte mir von meiner Mannschaft besseren Handball vorgestellt“, so Trainer Kaniowski, dessen Mannen reihenweise am Niestetaler Schlussmann Petrauskas scheiterten. Der Keeper parierte unter anderem drei Siebenmeter (zwei von Gala, einen von Galus). Auf der Gegenseite verdienten sich vor allem Towart Ney und Trainersohn Pawel Kaniowski als Spielmacher gute Noten. Zudem überzeugte Zaremba in der zweiten Halbzeit.
„Wir müssen eben weiter lernen“, lautete die nüchterne Erkenntnis von Michal Kaniowski nach den 60 Minuten, in denen gleich mehrere Jubiläumstreffer erzielt wurden. Podfigurny markierte beim 4:4 den 350. Saisontreffer des HSV, der beim 6:8 das 400. Gegentor hinnehmen musste. Markus Dau erzielte beim 27:37 (59.) seinen 50. Treffer. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings längst alles gelaufen.
Usedom: Ney, Szczesny – Kaiser, Schmidt, Bartnik, Gala 2/2, Kaniowski 5, Rafalski 3, Dau 3, Galus 1/1, Zaremba 6/1, Michalewicz 4, Podfigurny 3, Hoffmann.
Siebenmeter: Niestetal 6/6, Usedom 7/4.
Strafminuten: Niestetal 8, Usedom 10.
(von Ferdinand Jacksch, OZ 13.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Erfolgreicher Adventsfeiertag für die männliche A-Jugend

BFC Preußen Berlin - HSV Blau-Weiß Insel Usedom 25:27(14:15)
[News einzeln anzeigen]
News von Sonntag,
12.12.2004, 23:25 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Die männliche A-Jugend des HSV BW Insel Usedom ging am 3.Advent auf Reise nach Berlin. Zum Rückrundenauftakt trafen die Usedomer in der Regionalliga Nordost auf den BFC Preussen Berlin. Der Tabellenvierte verlangte den Jungs um Spielführer Eik Wicht alles ab. Doch die HSV-Youngster besannen sich ihrer Spielstärke und starkem Kampfgeist und lösten die schwere Auswärtsaufgabe.
Das Trainerduo Teetzen/Neels hatte ihre Mannschaft sehr gut auf das Spitzenspiel in der Bundeshauptstadt eingestellt. Die Zuschauer in der Halle sahen ein hochklassiges Regionalligaspiel, in dem sich kein Team während der gesamten Spielzeit einen größeren Vorsprung erarbeiten konnte. Der Usedomer Coach setzte hier die einzige Kritik an, denn seine Sieben verstand es nicht die vielen guten Wurfchancen am gegnerischen Torwart vorbeizubringen, um sich so entscheidend in Führung zu bringen (6:6, 9:8, 13:11). Doch nach dem Cottbusspiel vom vergangenen Wochenende (27:27) war das Selbstvertrauen der Insulaner groß. Vor allem dank der guten Abwehrleistung über 60 Minuten und toller Einsatzbereitschaft konnte der Tabellenführer von der Ostsee immer eine knappe Führung mit ein, zwei Toren halten.
Nach verdienter Pausenführung von 15:14 hielt der HSV mit einem schnellen Tor von Felix Klepp zur 16:14-Führung die heimstaken Berliner weiter auf Distanz. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die Erste, denn beide Regionalligateams schenkten sich nichts (19:18, 21:21). Erst 10 Minuten vor Schluss konnten sich die Blau-Weißen beim Stand von 24:21 auf 3 Tore absetzten und waren damit dem Auswärtssieg greifbar nah. Der HSV spielte auch bei Unterzahl in den letzten Minuten taktisch klug und konnte der Manndeckung der Berliner standhalten (26:24 nach 57 Minuten). Die Insulaner sicherten sich durch eine geschlossene Mannschaftsleistung den verdienten 27:25-Sieg.
Nach dem Schlusspfiff brach dann die Anspannung und entlud sich in riesen Jubel. Die Mannschaft bedankte sich bei den wieder mitgereisten Fans und würde sich freuen, wenn auch am kommenden Samstag, im letzten Spiel des Jahres 2004, viele Fans den Weg in die „Pommerhölle“ finden würden, um sie im Spiel gegen den SV 63 Brandenburg-West zu unterstützen.
Aufstellung: Schößner, Ott, E. Wicht (2), Leow (2), Teetzen (2), Schöne (1), Schütz (2), Klepp (3/1), Heidenreich (8/2), Mehling (5/1), Pommerening (2)

(von Felix Klepp und Karsten Neels)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Außenseiterrolle für Blau-Weiß

Bartniczuk bat um Vertragsauflösung
[News einzeln anzeigen]
News von Freitag,
10.12.2004, 10:45 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Die Männer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom sind kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal auswärts in der zweiten Handballbundesliga gefordert. Das Team reist Sonnabend zur HSG Niestetal-Staufenberg. Die HSG gründete sich am 1. Mai 2004 aus der HSG Landwehrhagen und dem TSV Heiligenrode. In Heiligenrode werden auch die Punktspiele des Bundesligateams, in der mit 1000 Zuschauern fassenden Sporthalle, ausgetragen.
Der Gastgeber, der als HSG Landwehrhagen in der vergangenen Saison den Klassenerhalt sicherte, liegt derzeit auf Tabellenplatz elf. Überraschend gewann das Team, betreut vom ehemaligen Eisenacher Bundesligatrainer Hans Joachim Ursinus, am vergangenen Wochenende bei der Ahlener SG. Diese Erfolgsserie will die Mannschaft auch gegen die Usedomer fortsetzen. Der Gastgeber ist klarer Favorit, zumal er sich auf der Rückraumposition mit dem ehemaligen Stralsunder Prokopec enorm verstärkte. Bei den Insulanern fehlt eventuell Kapitän Peter Schmidt, der sich mit einer fiebrigen Erkältung krank gemeldet hat.

