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HSG Augustdorf/Hövelhof gelingt die RevancheHSG Augustdorf/Hövelhof - HSV Blau-Weiß Insel Usedom 31:20(14:9)[News einzeln anzeigen] |
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Das Bemühen um eine gute Leistung war bei den HSV-ern zu erkennen. Es reichte nicht zu einem besseren Resultat. Das Inselteam bleibt in der Rückrunde ohne Sieg. Weiterhin warten die Männer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom auf ihren ersten Sieg in der Rückrunde der zweiten Handballbundesliga. Das Team von Trainer Dariusz Molski verlor bei der HSG Augustdorf/Hövelhof klar mit 20:31. Vielleicht lag es an der ungewöhnlichen Anwurfzeit, Freitagabend 20 Uhr. Denn in den ersten zehn Minuten waren die Insulaner offensichtlich geistig noch gar nicht auf dem Handballfeld. Da führte der Gastgeber schon mit 5:0. Lars Kaiser markierte in der zehnten Minute dann den ersten HSV-Treffer zum 1:5. Bereits in den Anfangsminuten vergaben die Gäste klare Torchancen. Kaniowski und Galus konnten zwei Würfe vom Siebenmeterpunkt in Folge nicht verwerten. Auch andere so genannte Hundertprozentige waren eine sichere Beute des Torwartes der Spielgemeinschaft. Dennoch war das Usedomer Team bemüht, sich hier nicht einfach „abschlachten“ zu lassen und hielt entsprechend seinen Möglichkeiten gegen. Beim 7:9 (18.) war man auf Tuchfühlung herangekommen. Doch danach traten erneut einfache technische Fehler und vergebene Torchancen auf, so dass die Mannschaft aus dem lippischen Land leichtes Spiel hatte. Sie enteilte auf 12:7 und nahm diese Fünftore-Führung beim 14:9 mit in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte waren die Fronten klar verteilt. Die HSV-er um Kapitän Pawel Kaniowski, der den aus familiären Gründen verhinderten Peter Schmidt vertrat, hatten vor allem mit dem starken Rückraum ihre Probleme. Sie bekamen den Goalgetter Sauerland (zehn Tore) nie in den Griff. Auch der Linkshänder Bonath, der am Dienstag noch für Lemgo spielte, war ein treffsicherer Schütze für die HSG. Molski probierte es mit einer engen Deckung für Sauerland, mit Torhüterwechsel zwischen Ney und Wilkosz, aber all das half nicht. Der Gastgeber war geistig und körperlich frischer und hatte beim 21:11 (40.) die erste Zehntore-Differenz erreicht. Diesen Vorsprung gab er nicht mehr aus der Hand und verwaltete ihn in der Restzeit sicher. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff bekamen die HSV-Youngster Nico Heidenreich und Eik Wicht ihre Einsatzchance. Da war das Match aber schon längst gelaufen – der schon als Absteiger feststehende HSV stand wieder mit leeren Händen da. Zwei Spieltage verbleiben noch, um die verkorkste Rückrunde etwas freundlicher zu gestalten. Doch die Gegner sind ebenfalls zwei schwere Brocken. Am kommenden Sonnabend wird zu Hause gegen Hildesheim gespielt und dann geht es zum letzten Spiel in der zweiten Bundesliga nach Aurich. Aufstellung des HSV Blau-Weiß Insel Usedom: Ney, Wilkosz; Kaniowski, Kaiser 6/4, Bartnik 1, Heidenreich, Gala 2, Dau 2, Hoffmann 4, Galus 3, Zaremba 2, Michalewicz, Podfigurny. (von Holger Meyer, OZ 02.05.2005) Usedom ging die Puste aus Im Fan-Forum des HSV Blau-Weiß Insel Usedom ging es nach der jüngsten Heimschlappe gegen Niestetal hoch her. Da ist von „peinlichen Wurfversuchen“ einiger Spieler ebenso die Rede wie von „mäßiger Laufarbeit“. Harsche Kritik, die die Handballer nicht auf sich sitzen lassen wollten. Auch wenn der Abstieg längst besiegelt ist: „Es geht um Ehre und Moral“, sagte Manager Peter Höhne vor dem gestrigen Auftritt bei der HSG Augustdorf/Hövelhof. Das Team von Trainer Dariusz Molski zeigte gestern Abend in der Witex-Halle sein anderes Gesicht. Die Spieler waren heiß. Sie kämpften und zeigten Emotionen. Dennoch konnte der HSV seine Niederlagenserie nicht stoppen. Am Ende zogen die Gäste klar mit 20:31 (9:14) den Kürzeren. Usedom erwischte einen Fehlstart. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe Kaiser den starken HSG-Torhüter Krüger zum ersten Mal überwinden konnte – 1:5. Zuvor hatten Kaniowski und Galus Strafwürfe vergeben. Doch die Insulaner fingen sich und kamen besser ins Spiel. Beim 5:7 (16.) waren sie wieder dran und überstanden sogar eine doppelte Unterzahl schadlos. Doch dann herrschte wieder Flaute im Sturm – sieben Minuten lang. Augustdorf nutzte dies und enteilte wieder. Nach der Pause ging den Usedomern, die auf die verletzten Schmidt, Rafalski und Thormann verzichten mussten, etwas die Puste aus. Vor allem Galus, der ebenso wie Kaniowski angeschlagen in die Partie ging, war die krankheitsbedingte Pause anzumerken. So nahm das Unheil seinen Lauf. Über die Stationen 18:10 (36.) und 21:11 (40.) zog die HSG auf und davon. Usedom ist nun schon seit dem 18. Dezember sieglos. Damals gab's einen 27:25-Erfolg – im Hinspiel gegen Augustdorf. Für die Blau-Weißen geht es in den verbleibenden zwei Partien nur noch um eines: „Wir wollen uns mit Anstand aus der zweiten Bundesliga verabschieden“, machte Höhne deutlich. Usedom: Ney, Wilkosz – Kaiser 6/4, Heidenreich, Bartnik 1, Gala 2, Kaniowski, Dau 2, Hoffmann 5, Galus 3, Zaremba 1, Michalewicz, Podfigurny. Siebenmeter: HSG 3/3, Usedom 6/4. Strafminuten: HSG 14, Usedom 14. (von Sebastian Lucas, OZ 30.04.2005) HSV Blau-Weiß erneut mit Niederlage Jetzt haben die HSVer eine neue Negativserie, denn sie haben eine halbe Meisterschaft nicht gewinnen können. Der letzte Sieg datiert aus dem Dezember. Es war ein 27:25 gegen Augustdorf-Hövelhof. Für die Gastgeber die sechs Heimsiege in Folge zu verzeichnen hatten, war das natürlich ein Grund ernst zu machen. Am Ende siegten die Gastgeber hoch mit 31:20. Der HSV kämpfte zwar und zeigte sich auch emotional, um auf der Abschiedstour 2. Bundesliga Moral zu beweisen – das spielerische Vermögen reichte aber erwartungsgemäß nicht aus. Vor 500 Zuschauern begann der Gastgeber stark und führte nach zehn Minuten mit 5:0. Der HSV war dagegen immer wieder an dem starken Keeper Krüger gescheitert und hatte auch (wieder einmal) gleich zwei Siebenmeter in den Sand gesetzt. Als Kaiser dann aber das erste Tor warf, zog der Gast an, hielt das Spiel einigermaßen offen. Beim 5:7 witterte man Morgenluft. Als man dann eine doppelte Unterzahl überstand und ein 9:13 behauptete, hätte noch einmal ein Ruck durch die HSV-Reihen gehen können. Aber es wäre nach dieser schwarzen Serie wohl des Guten zu viel. So war der Hausherr schnell wieder tonangebend. Die HSV-Abwehr kam mit Rückraumschützen Sauerland nicht klar, der schon im ersten Abschnitt siebenmal traf. Auch nach der 14:9-Pause traf Sauerland prompt zweimal und läutete damit die nächste schwache Halbzeit des HSV ein, denn schon nach 40 Minuten hatten die Gastgeber beim 21:11 ihren zehn Tore Vorsprung. Diesen spielten sie sicher nach Hause. Und das Gastgeber-Team, das seine Stärke zweifellos im Abwehrverhalten besitzt, schaffte es gegen diesen HSV sogar, die 30-Tore-Marke zu knacken. Das war dem Gastgeber in der gesamten Meisterschaft erst zweimal gelungen. Unterm Strich war auch dieses HSV-Auswärtsgastspiel ein enttäuschendes. Sicher waren die äußeren Umstände des Freitag-Abend-Spiels nicht die besten. Auch waren nicht alle Spieler fit, doch was man erneut an Chancen vergab, war nicht zweitliga-tauglich. Auch im Deckungsbereich offenbarte der bereits feststehende Absteiger wie gewohnt Schwächen. Doch wenigstens die kämpferische Einstellung nährt die Hoffnung, dass der HSV in seinem letzten Bundesliga-Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Hildesheim über sich hinauswachsen kann und den nach wie vor ungeheuer treuen Fans wenigstens einen Sieg in dieser Rückrunde schenkt. Aufstellung:Ney, Wilkosz – Kaiser 6/4, Heidenreich, Bartnik 1, Gala 2, Kaniowski, Dau 2, Hoffmann 5, Galus 3, Zaremba 1, Michalewicz, Podfigurny. (von Olaf Schröder) |
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Kann sich der HSV mit Würde verabschieden?Freitagsspiel bei Augustdorf/Hövelhof - Galus geht zum Saisonende[News einzeln anzeigen] |
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Sportlich ist es in diesem Kalenderjahr alles andere als gut gelaufen. Der HSV Blau-Weiß Insel Usedom hat noch kein Spiel gewinnen können. Das Resultat ist an der Tabelle abzulesen: Der letzte Platz, abgeschlagen, die Hoffnung auf den Klassenerhalt frühzeitig begraben. Und dennoch wollen sich die Handballer nicht unter Wert verkaufen. Auch in dieser schwierigen Lage wird von den Sportlern Herz und Einsatzwille verlangt, auch wenn es nur noch um die Ehre geht. Die Hoffnung aber, dass der HSV etwas reißen kann, ist auf ein Minimum gesunken. Denn einerseits dürfte der frühe Spieltermin, andererseits die Grippewelle für Sorgenfalten auf der Stirn von Dariusz Molski sorgen. Denn bereits am Freitag, 20 Uhr, muss der HSV bei der HSG Augustdorf-Hövelhof antreten. Das heißt: Der HSV muss bereits Freitag früh in das 600 Kilometer entfernte Lipper Land in Bielefelder Nähe. Darüber hinaus ist noch fraglich, ob Keeper Wilkosz, Kaniowski und Galus die Reise antreten, da sie unter der Woche das Bett hüteten. Apropos Galus: Es wurde bekannt, dass der Linkshänder, der mit 151 Treffern (Platz 16 der Torschützenliste) beste Zweitliga-Torschütze in der kommenden Saison nicht mehr für den HSV spielen wird. Überhaupt ist in der jetzigen Phase zusätzliche Unruhe in den Kader gekommen, denn nach dem zu erwartenden Abstieg wird es einen Neuanfang geben. Wer aber dazu gehört, ist derzeit noch völlig offen. Allerdings Galus offensichtlich nicht. Doch zurück zur Partie. Die Gastgeber, die sich auch Musketiere Lopshorn nennen, sind jung: Allein zehn Spieler stehen im Kader, die unter 24 Jahre alt sind. Manche besitzen sogar ein Zweifachspielrecht in Lemgo. Zudem hat die HSG eine begeisternde Saison gespielt. Sie haben mit dem Abstieg nichts zu tun und können befreit in die letzten Partien gehen. Die erfolgreichsten Torschützen der HSG sind Sebastian Sauerland (143) und der griechische Nationalspieler Christaki Kolios. Dann kommt schon der 21jährige 2,02-Mann Rico Bonath. Gerade in heimischer Halle ist man fit: Nur eines der acht Heimspiele hat man verloren (Stralsund), ansonsten stets gewonnen. Und natürlich haben die Gastgeber auch noch die Hinspiel-Niederlage im Sinn, die sie ausradieren wollen. An jenem 18.Dezember 2004 gewann der HSV mit 27:25 - es war der letzte Sieg des HSV in dieser 2. Bundesliga. Die Favoritenverhältnisse sind also deutlich verteilt. Und trotzdem geht es um die Ehre. (von Olaf Schröder) Blau-Weiße wollen heute Abend kämpfen Der HSV Blau-Weiß nimmt die Kritik zum letzten Spiel an und will gegen Augustdorf/ Hövelhof alles geben. Es ist ein Spiel der Ehre und der Moral. Die Männer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom sind bereits heute Abend (20 Uhr) bei der HSG Augustdorf/Hövelhof gefordert. In aller Frühe machte sich der Tross um Trainer Dariusz Molski auf die 600 km lange Tour. Der Gastgeber entführte am vergangenen Spieltag bei der Ahlener SG uberraschend einen Punkt, als er sich in einem spannenden Kampf ein 24:24 erarbeitete. Auf jeden Fall wollen sich die HSGer nun bei den Blau-Weißen für die 25:27-Hinspielniederlage revanchieren. Für beide Teams ist die Saison aber eigentlich gelaufen. Die Augustdorfer haben mit dem Abstieg nichts zu tun, stehen im gesicherten Mittelfeld. Für die Usedomer ist der Abstieg nach einer einjährigen Bundesligasaison nicht mehr vermeidbar. Doch die Insel-Mannschaft will sich nach den harten Kritiken nach dem letzten Spiel nicht so einfach verabschieden. Der HSV-Coach appellierte bei der letzten Auswertung an die Ehre und Moral seiner Akteure. Er verlangt von ihnen in den verbleibenden Vergleichen vollsten Einsatz, um so doch noch für Überraschungen zu sorgen. Dabei wird es sehr schwer. Die HSG Augustdorf/Hövelhof holte seine Punkte vor allem in der 1200 Zuschauer fassenden „Witex-Halle". Zudem besitzen einige HSG-Akteure Erstligaerfahrung. Sie sind mit einem Zweifachspielrecht für den TBV Lemgo ausgestattet. Für den HSV hofft Molski, dass Torhüter Wilkosz nach seiner fiebrigen Erkältung spielen kann, wie auch Kaniowski und Galus, die beide der Woche das Bett wegen eines grippalen Infekts hüteten. Die zweite Männermannschaft kann zum erfolgreichen Saisonabschluss in der Landesoberliga einen Coup landen. In Stralsund findet am Sonntag das „Final-Four" um den Landespokal statt. Das junge Team tritt um 13 Uhr gegen SV Warnemünde an. Sollten die Insulaner das Halbfinalspiel siegreich gestalten, treten sie um 16.30 Uhr im Finale gegen den Sieger aus der Partie Stralsunder HV II – HC Empor Rostock II an. (von Holger Meyer, OZ 29.04.2005) |
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Insel-B-Jugend ist Landesoberliga-Dritter2.Männer unterliegen in Minimalbesetzung bei der TSG Wismar[News einzeln anzeigen] |
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Mit der erfolgreichen Nachwuchsarbeit legt der HSV einen Grundstein für die Zukunft. So wird der Handball in der Region präsent bleiben. Im letzten Punktspiel der Oberliga musste die Männerreserve des HSV BW Insel Usedom bei der TSG Wismar antreten. Die in Minimalbesetzung, ohne Wechselspieler, agierenden Insulaner steckten eine 22:28-Niederlage ein. Die HSVer hielten sehr gut mit und ließen erst in den Schlussminuten konditionell nach. Beim Stand von 12:13 wurden die Seiten gewechselt. Bis sieben Minuten vor dem Ende war das Match ausgeglichen. Dann wurden die Angriffe überhastet abgeschlossen. Die Fehlwürfe nutzte der Gastgeber, um sich abzusetzen. Neben Pawel Rafalski zeichnete sich auch der junge Max Kaufmann als treffsicherer Torschütze aus. Das junge HSV-Team beendete damit die Saison mit dem zehnten Tabellenplatz. Aufstellung/HSV: Tiews; Städing 3/1, Rafalski 10/2, Kracht, Saß 1, Kaufmann 8/4, Hänsch,Tikale. Die männliche E-Jugend überstand die Vorrunde zur Landesmeisterschaft in Schwaan und qualifizierte sich für die Endrunde. Im ersten Vergleich gewann sie gegen Neubrandenburg mit 10:2. Das zweite Match – gegen die Spielgemeinschaft Stralsund/Ribnitz – endete 5:5. Es folgten Niederlagen gegen Schwaan (5:10) und Güstrow (7:12). Im letzten Spiel brauchten die Usedomer gegen Schwerin einen Erfolg. Diese Aufgabe meisterte das Golon-Team mit einem souveränen 14:1. Aufstellung/HSV: Genz, Zeplin; Rossow 9, Golon 1, Kersten 3, Schlosser 11, Bremerkamp, Kleiner 5, Möller 12, Eggert, Weishaupt. Dagegen überstand die männliche D-Jugend die Vorrunde der Landesmeisterschaft in der heimischen „Pommernhalle" nicht. Sie belegte den undankbaren vierten Platz. Die männliche B-Jugend reiste am Sonnabend zum Parchimer SV und gewann klar mit 36:28 (13:13). Am Sonntag hatte das HSV-Team daheim gegen den Favoriten HC Empor Rostock bei der 21:34-Niederlage keine Chance. Dennoch verteidigten die HSVer ihren dritten Tabellenplatz in der Landesoberliga. Die männliche C-Jugend gewann ein Nachholspiel gegen Fortuna Neubrandenburg mit 35:26 und bewahrte sich damit die Chance, den dritten Platz in der Landesoberliga zu belegen. ![]() HSV-B-Jugendspieler Painke (r.) gegen Rostock in Aktion. (Foto: Lars Petersen, OZ 26.04.2005) |
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HSV-Umfrage: Erste Tipps der Fans eingegangen18-Jähriger Dennis Wittkopf erster Neuzugang beim HSV Blau-Weiß[News einzeln anzeigen] |
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Zur diesjährigen Wahl des Publikumslieblings der Saison 2004/2005 sind bereits am Wochenende etliche Tipps der Handballfans der Region bei OZ eingegangen. Vorgeschlagen wurden als erste Lars Kaiser, Tomek Gala und „Speedy“ Podfigurny. Alle drei hatten auch beim Heimspiel am Sonnabend gegen die HSG Niestetal/Staufenberg noch eine relativ respektable Leistung geboten. Da ansonsten das Gros der Mannschaft erneut schwer enttäuschte, geht auf der Homepage des Vereines die Debatte um das HSV-Team der neuen Saison intensiv weiter. Die Kritik der Anhänger richtet sich vor allem gegen das fehlende Kämpferherz der Aktiven – besonders von Kaniowski, Galus, Ney und Schmidt. Die Fans fordern, wie auch HSV-Manager Peter Höhne in der Pressekonferenz nach der neuerlichen Heimpleite bereits angekündigt hatte, dass in Zukunft nur noch engagierte Leute, die für den Verein „brennen“, verpflichtet werden. Gemutmaßt wird im Internet auch schon heftig über einen neuen Trainer. Die Rede ist von Peter Pysall, der derzeit allerdings noch bei Post Schwerin unter Vertrag steht. Was Spielerneuzugänge betrifft, so hält sich die Vereinsführung momentan noch sehr bedeckt. GmbH-Geschäftsführer Franz-Josef Brickwedde kündigte jedoch am Sonnabend an, dass schon in den nächsten Tagen „Nägel mit Köpfen gemacht werden“. Er erneuerte die klare Forderung an das Team und sein Personal, im nächsten Jahr mindestens vier Mal pro Woche gemeinsam zu trainieren. Eine Ausnahme könnte evtl. nur Lars Kaiser bilden – wenn er denn weiter für den HSV spielt. Eine Vertragsunterzeichnung ist allerdings schon zu vermelden. Es handelt sich um den 18-jährigen Dennis Wittkopf, der von Concordia Delitzsch an die Ostsee wechselt und in der neuen Saison für die Männermannschaft spielberechtigt sein wird. Er hat einen Zwei-Jahres-vertrag erhalten und wird in Zinnowitz eine Ausbildung zum Physiotherapeuten durchlaufen. (von Steffen Adler, OZ 26.04.2005) Anmerkung der Online-Redaktion: Demnächst könnt ihr auch hier auf der Homepage an der Wahl des Publikumsliebling beteiligen. Ein entsprechendes Formular ist in Arbeit und sollte ab heute Abend verfügbar sein. |
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Schwächstes Heimspiel der Blau-WeißenHSV Blau-Weiß Insel Usedom – HSG Niestetal/Staufenberg 27:34 (14:20)[News einzeln anzeigen] |
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Da war kein Aufbäumen gegen den Abstieg zu erkennen. Nur kurz spielte der HSV gut. Die restliche Zeit war Warten auf den Abpfiff. Das haben die Fans nicht verdient. Drei Spieltage vor dem Saisonende besiegelten die Spieler des HSV Blau-Weiß Insel Usedom mit der 27:34-Heimspielniederlage gegen die HSG Niestetal/Staufenberg endgültig den Abstieg aus der zweiten Handballbundesliga. Und das mit einer Leistung, die so manchen Fan zum Kopfschütteln verleitete. Freitagabend meldete sich Torwart Wilkosz krank (Angina). Szczesny nahm seinen Platz ein. Bartniczuk kam mit ins Aufgebot. Er sollte in der Abwehr für Stabilität sorgen. Dafür nahmen Podfigurny und Bartnik hinter der Bank Platz, die je nach Bedarf in den Spielberichtsbogen nachgetragen werden sollten. Die Gäste legten sofort einen Blitzstart hin und führten nach vier Minuten mit 3:0. In dieser Zeit scheiterten Galus und Gala schon vom Siebenmeterpunkt. Diese schwache Chancenverwertung sollte sich über die gesamte Spielzeit fortsetzen. Aber auch in der Abwehr hatten die Insulaner erhebliche Abstimmungsprobleme, so dass man den starken Rückraum der Niestetaler nie in den Griff bekam. Immer liefen die HSVer einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Nach einer Viertelstunde hieß es 12:8 für die Gäste. Doch dann ging ein Ruck durch das HSV-Team. Sie zeigten, dass sie es doch noch anders können. Binnen sechs Minuten schafften sie den 12:12-Ausgleich. Aber danach war es mit der Herrlichkeit vorbei. Die Fehler häuften sich, Zeitstrafen für Kapitän Schmidt und Dau kamen hinzu. Das nutzte die Spielgemeinschaft wieder zur 16:12-Führung. Der HSV-Coach ließ nun Podfigurny nachtragen, der dann den völlig von der Rolle agierenden Hoffmann ersetzte. Die knapp 800 Zuschauer, die trotz der desolaten Leistung ihrer Sieben, hinter der Mannschaft standen, mussten die spielerische Überlegenheit des Kontrahenten anerkennen. Vor allem der Linkshänder Tataraga war nie zu stellen. Seine Würfe fanden immer wieder das Ziel, im Gegensatz zu Galus. Der Pole besitzt ebenfalls die körperlichen Vorraussetzungen, bot aber erneut eine indiskutable Leistung. So gingen die Insulaner mit einem Sechs-Tore-Rückstand (14:20) in die Halbzeitpause. Wer in der zweiten Hälfte hoffte, dass sich die Mannschaft von Trainer Molski nun gegen die drohende Niederlage stemmte, sah sich getäuscht. Viele einfache Fehler und eine miserable Chancenverwertung kennzeichnete auch Hälfte zwei des Gastgebers. Die spielerisch bessere Mannschaft war deutlich die HSG Niestetal/Staufenberg, die klar ihre Vorteile auf der Torwartposition und im treffsicheren Rückraum besaßen. Beim 31:24 für den Tabellensiebenten, fünf Minuten vor dem Schlusspfiff, war das einjährige Gastspiel in der zweiten Handballbundesliga für die Usedomer auch rechnerisch beendet. Die Spieler gaben sich ihrem Schicksal hin, hatten nichts mehr entgegenzusetzen. Die Gäste beendeten somit ihre Nordtour, am Donnerstag verloren sie noch in Stralsund, mit einem auch in dieser Höhe verdienten 34:27-Erfolg. Aufstellung/HSV Blau-Weiß: Ney, Szczesny; Schmidt 2, Kaiser 1, Gala 4, Kaniowski 4/2, Dau 4, Hoffmann, Galus 4, Zaremba 1, Michalewicz 3, Bartniczuk, Podfigurny 3. (von Holger Meyer, OZ 25.04.2005) Gäste mit starkem Anhang 30 Fans der HSG Niestetal/Staufenberg haben sich bereits am Mittwoch auf den Weg an die Ostsee gemacht, um ihre Mannschaft in Stralsund und Ahlbeck anzufeuern. Die Reise hatten ebenfalls zahlreiche Spielerfrauen und -kinder mit angetreten. Auch Fan-Beauftragter Detlef Heinemann hatte Sohnemann Nico dabei. Heinemann, von den Fans auch „El Presidente“ gerufen, organisiert mehrmals im Jahr Fahrten zu den Auswärtsspielen der HSG Niestetal/Staufenberg. Die gesamte Reisegruppe war in Mölschow untergebracht und trat erst Sonntagmittag die Heimreise an, natürlich hoch erfreut über den Sieg ihres Teams über die Insulaner: „In der Pommernhalle war das Spiel unserer Mannschaft top. Wir haben uns gegenüber Stralsund stark verbessert.