Die zweite Männermannschaft erwartet am Sonntag um 16 Uhr in der Ahlbecker Pommernhalle die TSG Wismar. Die Hansestädter stehen in der Landesoberliga auf dem vorletzten Tabellenplatz und brauchen jeden Punkt. Aber auch die Einheimischen wollen diesmal punkten, um sich weiter aus der Abstiegszone zu entfernen.
Die männliche B- und C-Jugend tritt jeweils beim HC Empor Rostock an und beide männlichen D-Jugendteams tragen ihre Punktspielrunde in Waren aus. Die weibliche D-Jugend reist nach Pasewalk.
(von Holger Meyer, OZ 10.12.2004)


Bartniczuk bat um Vertragsauflösung

Der HSV BW Insel Usedom löst in beiderseitigem Einverständnis den Vertrag mit Tomasz Bartniczuk auf. Der polnische Rückraumspieler plagt sich seit Saisonbeginn mit akuten Rückenproblemen und bat um Auflösung seines Vertrages. Der HSV entsprach dieser Bitte nach Konsultation mit dem Mannschaftsarzt und einem persönlichen Gespräch.
(OZ 10.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Gelingt gegen Preußen der nächste Coup

A-Jugend(m) erneut auswärts gefordert - Spiel bei Preußen Berlin
[News einzeln anzeigen]
News von Donnerstag,
9.12.2004, 10:57 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Nach dem schweren Auswärtsspiel in Cottbus lauert für das A-Juniorenteam der Blau-Weißen gleich der nächste schwere Brocken. Die Insulaner reisen zu den Preußen nach Berlin. Der Tabellenvierte gewann am Wochenende nur denkbar knapp mit 30:29 gegen Brandenburg-West und festigte damit seinen vierten Rang, nur drei Punkte hinter den Insulanern. Im Hinspiel gab es noch einen klaren 34:27 Erfolg, so dass die Berliner auf Revanche brennen. In ihrem Kader stehen mit Hofmann (53 Tore), Meyberth (48) und Herdmann (47) drei torgefährlich Akteure, die es gilt in den Griff zu bekommen. Wenn die bisher beste Abwehr der Liga sowie in der zweiten Halbzeit gegen Cottbus zupackt, dann wird der Bundesliganachwuchs auch aus Berlin nicht mit leeren Händen an die Ostsee zurückkehren. „Leicht wird es auch diesmal nicht“, warnt Trainer Teetzen, „denn die vier Mannschaften vorne liegen eng zusammen und wollen alle unter die ersten beiden. Dazu sind die Preußen in eigener Halle eine Macht, aber wir fahren nicht nach Berlin um mit leeren Händen zurückzukehren,“ so sein abschießendes Statement. Anwurf: Sonntag 16.00 Uhr.
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Inselnachwuchs schneidet bei Sichtungen gut ab

Gordon Wicht bei Sichtung des DHB-Kaders des NOHV unter den Besten
[News einzeln anzeigen]
News von Mittwoch,
8.12.2004, 11:05 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Bei der NOHV-Regionalligasichtung des 1989 Jahrganges kam die Landesauswahl MV nur auf den vierten Platz, aber für Gordon Wicht vom HSV BW Insel Usedom könnte es das Sprungbrett zu einer internationalen Karriere bedeuten. Bei dieser Sichtung ging es um die Nominierung des DHB Kaders des NOHV und dort schaffte es Gordon Wicht unter die besten 24 Aktiven. Diese müssen sich in einem späteren Lehrgang mit der Elite des Südens messen, und aus dem Kreis bildet sich dann der Kreis der Nationalmannschaft.
Zuvor konnten vier weitere Spieler des HSV BW Insel Usedom bei der Sichtung zum Landesauswahlkader (Jahrgang 1991) überzeugen. Dabei schnitten die vier HSV’er, C. Neidel, S. Knofe, T. Wendt und R. Schulze als beste ihres Jahrganges bei den Tests ab. „Egal ob beim Spiel vier gegen vier, im Sprintverhalten oder bei den Würfen,“ sie lagen immer im Spitzenbereich,“ wie Trainer Karsten Neels informierte. Deshalb war Landestrainer Udo Höller auch sehr angetan von dem Potential der Insulaner und war sich ziemlich sicher, das Landesauswahltrainer Ralf Böhme bei der Bildung der Auswahlmannschaft an den Blau-Weißen nicht vorbei kommt.