“ ![]() Der dreijährige Nico Heinemann haute, begleitet von seinem Vater Detlef, ganz schön auf die Pauke. (Foto und Bericht von Ralf Edelstein, OZ 25.04.2005) Handballer der Insel besiegeln Abstieg Der Traum vom Klassenerhalt ist endgültig ausgeträumt. Für die Handballer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom ist nach der 27:34 (14:20)-Niederlage gegen die HSG Niestetal-Staufenberg der Abstieg endgültig besiegelt. Nach nur einjährigem Gastspiel in der zweiten Liga muss der Aufsteiger den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Manager Peter Höhne war nach dem Schlusspfiff restlos bedient. „Wir haben verdient verloren, auch in der Höhe. Enttäuschend ist, wie sich die Mannschaft auf der Abschiedstour präsentiert“, kritisierte er. Obwohl Niestetal zwei Tage zuvor in Stralsund gespielt hatte (Prokopec: „Wir waren doch etwas müde“), wirkten die Gäste agiler, spritziger und vor allem entschlossener. Der unbedingte Siegeswille scheint einigen HSV-Akteuren abhanden gekommen zu sein. Die Gastgeber spielten quer vor der gegnerischen Deckung, ohne geradlinigen Zug zum Tor. Hinzu kamen etliche individuelle Fehler. Lediglich Podfigurny und Gala zeigten in der zweiten Hälfte Drang zum Tor. Dagegen blieben bei Galus, Kaniowski, Hoffmann und den beiden Torleuten viele Wünsche offen. So war kein Blumentopf zu gewinnen. Nach dem frühen Fünf-Tore-Rückstand (7:12/14. Minute) keimte kurzzeitig Hoffnung auf, als Usedom der 12:12-Ausgleich gelang. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Beim Tabellenletzten zog wieder der Schlendrian ein. Von nun an ging es nur noch bergab. Die Gäste spielten ruhig und sicher ihre Angriffe aus und zogen bis zur Pause auf 20:14 davon. Diesen Vorsprung gaben sie in Hälfte zwei nicht mehr aus der Hand. Teilweise führte die HSG, die auch im Tempospiel dem Kontrahenten klar überlegen war, mit neun Toren Differenz (29:20/48.). Faruk Tataraga (9 Tore) traf nach Belieben. „Wir hatten spielerisch nichts entgegenzusetzen“, konstatierte Höhne enttäuscht. Beim HSV stehen jetzt die Planungen für die bevorstehende Regionalliga-Saison an. „Jedoch mit Akteuren, die f ü r den HSV spielen wollen und Kämpferherzen besitzen“, machte der Manager deutlich. HSV: Ney, Szczesny – Schmidt 2, Kaiser 1, Gala 4, Kaniowski 4/2, Dau 4, Hoffmann, Galus 4, Zaremba 1, Michalewicz 3, Bartniczuk, Podfigurny 3. Siebenmeter: HSV 5/3, Niestetal 1/1. Strafminuten: je 12. (von Ralf Edelstein, OZ 25.04.2005) |
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A-Junioren verpassen Final-EinzugVfL Bad Schwartau – HSV Blau-Weiß Insel Usedom 32:29 (15:14)[News einzeln anzeigen] |
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Knapp 30 treue HSV-Anhänger begleiteten den HSV-Nachwuchs zum zweiten Teil des Halbfinalspiels um die NOHV-Meisterschaft nach Schwartau. Bekanntlich war das Hinspiel 23:29 verloren gegangen und so brauchte der HSV-Nachwuchs auch in des Gegners Halle Unterstützung. Und die Fans sahen, dass sich das Team des Trainergespannes Jens-Peter Teetzen und Karsten Neels zerriss. Dass es nicht für die angestrebte oder erhoffte „Sensation“ reichte, lag vor allem daran, dass die Schwartauer mit Markus Noel im Tor und Kreisläufer Martin Zeschke zwei Aktive hatten, die aus einem starken robusten Team noch herausragten. So waren sich auch HSV-Trainer und Team einig, dass Schwartau in beiden Spielen die bessere Mannschaft hatte. Zum einen dadurch bedingt, dass sie körperlich kräftiger war. Zum anderen konnten die Insulaner, bis auf wenige Ausnahmen, nicht ihre optimalen Leistungen abrufen. Die HSVer gestalteten das Spiel offen, glichen immer wieder aus und lagen beim 11:10 erstmals vorn. In dieser Phase sah es so aus, als könnte das Spiel zu Gunsten der Gäste kippen. Spielmacher Klepp fing sogar einen Angriff ab, wurde auf dem Weg zum 12:10 aber durch das schwache Schiedsrichtergespann zurückgepfiffen. Dazu wurden noch drei „Freie“ verworfen, so dass eine Halbzeitführung durchaus möglich gewesen wäre. Vielleicht hätte das die Gastgeber ins Wanken gebracht. Allerdings war die Anzahl der Fehlwürfe, wie im Hinspiel, gravierend. Waren es daheim 28 Würfe, kamen Heidenreich, Pommerening, Teetzen und Co. diesmal auf 27. Das resultierte aus schlechtem Wurfverhalten, aber auch aus der erstklassigen Leistung von Keeper Noel nach dem Wechsel. So konnten sich die Gastgeber – wie schon im Hinspiel – nach der Pause entscheidend absetzen. Nach den Roten Karten für Mehling und Schöne galt es dann, das Ergebnis akzeptabel zu gestalten. Das gelang den HSVern eindrucksvoll mit Manndeckung. Trainer Teetzen lobte die Einstellung und den Kampf seiner Mannschaft, die bis zur letzten Sekunde alles gab. Er lobte aber auch die Gastgeber: „Wir haben gegen eine körperlich starke und robuste Mannschaft verloren, die verdient ins Finale zieht. Wir haben aus den Niederlagen Lehren gezogen, sie bringen uns weiter. Für uns beginnt nun die Vorbereitung auf die nächste Saison. In diesem Jahr haben meine Jungs schon am Finale geschnuppert, im nächsten Jahr wollen wir selber dort stehen.“ Der einzige Wermutstropfen in diesem Spiel war der Abschied von Kapitän Eik Wicht, der sein letztes Spiel im Jugendbereich bestritt und der Mannschaft im nächsten Jahr fehlen wird. Aufstellung HSV: Ott, Schößner; E. Wicht 2, Leow 2, Teetzen 2, Schöne 2, Klepp 12/6, Heidenreich 3, Pommerening 2, G. Wicht 1, Reetz 3, Mehling. ![]() Der HSVer Schöne setzt sich energisch am Kreis durch. Schöne warf zwei Tore, konnte die Niederlage gegen Schwartau – wie seine Teamkollegen – nicht verhindern. (Bericht und Foto von Lars Petersen, OZ 25.04.2005) |
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HSV-Fanclub: Reserven beim FanartikelverkaufNächstes Treffen: am Sonntag 8.Mai um 10.30 Uhr in der Sportsbar[News einzeln anzeigen] |
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Die Saison in der 2. Handball-Bundesliga neigt sich so langsam ihrem Ende entgegen. Das Abenteuer für den HSV Blau-Weiß Insel Usedom wird wohl in der kommenden Saison keine Fortsetzung finden. Der Abstieg droht. Zeit, auch im Fanclub „Inselpower“ Bilanz zu ziehen. Deshalb trafen sich am Donnerstagabend die Fans in der Ahlbecker Sportbar am Bahnhof. „Unser Fazit aus Sicht des Fanclubs fällt recht positiv aus“, so Robert Neidel, stellvertretender Vorsitzender des Fanclubs. Die zahlreichen neuen Aktionen der Anhänger haben die Stimmung in der Pommernhalle belebt. Dazu zählt auch der Trommelwirbel, der in der kommenden Spielzeit noch besser aufeinander abgestimmt werden soll, kündigt Neidel an. Nicht zufrieden sind die Inselpower-Mitstreiter – mittlerweile sind es um die 50 – allerdings mit dem Fanartikelverkauf. „Da liegen unsere größten Reserven“, gesteht Neidel. Die Einkaufskosten der Fanartikel, die vor der Saison angeschafft wurden, seien bislang noch nicht wieder eingespielt. „Wir wollen den Verkauf über die Pommernhalle hinaus erweitern“, nennt Neidel eine Maßnahme, das Geschäft anzukurbeln. So sollen beispielsweise die blau-weißen Schals oder Mützen in einem Geschäft in der Ahlbecker Seestraße, in einem Bansiner Sportgeschäft und in der HSV-Geschäftsstelle vertrieben werden. Ideen einer Saisonabschlussfeier sollen am Sonntag, den 8. Mai, um 10.30 Uhr beim Fanclub-Frühschoppen in Kautis Sportbar diskutiert werden. Erste Anregungen gibt es bereits. Neidel: „Vielleicht mieten wir ein Schiff und lassen die Saison auf dem Wasser ausklingen. Die A-Jugend nehmen wir mit an Bord.“ Der Unterstützung der Anhänger dürfen sich die Akteure auf dem Parkett auch in der Regionalliga sicher sein. „An unserem Konzept ändern wir nichts“, sagt Neidel, der die Vereins-Homepage des HSV hegt und pflegt. Mit den Zugriffen ist der Akteur von Eintracht Ahlbeck – Neidel spielt Volleyball – zufrieden. „Pro Tag haben wir mindestens 150 Zugriffe. Wenn es viele sind, kommen auch mal 350 zusammen“, sagt der HSV-Fan stolz. (von Henrik Nitzsche, OZ 23.04.2005) |
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OZ-Leser küren ihren LieblingsspielerErstmals wird auch der beliebteste Nachwuchsakteur gekürt[News einzeln anzeigen] |