Vor dem Sprung in die Landesauswahl m91?
Steven Knofe, Torben Wendt, Karsten Neels(Trainer), Christopher Neidel, Robert Schulze(v.l.).
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Kaiser und Ney die Matchwinner

Bericht aus der Handballwoche
[News einzeln anzeigen]
News von Dienstag,
7.12.2004, 16:00 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Insel Usedom – LTV Wuppertal 26:25 (14:12)

Insel Usedom: Ney, Szczesny; Kaiser (6), Schmidt (2), Bartnik (3), Gala (2/2), Kaniowski (3), Rafalski, Dau (4), Galus (1), Zaremba, Michalewicz (1), Podfigurny (1), Hoffmann (3)

LTV Wuppertal: Förster, Lichtenegger; Somnitz (1), Gregorz, Neuenhofen (7), Weinheimer, Selmanovic (5/3), Kluge, Meincke (2), Aschenbroich (4), Reinarz (2), Jansen (4), Nawrot (n.e.)

SR: Ochmann/Reese (Hamburg)
Z: 1.000
Zeitstrafen: 12 : 12 Minuten
Siebenmeter: 3/2 : 3/3
Beste Spieler: Ney, Kaiser – Neuenhofen, Selmanovic

Für beide Aufsteiger stand viel auf dem Spiel und das merkte man der Partie deutlich an. Den besseren Start erwischte der Gast, dessen Mittelblock dem HSV kein Durchkommen erlaubte. Der suchte immer wieder den Erfolg über den Kreis und biss sich fest. Die daraus resultierenden Konter nutzte Wuppertal zu einer 7:4-Führung (10.). Jetzt versuchte es Usedom auch mal über Außen, wo Neuzugang Hoffmann den HSV mit drei Toren im Rennen hielt. Zur Halbzeit führten die Gastgeber auch dank eines sicherer werdenden Ney im Tor mit 14:12.
In der zweiten Hälfte brachte Trainer Kaniowski gleich drei frische Spieler mit Podfigurny und Bartnik auf Außen und Zaremba für den erschreckend schwachen Galus im Rückraum. Die Anlaufschwierigkeiten des HSV nutzten die Gäste aus dem Bergischen Land zum schnellen Ausgleich. In einem Spiel mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten zog der HSV beim 21:18 (42.) zum einzigen Mal mit drei Toren davon.
Aber dann kam die berüchtigte Schlussviertelstunde der Insulaner, die plötzlich Nerven zeigten. So kam es, dass der HSV fast zehn Minuten ohne Torerfolg blieb und Wuppertal dem Spiel beim 22:23 (53.) eine Wendung gab. Doch ein starker Ney im Tor und ein unbändiger Kaiser mit drei Toren in den Schlussminuten sicherten einen eminent wichtigen und nicht ganz unverdienten HSV-Sieg.


D. Pühler

-----------------------------------------------------------------------
Mit freundlicher Genehmigung der HandballWoche

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

C-Jugend(m) mit klarem Sieg gegen Schlusslicht Wismar

Männliche D-Jugend zur Punktspielrunde in Altentreptow zu Gast
[News einzeln anzeigen]
News von Dienstag,
7.12.2004, 11:16 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Die männliche C-Jugend gewann in der Ahlbecker Pommernhalle gegen die TSG Wismar klar mit 43:21. Die Schützlinge von Trainer Karsten Neels hatten über die gesamte Spielzeit mit ihrem Gegner keine Probleme und waren schon zur Pause beim 20:9 auf der Siegerstraße. Auch in der zweiten Hälfte nutzten sie konzentriert ihre Chancen und brachten sicher den Sieg in der Landesoberliga nach Hause.
Aufstellung/HSV: Riedel, Döbler; Witt 7, Sellin 14, Wendt 4, Neidel, M. Kracht 2, Wirth 1, Knofe 2, R. Schulze 8, Glende 4, Steinfeldt 1.


Erfolreichster Werfer gegen die TSG Wismar: Johannes Sellin - hier beim Wurf - mit 14 Treffern.


Die männliche D-Jugend trug ihre Punktspielrunde in Altentreptow aus. Die erste Mannschaft des HSV gewann gegen Altentreptow 34:8 und gegen Waren 32:12. Damit bleibt die erste Mannschaft weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Das zweite Team, das noch ein reiner E-Jugendjahrgang ist, verlor gegen Altentreptow mit 7:11 und gegen Waren 8:27 und bot trotz dieser Niederlagen eine überzeugende Leistung. Das Trainergespann Teetzen/Schulze war mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Aus der ersten Mannschaft ragte Patrick Glende, der allein über 40 Treffer erzielte, ebenso heraus, wie aus der E-Jugendmannschaft Patrick Kleiner, der ebenfalls ein gutes Turnier spielte.
(von Holger Meyer, OZ 07.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