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Es wieder soweit. Die Lokalredaktion der OSTSEE-ZEITUNG ruft zum siebenten Mal alle Freunde des kleinen runden Leders auf, sich an der Umfrage nach dem HSV-Publikumsliebling der Saison zu beteiligen. Ab sofort kann uns jedermann per Post oder E-Mail seinen ganz persönlichen Lieblingsakteur der Spielzeit 2004/2005 im blau-weißen Dress vorschlagen. Außerdem möchten wir erstmals den beliebtesten Nachwuchsspieler des HSV küren. Vorgefertigte Stimmzettel bereitet der Fanbeauftragte des Inselvereins, Mike Golon, vor. Sie werden morgen beim vorletzten Heimspiel dieser Saison – Gegner ist die HSG Niestetal/Staufenberg, Anwurf 19 Uhr in der Pommernhalle – im Eingangsbereich ausliegen. Jeder kann solch ein Papier ausfüllen und es an die OZ-Lokalredaktion schicken (nach Wolgast bzw. Ahlbeck) oder einfach, mit Name und Adresse versehen, beim HSV abgegeben. Die Vereinsverantwortlichen reichen die Stimmzettel dann an OZ weiter. Einsendeschluss ist der 4. Mai (Mittwoch vor Himmelfahrt). Die Auszeichnung der von den Fans am meisten genannten drei HSV-Spieler gibt es dann wie gewohnt direkt vorm Anpfiff zum letzten Saisonheimspiel. Dazu empfangen die Insel-Handballer am 7. Mai den Tabellendritten aus Hildesheim. In den Jahren seit 1999 haben sich stets hunderte HSV-Anhänger an der Abstimmung beteiligt. Gekürt als Saison-Lieblingsspieler wurden bisher zweimal Lars Rabenhorst, Pawel Kaniowski, Sebastian von Weiss, Zbigniew Podfigurny und René Wandel. OZ ist der Meinung, dass diese Aktion als Zeichen der engen Verbundenheit vieler Fans mit dem Verein auch trotz des drohenden Abstieges aus der 2. Bundesliga stattfinden soll. Auf ein Neues in der Spielzeit 2005/2006! (von Steffen Adler, OZ 22.04.2005) Email: an die Lokalredaktion der OZ in Wolgast |
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HSV kann Charakter beweisenVorletztes Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen Niestetal/Staufenberg[News einzeln anzeigen] |
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Langsam nervt die Niederlagenserie des HSV. Fans und Spieler des Liganeulings wünschen sich einen Sieg – gegen Niestetal wird das aber schwer. In der zweiten Handballbundesliga Nord empfangen die Männer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom morgen Abend ab 19 Uhr in der Ahlbecker „Pommernhalle" die HSG Niestetal/Staufenberg. Die gastgebende Mannschaft von Trainer Dariusz Molski will im vorletzten Heimspiel der Saison endlich die Niederlagenserie des Jahres 2005 beenden und einen vollen Erfolg einfahren. Das würde vielleicht für das Saisonfinale noch mal frische Kräfte freisetzen. Doch dazu bedarf es – ohne Wenn und Aber – deutlich mehr Engagements aller HSV'er. Und zwar über volle 60 Minuten. Nur eine Halbzeit spielerisch mitzuhalten, reicht einfach nicht aus, um als Sieger das Parkett zu verlassen. Doch der Kontrahent steht immerhin auf dem siebenten Tabellenplatz und will weiterhin an seine gute Saisonleistung anknüpfen. Am vergangenen Punktspielwochenende brachte die HSG den Ahlenern überraschend eine 27:25-Niederlage (erst deren dritte Auswärtsniederlage in dieser Saison) bei. Auch beim Tabellenschlusslicht wollen die Niestetaler daher selbstverständlich doppelt punkten. Nach dem Zusammenschluss der Vereine von Landwehrhagen und Heiligenrode baute Trainer Hans-Joachim Ursinus, der schon den Bundesligisten Eisenach coachte, eine schlagkräftige Truppe auf. Vom Stralsunder HV wurde mit Pavel Prokopec ein starker Rückraumschütze verpflichtet und nach der ersten Halbserie gesellte sich aus Fredenbeck noch Florian Luca hinzu. Der Linkshänder spielte in der vorigen Saison ebenfalls für Stralsund. Zudem besitzt der Coach mit Renato Rui auf der rechten Außenposition einen Nationalspieler, der bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und bei der Handballweltmeisterschaft 2005 in Tunesien für Brasilien zum Einsatz kam. Aber die Insulaner sollten, trotz des starken Gegners, vor allem für ihre vielen Fans mit einer großen kämpferischen Leistung aufwarten, um so die ersten zwei Punkte in diesem Jahr einzufahren. Von 9 Uhr bis 15 Uhr findet in der Ahlbecker „Pommernhalle“ die Vorrunde der Landesmeisterschaft in der männlichen D-Jugend statt. Das junge HSV-Team will auf alle Fälle diese Qualifikation überstehen, um die Finalrunde zu erreichen. Die männliche E-Jugend bestreitet ihre Vorrunde in Laage und will ebenfalls den Einzug ins Finale schaffen. Die zweite Männermannschaft reist zum letzten Punktspiel in der Saison zur TSG Wismar. Sie kann im gesicherten Mittelfeld der Landesoberliga unbeschwert aufspielen. Die männliche B-Jugend ist am Sonnabend in Parchim zu Gast und am Sonntag ist sie erneut gefordert. Sie erwartet um 16 Uhr in der Ahlbecker Pommerhalle den HC Empor Rostock. Zuvor empfängt um 14 Uhr die A-Jugend der Spielgemeinschaft FSV Karlshagen/HSV BW Insel Usedom den SV Einheit Demmin. (von Holger Meyer, OZ 22.04.2005) ![]() Vor allem die HSV-Abwehr – hier mit Lukasz Bartnik und Peter Schmidt (r.) – muss im Heimspiel sattelfest sein. (Foto: K. Keil, OZ 22.04.2005) Gäste machen für drei Tage Quartier in Ückeritz Handball-Zweitligist HSG Niestetal/Staufenberg, der in der Vergangenheit als HSC Landwehrhagen spielte, reist an diesem Wochenende Richtung Nordosten, direkt an die Ostsee. Nicht um Urlaub zu machen und auszuspannen, sondern um seine beiden Auswärtsspiele gestern Abend beim Stralsunder HV (36:26 für den SHV) und am Samstag beim Schlusslicht der zweiten Bundesliga, HSV Blau-Weiß Insel Usedom, zu bestreiten. „Wenn die Gastgeber Charakter zeigen, werden sie sich sicher nicht zur Schießbude machen lassen“, warnt HSG-Trainer Hans-Joachim Ursinus seine Mannschaft vor einem vermeintlich leichten „Kinderspiel“ gegen Usedom. Unmittelbar nach der Begegnung am Strelasund machte sich die südniedersächsisch/hessische Mannschaft am Abend auf den Weg Richtung Usedom. Drei Nächte verbringt der Tabellensiebente im Seebad Ückeritz in der Inselmitte. Und genau an dieser Stelle gerät der 60-jährige HSG-Trainer Hans-Joachim Ursinus – ganz privat – schon mal so richtig ins Schwärmen: „In Ückeritz habe ich meine erste Jugendliebe kennengelernt.“ Wenn dies nicht angenehme Erinnerungen sind, die den Coach zusätzlich motivieren? Seine Mannen werden dies ohnehin sein, denn der 7. Tabellenplatz soll unbedingt behauptet werden. Vielleicht nehmen sie ja das Schlusslicht der Liga ein bisschen auf die leichte Schulter?! (von F. J., OZ 22.04.2005) |
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A-Jugend beim VfL nicht chancenlosMorgen beim VfL Bad Schwartau Rückspiel im NOHV-Halbfinale[News einzeln anzeigen] |
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Nach der Heimspielniederlage im ersten Halbfinale geht es für die A-Jugend des HSV Blau-Weiß am Samstag nun zum Rückspiel nach Bad Schwartau. Sechs Tore gilt es aufzuholen. Im Handball ist das nicht unmöglich, doch ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass es nur mit einer Topleistung und dem nötigen Quäntchen Glück zu schaffen sein wird. Dazu müssen die Siebenmeter sitzen, muss genauer gezielt werden, denn wieder so viele Holztreffer wie im Hinspiel wären womöglich ein Garant fürs Ausscheiden. Dazu muss die Abwehr um Felix Klepp „Beton anmischen“. Kein leichtes Unterfangen, die groß gewachsene und trotzdem wendige Aufbaureihe des VfL mit dem starken Kreisspiel in den Griff zu bekommen. Alleine der Blick auf die Erfolgsquote des älteren 86er Jahrganges zeigt, dass die Schwartauer „Oldies“ 20 von 29 Treffern erzielten. Eik Wicht und Lars Schütz hingegen brachten es auf zehn Tore. Gerade in diesen Jahrgängen macht ein Jahr körperlicher Reife sehr viel aus, doch das sollte die Insulaner nicht davon abhalten, beim VfL eventuell die Überraschung zu schaffen. Befreit von allen mentalen Lasten können die Insulaner um 19 Uhr in der Schwartauer Jahn-Halle aufspielen. Dazu wird Sven Mehling wieder im Team stehen, der seine Fußverletzung auskuriert hat. Trainer Teetzen sah die Hinspielniederlage mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen werden seine Jungs an dieser Niederlage reifen, aus ihr viel lernen, wie er ausführte. Zum anderen: rückt ein Finale in greifbare Nähe, will jeder Sportler es natürlich erreichen. „Wir gehen ohne Druck in dieses Match, freuen uns auf ein schönes Spiel und am Ende rechnen wir dann ab.“ Dass der Trainer und sein leidenschaftliches Team sich über eine lautstarke Unterstützung freuen würden, ist klar. Und dass sich einige Fans trotz der Niederlage auf die Reise in die Marmeladenstadt machen werden, um dort einen Erfolg zu sehen, sollte Ansporn genug sein. (von Lars Petersen, OZ 22.04.2005) |
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Manuela Teetzen bei jedem Spiel von Sohn Ben dabeiVorgestellt beim Zwölfertipp: Manuela Teetzen[News einzeln anzeigen] |
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Die Siegesserie von Anja Ueckert fand gegen den Golfer Tobias Krause nach dreimaligem Erfolg ein Ende. Mit 11:7 siegte der Balmer Platzverantwortliche. Er muss sich diesmal erneut einer Kontrahentin stellen – der sportbegeisterten Heringsdorferin Manuela Teetzen. Versucht man Manuela Teetzen zu finden, so wird man immer auf einer der Sportanlagen der Region fündig. Entweder steht die 40-Jährige auf dem Tennisplatz, oder sie ist in der Pommernhalle. Wenn nicht, geht sie einem ihrer vielen Ehrenämter im Sport nach. Die gebürtige Heringsdorferin begann in frühester Jugend mit dem Geräteturnen. Dort steht mit der Mannschaft ein Erfolg bei den Bezirksspartakiaden in ihrer persönlichen Statistik. Mit etwa 14 Jahren kam dann der Handball dazu. Unter Kurt Assmann wurden bei Einheit Heringsdorf die ersten Wurfversuche gestartet. Bis auf die Babypausen blieb Teetzen bis zum letzten Jahr dem aktiven Handball treu. In der Lehre kam der Tennissport hinzu. Dafür war Schwester Conny Fischer verantwortlich, die Manuela mit auf die ehemaligen Plätze am heutigen Maxim-Gorki-Gymnasium nahm. Bis heute ist die gelernte Kinderkrankenschwester, die inzwischen als Hörgeräteakustikerin arbeitet, beim TC Blau-Weiß Ahlbeck in der Damenmannschaft aktiv. Als größter Erfolg steht hier der Meistertitel in der Verbandsliga in der persönlichen Chronik. Sehr interessant war für sie der Besuch im Tenniscamp von Klaus Hofsäss in Marbella, wo Marc Fischer aus Ahlbeck zwei Jahre trainierte. Vor allem wegen Sohn Ben, der in der erfolgreichen A-Jugend des HSV am Samstag in Schwartau um den Finaleinzug kämpft, ist Manuela Teetzen Dauergast in der Pommernhalle. Hier ist sie unter anderem für die Versorgung der Bundesligaschiedsrichter zuständig, sitzt häufig im Schiedsgericht als Zeitnehmerin oder Protokollantin, und engagiert sich stark im Fanclub „Inselpower“. Im Club arbeitet sie im Vorstand mit und ist für die Finanzen zuständig. Viel Zeit geht auch bei den Fahrten mit den Fans zu den Auswärtsspielen der A-Jugend drauf. Egal ob Cottbus, Berlin oder Bad Schwartau – die Zeit ist trotz des ehrenamtlichen Engagements immer noch übrig. Und wenn die zweifache Mutter, neben Sohn Ben ist da noch die 19-jährige Tochter Marie, einmal nicht in Sachen Sport unterwegs ist, steht bei ihr Lesen hoch im Kurs. Gerade Biografien haben es ihr angetan. Zuletzt verschlang sie die Geschichte über Harald Juhnke, davor las sie natürlich eine Sportlerbiografie über das Leben von Tennisstar Boris Becker. [...] (von Lars Petersen, OZ 22.04.2005) |
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Zweite Männer siegen beim Tabellenvierten SV WarnemündeSV Warnemünde - HSV BW Insel Usedom II 22:29(12:12)[News einzeln anzeigen] |
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Einen überraschenden Erfolg verbuchte die zweite Mannschaft des HSV BW Insel Usedom beim SV Warnemünde in der Landesoberliga. Die in Minimalbesetzung, ohne A-Jugendspieler, antretenden Usedomer gingen sofort mit 3:0 in Führung und gestalteten in der ersten Hälfte das Match ausgeglichen. Mit 12:12 wurden die Seiten gewechselt. In den zweiten 30 Minuten drehte dann der HSV gegen die heimstarken Warnemünder auf. Von der 16:15-Führung setzten sich die HSVer mit sechs Toren in Folge auf 22:15 ab. Das war die Vorentscheidung. Der Gastgeber, Tabellenvierter, versuchte zwar noch das Blatt zu wenden, doch den Vorsprung ließ sich das Team um Kapitän Mirko Städing nicht mehr nehmen. Es brachte den 29:22-Erfolg sicher nach Hause. Aufstellung/HSV: Sczesny; Städing 5/2, Rafalski 6/1, Zaremba 6/2, Hoffmann 5, Saß 4, Kracht 3, Hänsch n. e. In der Landesoberliga hatte die männliche C-Jugend den HC Empor Rostock zu Gast. Bis zum 3:3 blieb die Anfangsphase ausgeglichen, ehe der HSV mit schnellen Angriffszügen auf 10:4 davonzog. Bis zur Halbzeit hatte sich das Team von Trainer Neels ein 18:11 erspielt. Der Sieg war nie in Gefahr, obwohl die Blau-Weißen in der zweiten Hälfte nicht mehr so konzentriert agierten. Doch die Abwehr der Usedomer ließ nichts mehr zu, so dass der hohe 30:19-Sieg sicher nach Hause gebracht wurde. Aufstellung/HSV: Riedel; Knofe 3, Wendt 4, Witt 10/2, Sellin 8, Kracht 1, Steinfeld 2, Schulze 1, Wirth 1. Anschließend hatte die B-Jugend den TSV Bützow zum Gegner. Die Gäste legten ein 0:2 vor, ehe nach vier Spielminuten der HSV zum 4:4 ausgleichen konnte. So verlief die gesamte erste Halbzeit. Der Gastgeber ging mit einer knappen 13:12-Führung in die Halbzeitpause. Durch zu viele einfache Fehler und vergebene Torchancen der HSVer blieben die Gäste bis zum 18:18 weiter auf Tuchfühlung. Außerdem wurde zu leichtfertig in der Deckung agiert und auf beiden Seiten hagelte es Zeitstrafen. Vier Tore in Folge zum 22:18 brachten die Blau-Weißen bis zum Endstand von 25:22 sicher nach Hause. Aufstellung/HSV: Riedel, Dabrowski; G. Wicht 6, Reetz 8/1, Kautermann, Stachow, Guminski 5, Parlow 1, Painke 2, Witt 3, Sellin, Wendt. Die weibliche E-Jugend des HSV Blau-Weiß nahm an einem Sichtungsturnier in Neubrandenburg teil. Überraschend spielstark zeigte sich die Mannschaft des Trainergespanns Wurlitzer/Hückstädt und gewann gegen Neubrandenburg I mit 17:10. Gegen das zweite Team des Gastgebers gab es einen 28:5-Sieg. Altentreptow wurde sicher mit 21:6 bezwungen. Unverständlich bleibt die Entscheidung des Kreishandballverbandes OVP/Greifswald keine Qualifikationsspiele in diesem Altersbereich für die Landesmeisterschaft durchzuführen. Damit wird dem HSV-Team eine echte Chance genommen. Aufstellung/HSV: Genz; Feuchtner, Detterbeck, Wirth, Hu, Kohn, Zirm, Plötz. (von Holger Meyer, OZ 19.04.2005) |
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HSV-Nachwuchs lässt zu viele Chancen ausHSV Blau-Weiß Insel Usedom – VfL Bad Schwartau 23:29 (11:14)[News einzeln anzeigen] |
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Noch ist das Finale nicht abgehakt. Doch dann muss die A-Jugend des HSV in Schwartau in die Vollen gehen. Sechs Tore sind aufzuholen! Das Positive an dem Halbfinalhinspiel um die NOHV-Meisterschaft war die Superkulisse in der Pommernhalle, die ihrem Synonym „Hölle“ wieder alle Ehre machte. Doch die 850 Zuschauer lähmten wohl eher die Arme der HSV-Youngster. Was Heidenreich, Teetzen und Co. diesmal verwarfen, ging schon über die berühmte Hutschnur. 25 Fehlwürfe, drei vergebene Siebenmeter, standen beim Trainer auf dem Zettel. Dazu klatschte der Ball noch diverse Male ans Holz. Schwartau war schon Freitag angereist, trainierte Samstag früh in der Pommernhalle. Da konnte Trainer Teetzen schon beobachten, was auf seine „Zwergengarde“ zukam. Die Gäste waren durchschnittlich einen Kopf größer, was sich vor allem im Rückraum bemerkbar machte. Dazu kamen erstklassige Keeperleistungen und ein Kreisspieler, der seinen Körper einzusetzen wusste. Beide waren die Garanten für den klaren Erfolg. Doch danach sah es zu Beginn nicht unbedingt aus. Eine gute Viertelstunde war das Spiel. Immer wieder sorgte Klepp mit seinen Toren für den Ausgleich. Heidenreich, mit seinem einzigen Treffer, sorgte auch für die einzige Führung (6:5). Leider hatte der ansonsten treffsichere Halbrechte diesmal nicht seinen besten Tag erwischt. „Wenn so ein wichtiger Spieler wegbricht, dann wird es eben sehr schwer“, so Heimtrainer Jens-Peter Teetzen. Den ersten Drei-Tore-Rückstand (7:10) egalisierten die Insulaner noch einmal auf 11:11. Danach lief es aber wieder unrund. Mit 11:14 ging es in die Pause. Jetzt nahm sich das HSV-Team vor, weiter mit Vollgas auf dem Parkett zu agieren und vielleicht über die Kondition am Ende die Nase vorn zu haben. Aber trotz des gezeigten Tempohandballs hatten die Insulaner eine Durststrecke, die sie auf zehn Tore (15:25) zurückfallen ließ. Es ging nichts. Holztreffer, freie Würfe, sogar freie Konter, wurden verworfen. Dazu waren drei Siebenmeter Beute des VfL-Keepers. Die zu diesem Zeitpunkt angeknackste Psyche schien die HSV-Talente immer mehr zu lähmen. Bezeichnend für das Desaster: selbst bei Überzahlspiel (6:3) wurden eigene Angriffe zu überhastet abgeschlossen. Zu allem Überfluss bauten die Gäste in dieser Unterzahl ihre Führung noch aus. Eines kann man den HSVern aber zu Gute halten: Sie steckten nie auf und kamen am Ende sogar noch auf 23:29 heran. „Gegen diesen robusten, körperlich starken Gegner müssen die Großchancen sitzen. Ich muss aber Einstellung und die kämpferische Leistung meines Teams anerkennen“, so Teetzen, der schon wieder nach vor schaute: „Mal sehen, was machbar ist. Zum einen hoffen wir, dass Sven Mehling bis nächste Woche wieder fit wird und zum anderen können wir ohne Druck nach Schwartau fahren.“ Aufstellung HSV: Schößner, Ott; E. Wicht 9, Leow, Teetzen 3, Schöne 2, Klepp 6/3, Heidenreich 1, Pommerening 1, Kaufmann, Schütz 1, G. Wicht. Roman Judycki, Trainer VfL Bad Schwartau, zum Spiel: „Wir sind zufrieden, dass wir in des Gegners Halle souverän gewonnen haben. Damit sind wir aber noch nicht mit Sicherheit weiter. Jedes Spiel ist anders und wir müssen hochkonzentriert zu Hause antreten. Aber wenn wir solche Leistung bringen, habe ich wenig Bedenken. Wir freuen uns aufs Rückspiel.“ Lothar Schröder, Ahlbecker Original, besser bekannt als „Clown Lolo“: „Ich muss sagen, es war ein Spiel der vergebenen Chancen. Bestimmt waren die Jungs ob des zahlreichen Publikums auch übernervös. In der nächsten Woche sieht es vielleicht schon wieder besser aus.“ (von Lars Petersen, OZ 18.04.2005) |
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Blamage im zweiten DurchgangLTV Wuppertal - HSV BW Insel Usedom 38:22(17:14)[News einzeln anzeigen] |
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Nur noch Optimisten glauben an den Klassenerhalt für Blau-Weiß. Die Leistung des HSV in Wuppertal war in der zweiten Hälfte desolat. Im Aufsteigerduell der zweiten Handballbundesliga unterlagen die Männer des HSV BW Insel Usedom klar mit 22:38 und bleiben so weiterhin Tabellenschlusslicht. Bis auf Thormann, der bis zum Saisonende ausfällt, traten die Usedomer in Bestbesetzung an. Sie begannen mit einem Blitzstart und führten durch Treffer von Kaniowski und Zaremba mit 2:0. Die Wuppertaler glichen 2:2 aus, doch der HSV setzte sich erneut auf 4:2 ab. Sehr diszipliniert wurden in der ersten Hälfte die Angriffe ausgespielt und immer wieder fanden die Rückraumspieler des HSV die Lücken am Kreis, die dann Dau in sicherer Manier verwandelte. Mit drei Dau-Toren in Folge blieben die Gäste nach einer Viertelstunde weiterhin mit 8:6 in Front. Doch binnen drei Minuten änderte sich das Bild. Leichte Fehler und vergebene Großchancen nutzten die Wuppertaler zehn Minuten vor dem Pausenpfiff zur 9:8-Führung. Dieser Vorsprung wurde vom Gastgeber kontinuierlich ausgebaut, bedingt durch die Fehler der Insulaner. Doch die setzten sich zur Wehr und kämpften um jedes Tor. Aber vor allem über die Außenposition kam zu wenig Gefahr und die klaren Chancen wurden dann leichtfertig vergeben. Somit brauchte sich der LTV „nur“ noch um den Rückraum und die Kreismitte kümmern. Der Gastgeber änderte sein Deckungssystem auf einen 6:0-Riegel. Damit waren die Usedomer ihrem effektivsten Angriffssystem beraubt. Trotzdem gestattete man dem Kontrahenten nur ein knappes 17:14 bis zum Pausenpfiff. Mit Wiederbeginn gerieten die Schützlinge von Trainer Molski total von ihrer spielerischen Linie. Drei klare Chancen in Folge waren eine sichere Beute des Gästetorwartes, die Mannschaft von der Wuppertal erhöhte auf 20:14. 800 Zuschauer „wachten auf“ und trieben ihr Team nach vorn, das sich in einen Rausch spielte. Beim HSV lief danach nichts mehr. Mehrere Wechsel auf der Torhüterposition, verschiedene Spielsysteme blieben wirkungslos, so dass die Usedomer vor allem in der Abwehr demontiert wurden. Dazu kam, dass dann noch die wenigen herausgespielten Torchancen ebenfalls vergeben wurden und die Mannschaft aus dem Bergischen Land ein leichtes Spiel mit den Insulanern hatte. Mit der hohen 22:38-Niederlage traten die Blau-Weißen die lange 800-km-Rücktour an. Sie warten immer noch auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Aufstellung/HSV: Wilkosz, Ney; Schmidt, Kaiser 3, Galus 6/3, Zaremba 2/1, Kaniowski 3, Dau 7, Hofmann 1, Bartnik, Michalewicz, Gala, Podfigurny. (von Holger Meyer, OZ 19.04.2005) ![]() Vor allem in der zweiten Hälfte kam die HSV-Abwehr – hier Dau, Schmidt und Hoffmann (v.l.n.r.) – oft zu spät. (Foto: Keil, OZ 19.04.2005) Usedom trudelt Abstieg entgegen Völlig deprimiert kam Usedoms Manager Peter Höhne gestern zur Pressekonferenz. Und er war wirklich nicht zu beneiden, musste er doch die 22:38 (14:17)-Niederlage der Blau-Weißen beim Viertletzten LTV Wuppertal kommentieren. Er tat dies mit schonungsloser Offentheit und meinte: „Diese Niederlage ist auch in der Höhe verdient. So wie wir uns in der zweiten Halbzeit präsentiert haben, kann es für uns nur den Abstieg und einen Neuaufbau in der Regionalliga geben. In der ersten Halbzeit haben wir noch diszpliniert gespielt und uns an die Anweisungen des Trainers gehalten. Aber in der zweiten Halbzeit brachen alle Dämme. In der Abwehr gab es keine Gegenwehr und im Angriff haben wir fast sämtliche Chancen vergeben.