A-Jugend(m): Moral und Charakter stimmten

LHC Cottbus – HSV BW Insel Usedom 27:27 (18:12)
[News einzeln anzeigen]
News von Montag,
6.12.2004, 11:54 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Spannender hätte selbst Edgar Wallace diese Inszenierung nicht verfassen können. Ein Krimi, den keiner der Anwesenden so schnell vergessen wird und der die fünfstündige Busanreise wert war. Die Rede ist vom Spiel des A-Jugendtabellenführers der Regionalliga Süd beim unmittelbarem Meisterschaftskonkurrenten in Cottbus. Der Rahmen stimmte, gut 40 Fans begleiteten das Team vom Trainerduo Teetzen/Neels in die Lausitz. Doch sie mussten erst lange Gesichter ziehen, denn über die erste Halbzeit sollte der Mantel des Schweigens gelegt werden. Das Team um die Spielmacher Klepp und Wicht fand kein Mittel gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber. Vor allem Keeper Simolka, der zusammen mit Kählke und Podpolinski im Regionalligakader der Cottbuser Herren spielt, erwies sich als unüberwindliches Bollwerk. Dazu erwies sich die Abwehr der Blau-Weißen als Schweizer Käse, so dass vor allem dem Rückraum des LHC ohne Mühe zu Erfolgen kam. Die Folge war ein Rückstand von acht Toren kurz vor dem Seitenwechsel. Doch aus der Kabine kam ein Team, dem der Erfolgswille aus jeder Pore anzumerken war. Mit Engagement, Biss und dem unbedingten Willen, angefeuert vom Fanclub wurde Tor um Tor aufgeholt. Die Abwehr packte zu und ein Krimi, der nicht spannender hätte verfilmt werden können nahm seinen Lauf. 35. Minute: Beim Spielstand von 19:16, der HSV war dran, scheitern Teetzen und Pommerening allein vor Simolka und Schöne erhält eine zwei mal zwei Minutenstrafe, die „Rot“ zur Folge hatte. Die Gastgeber nutzten die Gunst und zogen wieder auf vier Tore (21:17) weg. „Kleppo“ trifft zweimal und der HSV war wieder dran. Die Stimmung, auch in der Halle steigt, doch die Nerven bei den Spielern lagen blank, viele Einzelaktionen wurden überhastet abgeschlossen und plötzlich lag der LHC wieder mit 25:20 vorne (45.). Doch nun schlug die Stunde vom oft gescholtenen Mehling, der die Rückraummitte des LHC aus dem Spiel nahm und mit vier Toren, davon dreimal in den entscheidenden Minuten vom Punkt aus, das Team auf Kurs hielt. Nach 48. Minuten ist der HSV wieder dran, Leow erzielte das 25:25 und erneut scheiterten Teetzen und Klepp völlig frei. Der LHC führte wieder, diesmal mit 27:25, doch die Einstellung stimmte und Mehling vom Punkt sowie Klepp schafften den Ausgleich. 30 Sekunden vor dem Ende noch Ballbesitz für die Insulaner, doch das wäre wohl auch des Guten zuviel gewesen. Trainer Teetzen lobte die Mannschaft, die sich bis zur letzten Minute zerriss und sah die Aufgabe mit dem Punktgewinn als erfüllt an.
Aufstellung: Schößner, Ott – E. Wicht(4), G. Wicht (n.e.), Reetz, Leow(1), Schöne, Schütz(2), Heidenreich(5), Klepp(7); Mehling (4/3), Pommerening(3), Teetzen(1)
(von Lars Petersen)


Lars Schütz (l.) erkämpfte mit seinen Mannschaftskameraden beim LHC Cottbus ein leistungsgerechtes Unentschieden.



Ein großer Teil des Fan-Clubs des HSV begleitete die Youngster auf ihrem Trip nach Cottbus. Die Fans sorgten für ordentliche Stimmung in der Halle
Fotos(2): L. Petersen

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Zwei Punkte gegen den Abstieg gesichert

HSV Blau-Weiß Insel Usedom – LTV Wuppertal 26:25 (14:12)
[News einzeln anzeigen]
News von Montag,
6.12.2004, 11:36 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Der Sieg ist wichtig. Doch überzeugen konnte der HSV mit dieser Leistung nicht. Noch waren zu viele Fehler im Spiel der Blau-Weißen.