“ In der Tat ging die zweite Hälfte mit 21:8 überdeutlich für die Wuppertaler aus, die anfänglich noch große Schwierigkeiten mit dem Schlusslicht von der Ostsee hatten. Da spielten die Usedomer äußerst geschickt über den Kreis, wo sich Markus Dau immer wieder die Bälle angelte und den später überragenden Wuppertaler Torhüter Veit Lichtenegger ein ums andere Mal überwand. So führten die Blau-Weißen bis zur 15. Minute jeweils mit zwei Treffern und mussten beim Stand von 8:8 in der 17. Minute erstmals den Ausgleich hinnehmen. In der gesamten ersten Hälfte waren die Gäste ein nahezu gleichwertiger Gegner, der jedoch oft an dem vorzüglichen Wuppertaler Torhüter scheiterte. Auf der anderen Seite gaben die abwechselnd eingesetzten Enrico Ney und Tomaz Wilkoz keinerlei Rückhalt. Als die Wuppertaler die Deckung umstellten und Dau besser in den Griff bekamen, zeigte sich immer deutlicher, wer vor 1000 Zuschauern Herr in der Wuppertaler Unihalle war. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff setzten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge und dem 20:14 ein deutliches Signal und spielten sich gegen die immer mehr abschlaffenden Usedomer in einen Rausch. „Wir haben zwar noch theoretische Chancen, die Klasse zu halten. Doch in dieser Verfassung kann uns nur noch ein Wunder helfen“, fasste Manager Peter Höhne den desolaten Auftritt der Blau-Weißen zusammen. Usedom: Ney, Wilkoz – Kaiser 2, Schmidt, Bartnik, Gala, Kaniowski 3, Dau 7, Hoffmann 1, Galus 6/3, Zaremba 2/1, Michaelewicz, Podfigurny. Siebenmeter: Wuppertal 8/8, Usedom 5/4. Strafminuten: Wuppertal 12, Usedom 16. (von F.Bräuer, OZ 18.04.2005) Debakel in Wuppertal Wer bislang noch den Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt hatte, der wird jetzt wohl keinen Pfifferling mehr darauf setzen, dass der HSV Blau-Weiß Insel Usedom über den 14. Mai hinaus der 2. Handball-Bundesliga angehört. Zum rettenden Ufer sind es bereits sieben Punkte Rückstand - zu spielen sind nur noch vier Partien. Und es ist nicht nur der Fakt allein, dass der HSV in diesem Kalenderjahr - also seit 15 Spielen - nicht mehr gewonnen hat. Es ist auch die Tatsache, dass der HSV Blau-Weiß ein Spiel der Spiele beim Tabellenfünfzehnten, ein Match, das als Strohhalm-Spiel beschrieben wurde, mit 16 Toren Unterschied verliert. Denn es hat wohl weder etwas mit Glück oder Pech zu tun - es sieht nach Kapitulation aus. Und das bei 1600 Kilometer Reisestrapazen und bis auf Thormann in Bestbesetzung. Außer Spesen, nichts gewesen. Dabei begann der HSV in Wuppertal prima. Die Deckung stand und man legte vor, weil man aus dem Rückraum traf und die Lücken an den Kreis fand, wo Marcus Dau ein sicherer Abnehmer war. So verunsicherte man den Gastgeber. Der HSV führte ständig und noch nach einer Viertelstunde mit 8:6. Dann aber stellte der Gastgeber seine Deckung auf 6:0 um, der LTV-Keeper steigerte sich und der HSV knickte ein. Bis zur Pause lag man zwar nur mit 14:17 zurück, doch mit Beginn der zweiten Halbzeit schieden sich die Geister. Während der HSV seine Chancen vergab, warf Wuppertal drei Tore in Folge, führte 20:14 und spielte in der Folgezeit Katz und Maus. Während dem Gastgeber alles gelang, ging beim HSV alles den Bach runter. Der Rückraum war auf sich allein gestellt, von außen gelang nur ein mageres Törchen., das Ergebnis war unterirdisch: 22:38. Selbst Manager Peter Höhne war in der Pressekonferenz fassungslos. Und er nahm auch kein Blatt vor den Mund und sprach von einem Neuanfang in der Regionalliga. Aufstellung: Wilkosz, Ney - Kaiser 3, Galus 6/3, Zaremba 2/1, Schmidt, Kaniowski 3, Dau 7, Hoffmann 1, Bartnik, Michalewicz, Gala, Podfigurny. (von Olaf Schröder) |
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A-Jugend will gegen Bad Schwartau den SiegHinspiel im NOHV-Halbfinale am Samstag um 18 Uhr in der Pommernhalle[News einzeln anzeigen] |
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Das erste Halbfinalspiel der A-Jugend des HSV gegen VfL Bad Schwartau steht morgen an. Die Gastgeber streben unbedingt das Finale an. Morgen 18 Uhr pfeifen die Oranienburger Schiedsrichter Fischer und Stahlberg das erste Halbfinale um die NOHV-Meisterschaft im A-Jugendbereich an. Die Mannschaft des HSV Blau-Weiß Insel Usedom trifft auf Bad Schwartau. Das Erreichen des Finales gegen den Sieger der Partie Flensburg/Handewitt gegen PSV Tegel Berlin wäre der Wunschtraum aller beteiligten HSVer. Das Inselteam steht vor seinem größten Coup. „Natürlich steht das Ziel, ins Finale einzuziehen. Die Pflicht – Klassenerhalt – wurde übererfüllt, nun geht es in die Kür“, stellt Trainer Jens-Peter Teetzen eindeutig die Richtung klar. „Wir haben vor zwei Jahren schon einmal im Pokal gegen Bad Schwartau gespielt. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, war das eine sehr große und robuste Mannschaft, die unheimlich abwehrstark ist“, so Teetzen. Dass die Abwehr das Prunkstück beider Gegner ist, zeigt ein Blick auf die Tabellen: Schwartau 31:5 Punkte/552:430 Tore und HSV 33:3 Zähler/560:456 Tore. Doch gerade mit defensiv eingestellten Mannschaften hatten die Usedomer das ganze Jahr zu kämpfen. So sollte auch diesmal ein Sieg im Bereich des Möglichen sein. Zumal sich die junge HSV-Mannschaft auch auf die Unterstützung eines Publikums der Extraklasse verlassen kann. Die „Pommernhölle“ wird ihrem Ruf auch an diesem Tage alle Ehre machen, da sind sich alle Teamverantwortlichen einig. Die HSV-Mannschaft um Kapitän Wicht wird ihren Teil dazu beitragen. Trainer Teetzen muss auf Sven Mehling (verletzt) verzichten, hofft aber, dass sich kein Spieler im Abschlusstraining verletzt. „Es bedarf Bestform, um mit einem beruhigenden Vorsprung nach Bad Schwartau zu fahren. Wenn wir gewinnen wollen, müssen alle am Limit kratzen“, so Teetzen. „Wir haben alle Sponsoren eingeladen und hoffen auf eine Rekordkulisse“, so der engagierte Coach weiter, der von gut 300 verkauften Karten im Vorfeld berichtete. Mit dieser Kulisse im Rücken und den bundesligaerfahrenen Spielern Heidenreich, Teetzen, Wicht, Leow und Klepp sollte der Heimnimbus gewahrt werden. Toi-toi-toi! (von Lars Petersen, OZ 15.04.2005) |
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Verletzungssorgen plagen Bundesliga-TeamAm Sonntag um 17 Uhr spielt der HSV BW Insel Usedom beim LTV Wuppertal[News einzeln anzeigen] |
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Der Tabellenletzte in der zweiten Handballbundesliga, Blau-Weiß Insel Usedom, muss Sonntag um 17 Uhr beim LTV Wuppertal antreten. In diesem Aufsteigerduell ist der Gastgeber klarer Favorit, zumal er sich noch für die 25:26-Hinspielniederlage revanchieren will. Für den HSV hängt der Klassenerhalt nur noch an einem dünnen Strohhalm. Doch so lange dieser vorhanden ist, will das Team von Trainer Dariusz Molski alles versuchen, sportlich das Ziel zu erreichen. Jedoch stehen die personellen Vorzeichen zurzeit schlecht. Sven Thormann wird mit aller Wahrscheinlichkeit auf Grund eines dicken Knies nicht antreten können und auch hinter Pawel Kaniowski (Rückenverletzung) steht ein großes Fragezeichen. Die Entscheidung fällt beim Abschlusstraining. Doch für die Insulaner gibt es jetzt, fünf Spieltage vor Saisonende, nichts mehr zu verlieren. Unbeschwert und ohne Ballast kann man nur noch mit Überraschungen aufwarten. Und diese geringe Chance sollten die Blau-Weißen auf alle Fälle nutzen. Denn noch immer warten die Fans auf den ersten Sieg im Jahr 2005. Die zweite Männermannschaft muss am Sonnabend in der Landesoberliga beim SV Warnemünde antreten. Die Spielgemeinschaft FSV Karlshagen/HSV BW Insel Usedom ist ebenfalls am Sonnabend beim HSV Loitz gefordert. Am Sonntag erwartet die männliche C-Jugend um 14 Uhr in der Ahlbecker „Pommernhalle" den HC Empor Rostock als Gast. Im Anschluss, um 16 Uhr, hat die männliche B-Jugend den TSV Bützow zum Gegner. (von Holger Meyer, OZ 15.04.2005) HSV zum Abstiegsgipfel Nein, noch sind nicht die letzten Messen gesungen. Zwar werden selbst die kühnsten Optimisten nicht mehr ihr ganzes Vermögen auf den HSV Blau-Weiß Insel Usedom setzen – aber ein Funke Hoffnung existiert, solange man noch rechnen kann. Und die Saison hat noch fünf Spieltage, es sind also noch zehn Punkte zu vergeben. Die zweite Hoffnung: Das Lizenzierungsverfahren für die kommende Saison könnte bei einigen Vereinen Probleme bringen, so dass möglicherweise Zwangsabstiege im Raum stehen. Aber welcher Sportler will sich schon darauf verlassen? Also plant man auch auf der Insel logischerweise schon mit der Regionalliga. Wie gesagt, aber ohne den Funken Hoffnung aus den Augen zu verlieren. Schließlich reist der HSV Blau-Weiß Insel Usedom zum LTV Wuppertal, eine Mannschaft, die durch den überraschenden Auswärtssieg in Ahlen fünf Punkte vom HSV entfernt ist. Der Gastgeber wird also alles daran setzen, um die eigene Klassenerhaltsfrage endgültig zu klären. Aber wenn der HSV noch irgendwas gewinnen will, darf er keine Punkte an der Wupper lassen. Die Gastgeber verlassen sich auf ihre Torjäger Neuenhofen, Selmanovic und den jungen Aschenbroich. Die sportlichen Mittel indes sind einfach und ausschließlich auf Kampf ausgerichtet. Mit der Leistung der letzten Wochen, selbst mit einer Fehlerquote, ist man zumindest auf Augenhöhe. Der Rest ist eine Frage der Nerven und des Anstands. Schließlich hat der HSV nun wirklich nichts mehr zu verlieren. Die Riesen-Anreise, die späte Spielansetzung (Sonntag, 17 Uhr) dürfte eh motivierend wirken. Nach dem Motto: Wenn schon, denn schon. Schlussendlich hat Trainer Molski noch nicht einmal den vollen Spielerkader zur Verfügung, denn wahrscheinlich wird Thormann nicht spielen können und auch der Einsatz von Kaniowski ist fraglich. (von Olaf Schröder) |
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Einladung zur nächsten Fanclub-SitzungAm 21.04.2005 um 20 Uhr in der Vereinsgaststätte "Winner's Sportsbar"[News einzeln anzeigen] |
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Sehr geehrtes Fanclub-Mitglied, hiermit laden wir recht herzlich zur nächsten Fanclub-Sitzung am 21.04.2005 um 20 Uhr in die kürzlich eröffnete Vereinsgaststätte des HSV Blau-Weiß Insel Usedom – die „Winner’s Sportsbar“ im Bahnhof Seebad Ahlbeck – ein. Folgende Tagespunkte sind geplant: 1. Planung Auswärtsfahrt Bad Schwartau(Halbfinale NOHV A-Jugend) 2. Aktuelle Bilanz Fanartikelverkauf/Kontoeinrichtung 3. Arbeit des Fanclub: Rückblick auf bisherige Saison; die Zukunft 4. Planung und Organisation der Saisonabschlussfeier 5. Aktuelle Ereignisse & Sonstiges Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen! Der Vorstand Die komplette Einadung im PDF-Format: http://www.bw-handball.de/pdf/EinladungFanclub-Sitzung210405.pdf |
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HSV II verliert PommernderbyHSV BW Insel Usedom II - Stralsunder HV II 27:30(9:16)[News einzeln anzeigen] |
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Auch die zweite Mannschaft des HSV Blau-Weiß musste sich den Stralsundern geschlagen geben. Die SHV-Reserve siegte mit 30:27. Die zweite Männermannschaft des HSV Blau-Weiß Insel Usedom musste in der Oberligabegegnung gegen die Reserve des Stralsunder HV eine 27:30-Heimniederlage einstecken. Bis zum 5:5 war das Match ausgeglichen. Mit zunehmender Spieldauer setzten sich die Stralsunder Tor um Tor ab. Vor allem in der Abwehr hatten die HSVer Abstimmungsprobleme und im Angriff scheiterten die Blau-Weißen immer wieder mit ihren Würfen am Gästetorwart. Eine hohe 16:9-Führung nahmen die Gäste mit in die Halbzeitpause. Mit dem Wiederanpfiff ein unverändertes Bild. Doch die Usedomer steckten trotz des 17:22-Rückstandes (43.) nicht auf, kämpften sich heran. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff warf der Gastgeber den 24:25-Anschlusstreffer. Auch der folgende Angriff der Sundstädter wurde abgefangen. Doch die Chance zum Ausgleich ging durch einen Fehlpass verloren. Dies wiederholte sich kurz darauf, so dass der HSV wieder 24:27 zurück lag. Die letzten Spielminuten verteidigte Stralsund den Dreitorevorsprung und nahm den 30:27-Sieg mit nach Hause. Aufstellung/HSV: Szczesny, Schößner; Städing 1, Heidenreich 4, Klepp 7/1, Wicht 4/1, Pommerening1, Saß 1, Leow 5, Schöne 3, Kaufmann 1, Bartniczuk. Die männliche C-Jugend kam in ihrem Auswärtsspiel bei der TSG Wismar zu einem ungefährdeten 31:25-Sieg. In Minimalbesetzung führte das Inselteam schon zur Pause mit 16:11 und ließ auch in der zweiten Hälfte nichts anbrennen. Kurzzeitig kam der Gastgeber auf 22:24 heran, doch durch einen Zwischenspurt setzten sich die Gäste wieder auf 30:23 ab und brachten das 31:25 sicher Heim. Aufstellung/HSV: Riedel, Wendt 1, Sellin 12, Witt 12, Knofe 3, Steinfeld 1, Wirth 2. Die männliche B-Jugend setzte sich ohne Probleme beim HSV Grimmen mit 32:29 durch. Mit diesem Erfolg bleibt das Team weiter auf dem dritten Tabellenplatz der Landesoberliga. Dagegen musste die weibliche A-Jugend beim Pasewalker SV eine hohe 10:34-Niederlage einstecken. Schon zur Pause lagen die Damen von der Insel mit 7:17 im Rückstand und hatten in der zweiten Hälfte nichts entgegenzusetzen. (von Holger Meyer, OZ 12.04.2005) ![]() Felix Klepp setzt für den HSV Blau-Weiß II zum Wurf an. Am Kreis „sperrt“ Schöne den Weg frei. (Foto: L. Petersen, OZ 12.04.2005) |
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Insulaner boten Stralsund kämpferisch ParoliHSV Blau-Weiß Insel Usedom – Stralsunder HV 22:28 (10:16)[News einzeln anzeigen] |
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Das Normale ist geschehen. Liga-Primus Stralsunder HV hat den Underdog von der Insel geschlagen. Aber es war ein stimmungsvolles Pommernderby. Eine faire, aber stimmgewaltige Kulisse prägte das Landesderby zwischen dem HSV Blau-Weiß Insel Usedom und dem Stralsunder HV. Die mitgereisten Stralsunder Fans trugen zu dem gelungenen Handballabend mit bei – Superstimmung auf den Rängen. Der Favorit Stralsund verließ mit einem verdienten 28:22-Sieg das Parkett und bleibt damit weiterhin an der Tabellenspitze. Die Usedomer behalten die Rote Laterne und warten in diesem Jahr immer noch auf einen Doppelpunkterfolg. Freilich waren schon in der personellen Besetzung deutlich die Unterschiede zwischen beiden Teams zu sehen. Der Mannschaft von Dariusz Molski bleibt zurzeit auch nichts erspart. Thormann musste kurz vor dem Anpfiff auf Grund einer Knieverletzung passen und Spielmacher Kaniowski verletzte sich bei der Erwärmung am Rücken. Dafür rückte der A-Jugendspieler Heidenreich, der vorher in der Männerreserve spielte, ins Bundesligateam. Der HSV begann mit Ney im Tor, der auch gleich mehrere Würfe entschärfte. Die Heimmannschaft versuchte mit einer aggressiven 5:1-Abwehr den Spielraum der Gäste einzuengen, was ihnen auch zum Teil in der gesamten Spielzeit gelang. Doch erneut unterliefen den Insulanern zu viele Fehler im Angriffsspiel, so dass der Stralsunder Erfolg in den 60 Minuten nie in Gefahr geriet. Die einzige Führung für den HSV war beim 3:2 und die schaffte das Inselteam sogar in Unterzahl. Danach setzten sich die Sundstädter mit 11:5 ab und bestimmten das Spielgeschehen. In der Abwehr leistete der Liganeuling Schwerstarbeit, doch die gewonnenen Bälle wurden im Gegenzug zu einfach und disziplinlos verspielt. Zu schnell und unvorbereitet, vor allem durch den rechten Rückraum (Galus), wurden die Angriffe abgeschlossen, die eine sichere Beute des Stralsunder Torwartes Ianos waren. Der HSV-Keeper machte den Usedomern schon in der Anfangsphase die kleine Hoffnung, mit einer Überraschung aufzuwarten, zunichte. Zwei Würfe in Folge vom Siebenmeterpunkt, sowie etliche „Einhundertprozentige“ entschärfte der Gästekeeper, war somit Garant für die 16:10-Pausenführung seiner Mannschaft. Auch in der zweiten Hälfte sahen die 1100 Zuschauer einen engagierten HSV, der sich mit aller Macht gegen eine hohe Niederlage – beim Zwischenstand von 15:24 (45.) – wehrte. Doch die individuell starken, international erfahrenen WM-Teilnehmer Berka und Bruna, oder der am Kreis wirbelnde Strack waren nicht zu stoppen. Das Inselteam wollte sich nicht vor seinen Fans „abschlachten“ lassen, warf vor allem seine kämpferischen Qualitäten in die Waagschale und verkürzte auf 20:25. Aber erneut scheiterten Galus und Zaremba vom Siebenmeterpunkt. Die Gäste nutzten eiskalt jede Schwäche des HSV und spielten ohne großen spielerischen Glanz ihr Pensum herunter. Am Ende blieb das erhoffte Wunder für den HSV aus. Und der Erstligaabsteiger ließ sich noch minutenlang von seinen Fans für den 28:22 Sieg feiern. Die Insulaner appaludierten aber auch ihrem Team für die gezeigte kämpferische Leistung. Aufstellung: Ney,Wilkosz; Schmidt, Kaiser 3, Bartnik, Gala 1, Dau 3, Hoffmann 3, Galus 4, Zaremba 4/2, Michalewicz 4, Podfigurny n.e.,Kaniowski n.e.,Heidenreich n.e. (von Holger Meyer, OZ 11.04.2005) Stimmen zum Derby Peter Pysall, Trainer Post Schwerin: „Ich wollte eigentlich Sven Thormann sehen, der aber verletzt ist. Dafür bin ich von der Athmosphäre in der Pommernhalle begeistert. Die HSVer haben mit dem nötigen Kampfgeist agiert, teilweise ein wenig überhastet und mit ein wenig Pech. Stralsund ist aber eben eine top-besetzte Mannschaft, die auf den Rückraumpositionen teilweise doppelt und dreifach stark besetzt ist. Es hat richtig Spaß gemacht, in dieser Halle Handball zu erleben.“ Horst Schwanz vom HSV Fanclub „Inselpower“ schlägt bei jedem Heimspiel die Trommel schlägt und bei den HSV-Auswärtsspielen dabei ist: „Es war ein hart umkämpftes Spiel. Die erste Halbzeit war ganz gut, leider haben wir zum Beginn der zweiten zu viele leichte Fehler gemacht. Speziell meine ich Galus. Die Tore, die er geworfen hat, hat er rechnerisch wieder versaut. Ein bisschen mehr Cleverness und wir hätten das Spiel ausgeglichen gestalten können.“ Michael Schmidt vom Fanclub „DE Stralsunder“. Zusammen mit über 100 SHV-Fans ließ er die Pommernhalle zum Hexenkessel mutieren. Schon beim Vorspiel der beiden Reserveteams legte er sich mächtig ins Zeug: „Es war der Wahnsinn, das konnte jeder hören. Wir hätten zehn Tore mehr werfen müssen, aber die zwei Punkte reichen uns für den Aufstieg. Alle Fans die mit gekommen sind, haben mehr erwartet, aber nun wünschen wir uns, dass der HSV in der Bundesliga bleibt.“ (von Lars Petersen, OZ 11.04.2005) SHV lässt im Derby nichts anbrennen Schon vor dem Spiel des HSV Blau-Weiß Insel Usedom gegen den Stralsunder HV kochte die Stimmung in der Halle. Gut 200 SHV-Fans hatten sich auf den Weg nach Ahlbeck gemacht und meldeten sich lautstark in der mit 1100 Zuschauern ausverkauften „Pommernhölle“ an. Die Gäste mussten nicht bis an ihre Leistungsgrenzen gehen. In den letzten zehn Minuten zog sogar ein wenig der Schlendrian ein. „Das, was zum Schluss gezeigt wurde, kann uns nicht zufrieden stellen. Darüber wird zu reden sein“, kritisierte SHV-Coach Walter Bollmann sein Team. Beim Gastgeber, der durchaus eine passable Leistung bot, häuften sich die Fehler vor allem im Abschluss. Vier vergebene Siebenmeter und einige „Schnellschüsse“ verhinderten ein besseres Ergebnis, wenn auch der 28:22 (16:10)-Sieg des SHV nie in Gefahr war. Nur einmal führte der Gastgeber (3:2/7.). Bis zu diesem Zeitpunkt war der HSV spielbestimmend, scheiterte aber am hervorragend stehenden Ianos. Nach drei nicht genutzten HSV-Chancen ging der SHV durch Schläger in Führung. Mit dem Ausgleich zum 3:3 (9.) durch Strack zog der SHV das Tempo an und setzte sich bis zur 19. Minute auf 10:5 ab. Immer wieder glänzten die Stralsunder mit schnellem Kurzpassspiel an den Kreis. Die Gastgeber brauchten zu lange, um sich in gute Spielpositionen zu bringen, zumal die SHV-Abwehr kompakt stand. Über ein 11:8 (23.) bauten die Sundstädter bis zum Pausenpfiff ihre Führung auf 16:10 aus. Wer glaubte, der SHV würde sich mit diesem Vorsprung zufrieden geben und einen Teil seiner Mannschaft schonen, irrte. In Bestbesetzung ging es weiter. Kein Pardon für den Aufsteiger. Immer wieder ließen die Stralsunder die Usedomer durch schnelles und trickreiches Zuspiel „alt“ aussehen, so dass es nach 43 Minuten 24:15 hieß. Dann allerdings konnten die Insulaner innerhalb von acht Minuten auf 20:25 (51.) verkürzen. Doch die Überraschung blieb aus. In den verbleibenden Minuten „schaukelte“ der SHV das Spiel nach Hause. Alles in allem verdient. „Wir wollten die zwei Punkte und haben 100 Prozent gegeben. Klar, dass wir keine Rücksicht auf den Ortsnachbarn nehmen konnten“, erklärte Michael Jahns. HSV: Ney,Wilkosz – Schmidt, Kaiser 3, Bartnik, Gala 1, Dau 3, Hoffmann 3, Galus 4, Zaremba 4/2, Michalewicz 4, Podfigurny n. e., Kaniowski n. e., Heidenreich n. e. SHV: Ianos, Levshin – Bruna 5/1, Shamkuts, Schläger 6, Jahns 2, Strack 5, Berka 3, Müller 1, Anclais 4, Demovic 2, Köhler. Siebenmeter: HSV 6/2, SHV 3/1. Strafminuten: HSV 14, SHV 8. (von Ralf Edelstein, OZ 11.04.2005) ![]() Der Usedomer Galus steigt hoch, Teamkollege Dau bietet sich am Kreis an. Der Stralsunder Strack (Nr. 17) reißt die Arme zur Abwehr hoch. (Foto: Ralf Edelstein, OZ 11.04.2005) |