Die 1100 Zuschauer mussten bis zur Schlusssekunde um die zwei Punkte bangen. Doch sie halfen ihrer Mannschaft, dass die Punkte auf der Insel blieben. Der HSV Blau-Weiß setzte sich knapp mit 26:25 gegen den LTV Wuppertal durch.
In den 60 Minuten wurde von beiden Teams keine feine technische Handballklinge geschlagen. Kampf pur war angesagt. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen, um wieder Anschluss ans Mittelfeld zu bekommen.
Die Gäste hatten den besseren Start. Nach zehn Minuten führten sie mit 7:4. Doch dann hatte Usedom nach einer Viertelstunde das erste Mal die Nase vorn. Spielmacher Pawel Kaniowski besorgte das 9:8. Zwischendurch warf Martin Hoffmann, der zu Beginn den Vorzug auf der Rechtsaußenposition gegenüber Zbigniew Podfigurny bekam, mit den Treffern fünf und sechs den 6:7-Anschluss. Der Stralsunder Neuzugang bot über 30 Minuten einen überzeugenden Einstand. Er verwandelte seine Chancen sicher.
Beim 13:11 waren noch neun Minuten in Hälfte eins zu spielen. In dieser Phase versäumten es die Insulaner, ihren Vorsprung auszubauen. Vier Angriffe in Folge blieben ungenutzt. Immer wieder produzierten die HSV-er technische Fehler. Beiden Mannschaften war die Angst, diesen Vergleich zu verlieren, anzumerken. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff erzielte Jörg Michalewicz seinen einzigen Treffer zum 14:12. Da sich die Fehler auf beiden häuften, war dies auch der Halbzeitstand.
Mit dem Wiederanpfiff nahm Lukasz Bartnik die Linksaußenposition ein und Hoffmann musste trotz einer überzeugenden Leistung seinen Platz für Podfigurny räumen. Bartnik rechtfertigte seinen Einsatz in der zweiten Hälfte mit drei wichtigen Treffern und bot eine couragierte Leistung. Er markierte das 20:17 (40.). Doch Wuppertal gab sich nicht geschlagen. Beim 20:21-Anschlusstreffer war LTV wieder dran und schaffte zehn Minuten vor dem Ende das 22:22.
Urplötzlich führte der Gast mit 23:22, sechs Minuten vor Ultimo, und behauptete den Vorsprung bis in die 56. Minute (24:23). Doch beim HSV stimmten die Moral und der kämpferische Einsatz. Dann hatte Blau-Weiß noch zwei Akteure in seinen Reihen, die diesen Sieg nach Hause fuhren: Enrico Ney parierte bei Unterzahl seiner Mannschaft zwei „Hundertprozentige“ und Lars Kaiser setzte sich auf seiner Position durch und schaffte den 24:24-Ausgleich.
Erneut verloren die Gäste den Ball. Wieder setzte Kaiser seinen Linksaußen in Szene. Bartnik verwandelte zum 25:24 (58.). Dann sah Kapitän Peter Schmidt, der wieder ein Vorbild an Einsatz und Zuverlässigkeit war, nach der dritten Zeitstrafe den Roten Karton. Ney entschärfte einen Tempogegenstoß. Im Gegenzug setzte sich Kaiser mit einer energischen Einzelleistung durch und markierte das 26:24, 90 Sekunden vor Schluss. Doch das Kaniowski-Team strapazierte Herz und Nerven der Zuschauer. 30 Sekunden vor Schluss warf Wuppertal das 25:26 und ging danach zur offensiven Deckung über. Kaniowski brachte durch einen Schrittfehler, zehn Sekunden vor der Sirene, die Gäste wieder in Ballbesitz. Doch Dau verhinderte durch ein taktisches Foul den Wurfversuch der Wuppertaler. Der Arbeitssieg war endlich in trockenen Tüchern.
Aufstellung/HSV: Ney, Szczesny; Schmidt 2, Kaiser 6, Galus 1, Dau 4, Hoffmann 3, Bartnik 3, Michalewicz 1, Gala 2/2, Rafalski, Zaremba, Podfigurny 1, Kaniowski 3.
(von Holger Meyer, OZ 06.12.2004)


Stimmen zum Spiel HSV gegen LTV

Nicole Heidenreich, aus Neubrandenburg, spielte früher selbst Handball. So oft wie möglich besucht sie die Spiele des HSV. Sie meint zum Spiel: „Es ging hoch und runter mit den Gefühlen. Dadurch war das Spiel interessant. Doch hatte ich die Befürchtung, dass der HSV verlieren könnte. Doch schließlich wurde die herrliche Fangemeinde mit dem Sieg belohnt. Unverständlich waren für mich einige Entscheidungen der Referees, vor allem in der Schlussphase.“
Conni Seifert kommt aus Ahlbeck und ist Mitglied im Verwaltungsrat des HSV. Daher ist sie bei jedem Heimspiel in der „Pommernhölle“ dabei. „Zum Spiel gibt es wenig zu sagen. Ich fand es nicht gut. Der HSV machte zu viele Fehler. Doch können die Mannschaft und wir Fans mal wieder das Gefühl des Erfolgs ausleben. Das ist schön.“
(von Lars Petersen, OZ 06.12.2004)


Usedom gewinnt Kellerduell

Die Handballer von der Insel haben den LTV Wuppertal mit 26:25 bezwungen und damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbucht.

Der HSV Blau-Weiß Insel Usedom hat mit dem 26:25 (14:12)-Sieg über Mitaufsteiger LTV Wuppertal zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbucht. Spielerisch rissen die Schmidt, Kaniowski und Co. allerdings keine Bäume aus. Vor dem Wuppertaler Abwehrblock wurde stereotyp gespielt, überraschende Angriffszüge blieben lange Zeit aus. Doch auch die Gäste konnten kaum überzeugen, standen jedoch in der Anfangsphase recht sicher in der Deckung. So nutzte der LTV seine Chancen und erspielte sich eine 7:4-Führung (10. Minute).
Das Spiel des HSV wurde fortan etwas sicherer. Neuzugang Martin Hoffmann – von Beginn an dabei – markierte von Rechtsaußen die Treffer fünf und sechs für den HSV. In der 16. Minute gingen die Gastgeber erstmalig in Führung (9:8), die sie bis zur Pause auch nicht mehr abgaben.
Nach dem Wechsel änderte HSV-Coach Michal Kaniowski seine Aufstellung. Für den glücklosen Jörg Michalewicz brachte er Lukasz Bartnik. Er nahm aber auch – für viele unverständlich – Hoffmann aus dem Spiel. Für ihn kam Zbigniew Podfigurny. „Bartnik und Hoffmann waren für Wuppertal zwei Unbekannte. Das Konzept ging auf. Nach dem Wechsel wollte ich aber mit dem Stammsechser mehr Ruhe ins Spiel bringen“, rechtfertigte Kaniowski den Einsatz von Podfigurny.
Doch von Sicherheit war wenig zu spüren. Beim HSV häuften sich die Fehler. Wuppertal kam wieder ins Spiel, war in der 51. Minute (22:22) dran und führte dann sogar mit 24:23 (56.). Maßgeblichen Anteil daran hatte Rückraumspieler Kim Neuendorf, der sieben Mal traf.
Blau-Weiß-Torhüter Enrico Ney, der lange Zeit ein Ebenbild seiner Mannschaft war, fand in der entscheidenden Phase zu alter Klasse zurück. Er verhinderte den „Durchmarsch“ der Wuppertaler. Aber auch Lars Kaiser zerrte an den Ketten. Er warf in den verbleibenden vier Minuten die drei entscheidenden Tore, die den HSV auf den 14. Tabellenplatz der zweiten Liga brachten.
Für LTV-Trainer Jan Nahrstedt war dies natürlich eine bittere Niederlage: „Usedom stand vor eigenem Publikum mehr unter Druck als wir. In diesem kampfbetonten Spiel konnten wir jedoch in der Schlussphase nicht die 'Big Points' machen. Wir sind in den letzten Minuten an unserem unkonzentrierten Abschlussverhalten gescheitert.“
HSV-Coach Michal Kaniowski war vorher klar, dass es kein leichtes Spiel werden wird. „Wir haben in der Abwehr mit der 5:1-Deckung etwas Neues probiert. Der Sieg ist für die Moral meiner Mannschaft wichtig“, fasst er die 60 Minuten gegen Wuppertal zusammen.
HSV: Ney, Szczesny – Schmidt 2, Kaiser 6, Galus 1, Dau 4, Hoffmann 3, Bartnik 3, Michalewicz 1, Gala 2/2, Rafalski, Zaremba, Podfigurny, Kaniowski 3.
Siebenmeter: HSV 3/2, LTV 3/3.
Strafminuten: je 12.
(von Ralf Edelstein, OZ 06.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Allgemein

HSV Blau-Weiß II verpasst in letzter Sekunde den Ausgleich

HSV Blau-Weiß Insel Usedom II – SV Warnemünde 26:27 (15:12)
[News einzeln anzeigen]
News von Montag,
6.12.2004, 11:28 Uhr

Kategorie: Allgemein
Die zweite Männermannschaft des HSV verlor das Heimspiel gegen den SV Warnemünde denkbar knapp. Dabei bot das Team um Routinier Mirko Städing eine couragierte Leistung. In der Anfangsphase musste der HSV einem 8:11-Rückstand hinterherlaufen, doch acht Minuten vor dem Halbzeitpfiff schafften die Insulaner den 11:11-Ausgleich. Dann übernahmen sie mit 13:12 die Führung und bauten diese zum 15:12 aus. Mit Tempohandball setzte der HSV II dem Gegner zu. Beim 18:13-Zwischenstand sah der Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Nachdem Spielmacher Eik Wicht nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte (42.) sah, riss der Spielfaden. Die Gäste holten Tor um Tor auf. Aber die junge HSV-Mannschaft kämpfte verbissen. Eine Viertelstunde vor Schluss behaupteten sie noch ein 20:17. Technische Fehler und Fehlwürfe nutzte Warnemünde zum 24:23 Anschlusstreffer (56.). Der Gast ging mit 27:25 in Führung, doch die Usedomer schafften noch den 26:27 Anschlusstreffer. Erneut eroberten sie den Ball. Der letzte Angriff in dieser Partie konnte nur auf Kosten eines Strafwurfes gestoppt werden. Das Remis war in greifbarer Nähe, doch der HSV scheiterte am Gästekeeper.
Aufstellung/HSV: Schößner,Ott; E. Wicht 4/1, Leow1, Saß, Schöne 3, Mehling 6/1, Pommerening, B. Teetzen, Heidenreich 4/1, Städing 5, Kaufmann 3.
(von Holger Meyer, OZ 06.12.2004)


Mirko Städing (l.) ist Kapitän einer jungen HSV-Mannschaft.
(Foto: Lars Petersen; OZ 06..12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Usedom gewinnt Kellerduell gegen Wuppertal mit 26:25

HSV Blau-Weiß Insel Usedom - LTV Wuppertal 26:25(14:12)
[News einzeln anzeigen]
News von Sonntag,
5.12.2004, 13:46 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Zweitligist HSV Blau-Weiß Insel Usedom hat das Kellerduell gegen den LTV Wuppertal mit 26:25 (14:12) gewonnen und damit den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. Vor 900 Zuschauern in der Ahlbecker Pommernhalle führten die Gäste am Samstag vier Minuten vor dem Abpfiff mit 24:23, ehe sich Usedom mit einem starken Endspurt die Punkte sicherte. Bei Usedom verdienten sich vor allem Lars Kaiser (6) , Markus Dau (4) und Martin Hoffmann (3) gute Noten. Für Wuppertal traf Kim Neuendorf (7) am besten.

(http://www.handball-world.de/)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Insel-Handballer wollen Pluspunktekonto aufstocken

HSV plant neue GmbH für das Bundesligateam
[News einzeln anzeigen]
News von Samstag,
4.12.2004, 11:26 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Heute gilt es für den HSV: Mit einem vollen Erfolg über den Gast und Mitaufsteiger aus Wuppertal wollen die Kaniowski, Schmidt & Co. ihren bisher erzielten drei Siegen in der 2. Bundesliga zwei weitere Pluspunkte hinzufügen. Die sind nach den zuletzt verlorenen Spielen in Dessau und Stralsund sowie zu Hause gegen Delitzsch auch Pflicht, um sich ein kleines Stück von den Abstiegsrängen zu entfernen.
Das Team von Blau-Weiß, das als Neuling bislang eine Menge Lehrgeld in der zweithöchsten Spielklasse der Bundesrepublik zahlen musste, setzt dabei auf die Atmosphäre in der Ahlbecker „Pommernhölle“. Die Fans sind deshalb genau so gefordert, alles zu geben, wie die Spieler. Doch gemeinsam und mit einer ähnlich couragierten Leistung wie gegen die „Füchse“ aus Reinickendorf sollte ein Erfolg drin sein.
Beim HSV war gestern zum Abschlusstraining „alles an Deck“, heute dürfte auch Neuzugang Martin Hoffmann auf Rechtsaußen zum Zuge kommen. Anpfiff ist 19 Uhr, die Schiris kommen diesmal aus Hamburg.
Der Fanclub sammelt noch einmal Spenden, um die Geldstrafe des Vereins zu lindern.
(von Steffen Adler, OZ 04.12.2004)


HSV plant neue GmbH für das Bundesligateam

Noch im Dezember sollen eine Sport- und Marketing GmbH sowie eine zweite GmbH und Co. KG zur besseren Vermarktung der ersten Mänermannschaft des HSV Blau-Weiß Insel Usedom gegründet werden.
Bei einem Treffen mit sieben Geschäftsleuten sind dafür am Donnerstag vereinsseitig die Weichen gestellt worden. Das Konzept wurde laut HSV-Chef Dirk Schwarze positiv aufgenommen, das Gründungskapital ist abgesichert. Man wolle sich mit den GmbH künftig für die Bundesliga professioneller aufstellen.
(OZ 04.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Für HSV zählt nur ein Sieg

2.Bundesliga: HSV BW Insel Usedom gegen LTV Wuppertal
[News einzeln anzeigen]
News von Freitag,
3.12.2004, 10:32 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Ein Match mit vorentscheidendem Charakter steht vor dem HSV. Gegen Wuppertal müssen zwei Punkte her, um Luft im Abstiegskampf zu holen.

Am Sonnabendabend ab 19 Uhr gibt es für die Handballer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom kein „Wenn und Aber" mehr. Im direkten Vergleich zweier Aufsteiger in die zweite Bundesliga muss für den HSV in der Ahlbecker Pommernhalle unbedingt ein Sieg her, will man nicht schon frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld verlieren und auf einem Abstiegsplatz landen. LTV Wuppertal (5:19 Punkte) und der HSV (6:18) sind Tabellennachbarn. Die Insulaner besitzen gerade mal einen Punkt Vorsprung vor dem sportlichen Gegner.
Die Gäste, die 2001 aus der Eliteliga des deutschen Handballs abgestiegen sind und danach auch noch bis in die Regionalliga durchgereicht wurden, haben einen kompletten Neuanfang begonnen. Nach zweijähriger Regionalligazugehörigkeit sind sie jetzt wieder in der zweiten Bundesliga angelangt und wollen künftig Erstklassigkeit erreichen. Dazu wurde ein neuer Trainer verpflichtet und mit Elvir Selmanovic von der HSG Niestetal-Staufenberg ein Spielmacher und Goalgetter geholt. Nur knapp wurde das letzte Heimspiel gegen die Ahlener SG (22:23) verloren.
Beim LTV stehen die Zeichen auf Sturm. Kapitän Norbert Gregorz wurde abgelöst. Der LTV reist nach einer Mannschaftssitzung, die es in sich hatte, mit breiter Brust und festem Siegeswillen an die Ostsee. Das Wochenende wird in Stralsund verbracht, um am Montagabend dort gegen den Bundesligaabsteiger anzutreten. Doch das Hauptaugenmerk richten die Wuppertaler auf das „Kellerduell“ beider Aufsteiger.
Aber auch für das Team von Trainer Michal Kaniowski zählt nur eines: Die Punkte müssen auf der Insel bleiben. Dafür hat sich die Mannschaft aus dem Spiel gegen den Stralsunder HV hoffentlich genug Selbstvertrauen geholt. Mit dem dort demonstrierten Teamgeist können die Insulaner gewiss gegen Wuppertal bestehen.
Dazu müssen wieder alle Akteure weit mehr als 100 Prozent ihres Leistungspotentials abrufen. Personell ist der Coach in der glücklichen Lage, aus dem Vollen schöpfen zu können. Er wird gewiss mit einem Kader von 14 Spielern in die Partie gehen.
Am Mittwochabend wurde Manager Peter Höhne vom DHB informiert, dass das brisante Duell wieder durch einen DHB-Vertreter unter Beobachtung steht. Der Verein bittet seine Fans noch einmal ausdrücklich, dass sie gegenüber den Gästen und den Schiedsrichtern den sportlich fairen Anstand wahren. Die wenigen „Chaoten" müssen gemeinsam in die Schranken gewiesen werden, um weitere Sanktionen wie etwa eine Hallensperre unbedingt auszuschließen.
Bereits um 14 Uhr erfolgt der Anpfiff des Spiels der männlichen C-Jugend gegen die TSG Wismar. Ab 16 Uhr erwartet die Männerreserve den SV Warnemünde. Die männliche D-Jugend I und II trägt ihre Turnierrunde in Altentreptow aus.
(von Holger Meyer, OZ 03.12.2004)


Nach dem Delitzsch-Spiel herrschte zunächst Ratlosigkeit. Doch Trainer Michal Kaniowski und Kapitän Peter Schmidt (r.) bauen auf die Leistung des HSV gegen Stralsund. Mit dieser Einstellung ist Wuppertal zu schlagen.
(Foto: St. Adler, OZ 03.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Fanbus begleitet A-Jugend nach Cottbus

Regionalliga-Spitzenspiel: LHC Cottbus gegen HSV BW Insel Usedom
[News einzeln anzeigen]
News von Donnerstag,
2.12.2004, 10:27 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Der Handballboom auf der Insel schafft ständig neue Superlative. So fährt die schon vorzeitig als Halbzeitmeister feststehende A-Jugend von HSV am Sonntag 16.00 Uhr nach Cottbus und gut 40 Fans wollen dem Team im Spitzenspiel den Rücken stärken. Ein Bus wurde organisiert und Heimspielflair sollte beim LHC aufkommen können. LHC Cottbus ist kein leichter Gegner, der unmittelbare Verfolger (-3- Punkte Rückstand) bestreitet mit seinem Kader auch meistens zwei Spiele am Wochenende. So stehen die A-Junioren in der Regional- und Brandenburgliga auf dem Parkett. Trainer Teetzen erwartet, dass die Cottbuser in Bestbesetzungen auflaufen werden, ansonsten würden die Insulaner sich zu weit absetzen. Seit zwei Wochen laufen die Vorbereitungen auf das Match und wenn die Abwehr die Leistungen der letzten Wochen abrufen kann, ist dort alles möglich. „Wir wollen unsere mitgereisten Fans nicht enttäuschen, werden unsere ganze Kampfkraft in die Waagschale werfen und wenn wir dort erfolgreich bestehen, definieren wir unsere Ziele neu,“ so der engagierte Trainer. Hoffen wir, dass am Samstag die Youngster im Spiel der zweiten Herren nicht zuviel Kraft lassen.
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: Nachwuchs

Nachwuchs zur Sichtung - 2 HSVer eingeladen

Gordon Wicht(geb. 1989) zur Regionalsichtung für NOHV-Kader
[News einzeln anzeigen]
News von Donnerstag,
2.12.2004, 10:24 Uhr

Kategorie: Nachwuchs
Der Handballverband MV bestreitet am Wochenende die Regionalsichtung für die NOHV-Kader des 1989 Jahrganges in der Sportschule Kienbaum/Berlin. Unter den 14 Akteuren aus den Handballhochburgen und Sportschulen des Landes - Stralsund, Neubrandenburg, Schwerin, Rostock und Bützow - wurden mit Gordon Wicht und Ben Parlow auch zwei Akteure des HSV eingeladen. Leider musste der verletzte Ben Parlow kurzfristig passen, so dass Gordon Wicht nun alleine den Inselhandball repräsentiert.
(von Lars Petersen)

[Nach oben]
Autor: Redaktion



Kategorie: 1. Männer

Licht und Schatten beim nächsten Gegner des HSV

Vier-Punkte-Spiel: HSV BW Insel Usedom gegen LTV Wuppertal
[News einzeln anzeigen]
News von Mittwoch,
1.12.2004, 13:24 Uhr

Kategorie: 1. Männer
Das Sonnabend-Heimspiel gegen den Tabellennachbarn und Mitaufsteiger vom LTV Wuppertal (Anpfiff um 19 Uhr Pommernhalle) wird für die Insel-Handballer des HSV Blau-Weiß ein so genanntes Vier-Punkte-Match. Deshalb bereiten sich die Kaniowski-Schützlinge in dieser Woche intensiv auf die Begegnung vor und gehen mit der festen Absicht ins Spiel, durch einen Sieg einen unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz zu halten.
Doch Vorsicht ist geboten. Der Gegner lieferte zuletzt nach Augenzeugenberichten trotz der 22:23-Heimniederlage gegen Ahlen eine super Leistung ab und hat offenbar die richtigen Konsequenzen aus der desolaten Vorstellung in Spenge (21:35) gezogen. Daraufhin waren beim LTV zunächst zehn Prozent der Spielergehälter für November und Dezember eingefroren worden. Sie werden nur bei Erreichen einer bestimmten Punktezahl bis Weihnachten ausgezahlt. Außerdem wechselte die Kapitänsbinde innerhalb des Teams. In die Diskussion geraten war ferner Trainer Jan Nahrstedt. LTV-Manager Stefan Adam stärkte ihm aber auf den Internetseiten des Vereins demonstrativ den Rücken.
(von Steffen Adler, OZ 01.12.2004)

[Nach oben]
Autor: Redaktion


Spendenkonto

HSV Insel Usedom e.V.
Sparkasse Vorpommern
BLZ 150 50 500
Kto. 100 10 67 90

Sponsoren


Medienpartner

Ausrüster

Hummel Sport 2000 Greifswald

Webseiten-Statistik

Online: 5
Heute:100
Gestern:572
Rekord:1.378
Gesamt: 1.402.267

HSV-Fans auf facebook