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Handballer im Dialog mit den FansBericht vom zweiten Handballstammtisch[News einzeln anzeigen] |
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Den kritischen Fragen ihrer Fans stellten sich gestern Vormittag Spieler und Verantwortliche des HSV Blau-Weiß Insel Usedom. Am zweiten Handballstammtisch des Vereins in Kautis Sportbar „Winners“ saßen dankenswerterweise die Verlierer des Matches vom Vorbabend: Jörg Michalewicz, Tomasz Wilkosz, Pawel Kaniowski und Sven Thormann. Letzterer hatte allerdings leider wegen eines dicken Knies pausieren müssen. Und um den Ärger noch größer zu machen, hatte sich Spielmacher Kaniowski beim Aufwärmen eine schmerzhafte Rückenverletzung zugezogen, die trotz ärztlicher Intervention einen Einsatz unmöglich machte. So waren denn auch die dünne Spielerdecke und deshalb fehlende personelle Alternativen ein Thema in der Analyse des mit 22:28 verloren gegangenen Spieles. „Dennoch können wir mit dem Resultat gegen den Spitzenreiter leben und was das Kämpferische anbelangt, muss ich meiner Mannschaft ohnehin ein Kompliment machen“, lobte HSV-Manager Peter Höhne. Dass – nach dem doppelten Trainerwechsel innerhalb weniger Wochen – das Klima im Team stimmt, versicherten alle Aktiven. „Was uns fehlt, ist mal ein Sieg. So kriegen wir Woche für Woche einen neuen Schlag in den Nacken“, versuchte sich Michalewicz in der Ursachenanalyse für die anhaltende Misserfolgsserie der Blau-Weißen. „Dennoch, wir wollen auch die nächsten Spiele gewinnen, möglichst schon am Sonntag in Wuppertal“, versicherte Kaniowski. Immerhin, so war am Rande der von OZ-Lokalchef Dr. Steffen Adler moderierten Veranstaltung zu vernehmen, gibt es bei mehreren Vereinen der 2. Bundesliga Probleme mit der Lizensierung, so dass momentan gar nicht absehbar ist, wieviele Teams nach sportlichen Kriterien absteigen müssen. Um so wichtiger wären weitere Pluspunkte auf dem Konto des HSV, der momentan das Tabellenende ziert. Doch wie schwer die in dieser Spielklasse zu erringen sind, machten die Spieler noch einmal deutlich. „Wir haben Woche für Woche solche Endspiele wie am 1. Mai des vorigen Jahres gegen Empor Rostock. Doch die Kräfte lassen nach“, so Pawel Kaniowski. Er reagierte damit auch auf die Fragen nach Gründen für die große Anzahl technischer Fehler im Spiel der Mannschaft. Was die Zukunft des Vereines betrifft, „so planen wir auch für die Regionalliga“, stellte Höhne klar. Die Gespräche mit den Spielern seien angelaufen, jeder bekomme ein Angebot – entsprechend der Möglichkeiten des HSV. Grundvoraussetzung, künftig zum Kader zu gehören, sei indes, mindestens vier Mal in der Woche im Team zu trainieren. Dass das Management darüber hinaus auch auf „neue Leute“ aus anderen Vereinen schaut, liegt ebenso auf der Hand wie das Bemühen darum, die Trainerfrage frühzeitig zu klären. Dariusz Molski, der vor allem ein Super-Torwarttraining biete, erhalte auf jeden Fall ein Angebot, weiter dabei zu sein. Die Spieler am Stammtisch zu ihrer persönlichen Perspektive: Jörg Michalewicz fühlt sich sehr wohl beim Verein, signalisierte aber noch grundsätzlichen Gesprächsbedarf; Pawel Kaniowski hat sich schon 2004 entschieden, zwei weitere Jahre für den HSV zu spielen; auch der Zugang aus Fredenbeck, Tomasz Wilkosz, hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben; Sven Thormann (Post Schwerin/Zweitspielrecht für die Insulaner) hält sich alle Möglichkeiten offen. Er werde sicher mit vielen sprechen, sich aber erst öffentlich dazu äußern, wenn klar ist, wo seine sportliche Reise künftig hin geht. (von Steffen Adler, OZ 11.04.2005) ![]() Hatten gestern Vormittag für knapp zwei Stunden in der Ahlbecker Sportbar unter anderem Platz genommen: die Spieler Tomasz Wilkosz und Jörg Michalewicz, Moderator Steffen Adler und HSV-Manager Peter Höhne (v.l.n.r.). (Foto: M. K., OZ 11.04.2005) |
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HSV-Reserve im Halbfinale gegen SV WarnemündeHVMV-Pokal: Final Four am 1.Mai in Stralsund(Diesterweghalle)[News einzeln anzeigen] |
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Durch den Vizepräsidenten und Verantwortlichen für den Spielbetrieb beim Handball-Verband M-V, Westram, wurden jetzt die Ansetzungen der „Final Four“ im Landespokal der Landesoberliga bekanntgegeben. Durch den Landesverband wurde die Austragung bei den Damen und Herren dem Stralsunder HV übertragen. Bekanntlich hatte sich auch der HSV Blau-Weiß Insel Usedom um die Austragung dieser Wettbewerbe beworben. Am 1. Mai trifft Team II des HSV um 13 Uhr auf den SV Warnemünde. Im zweiten Halbfinale, das ebenfalls nur über zweimal 20 Minuten geht, stehen sich der Stralsunder HV II und HC Empor Rostock II gegenüber. Die Spielaufsicht wird durch Helga Krüger, Frauenwart des Landesverbandes, geführt. Das Herrenfinale ist für 15.30 Uhr angesetzt. Paralelle zu den Herren findet die Endrunde bei den Damen statt. Hier sind folgende Mannschaften dabei: Pädagogik Rostock II, Stralsunder HV, Dorf Mecklenburg und Einheit Teterow. (von Lars Petersen, OZ 11.04.2005) |
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Im Derby sind Rollen klar verteiltAufstiegsaspirant Stralsunder HV kommt zum Vorpommernderby in die Pommernhalle[News einzeln anzeigen] |
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Titelanwärter gegen Abstiegskandidat: Alles andere als ein Sieg der Stralsunder Handballer heute bei Blau-Weiß Usedom wäre eine Sensation. Es ist das ewig junge Duell zwischen David und Goliath. „Die einen wollen den großen Coup, bei den anderen geht es sportlich um Leben und Tod“, fasst SHV-Mann Michael Jahns die brisante Konstellation vor dem zweiten Vorpommern-Derby in der 2. Handball-Bundesliga zusammen. Wenn das Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Insel Usedom am heutigen Samstag (19.00 Uhr/Pommernhalle) den Aufstiegsaspiranten Stralsunder HV empfängt, sind die Rollen klar verteilt. Bereits im Hinspiel siegte der Favorit deutlich mit 37:28. „Wenn wir alle Spiele gewinnen, sind wir durch“, sagt Jahns mit Blick auf das Restprogramm der Stralsunder in der Meisterschaft: „Da können wir uns keine Fehler erlauben.“ Doch der 28-Jährige weiß: „Das Derby hat immer seine eigenen Gesetze.“ Auch SHV-Coach Walter Bollmann glaubt an eine enge Begegnung. „Wir werden die Gejagten sein, denn die Lage für Usedom ist prekär. Außerdem wollen unsere Ehemaligen sicherlich beweisen, dass sie auch Handball spielen können.“ Mit Markus Dau, Peter Schmidt, Martin Hoffmann, Enrico Ney und Jörg Michalewicz stehen gleich fünf Ex-Stralsunder im Kader der Gastgeber. „Für 60 Minuten muss die Freundschaft ruhen. Da kämpft jeder für sein Team“, sagt Bollmann. SHV-Manager Thomas Haack erwartet eine stimmungsvolle Kulisse. „Wir bringen mehr als 200 Fans mit. Mal sehen,wer bei der Lautstärke die Nase vorn hat.“ Einziger Wermutstropfen für die Sundstädter: Neben den beiden Langzeitverletzten Shamkuts und Wahl fällt auch Stefan Strauch mit einem Innenbandriss für mehrere Wochen aus (OZ berichtete). Ein Fragezeichen steht zudem hinter Torwart Igor Levshin (Adduktoren-Zerrung). Für das Inselteam, das in diesem Jahr noch kein Spiel gewonnen hat, ist die Situation äußerst brenzlig. Defizite, vor allem im athletischen Bereich, werden zunehmend deutlich. Anders lässt es sich nicht erklären, dass der HSV immer nur eine Halbzeit gut mitspielen kann. Eine ordentliche Partie wollen die Kaniowski, Schmidt und Co. dem treuen Publikum auch gegen Stralsund bieten. Auf die „eigenen Gesetze" von Derbys weist auch HSV-Manager Peter Höhne hin, der den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben hat: „Solange rechnerisch alles möglich ist, geben wir nicht auf." Die Stimmung beim Gastgeber ist gut, alle Mann sind an Bord. Dem HSV bleibt nur das Fünkchen Hoffnung, dass Stralsund noch immer nicht seine spielerische Linie gefunden hat. Dennoch bleibt für die Blau-Weißen nur die krasse Außenseiterrolle, denn der SHV wird trotz sehr guter nachbarschaftlicher Beziehungen keine Gastgeschenke verteilen. (von Ph. Erbentraut/R. Edelstein, OZ 09.04.2005) Fans sind heiß auf Derby in der Pommernhalle Rappelvoll und richtig laut wird es heute Abend ab 19 Uhr in der Pommernhalle zugehen, wenn Bundesliganeuling HSV Blau-Weiß Insel Usdeom beim Pommern-Derby auf den Aufstiegsaspiranten Stralsunder HV trifft. Die Gastgeber hoffen auf eine kleine Sensation, während der Favorit unbedingt zwei Punkte mitnehmen will, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Da es enorm viele Kartenbestellungen gab, dürften am Abend nur noch einige Resttickets vorhanden sein. Stralsund wird wohl weit mehr als die 100 avisierten Fans nach Usedom mitbringen, doch HSV-Manager Peter Höhne setzt auf das tolle Ahlbecker Publikum. Er hofft zudem, dass die guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen durch das womöglich brisante Match keinen Schaden nehmen. Also bitte Fairness! Gelegenheit zur Auswertung des Spiels und zur Debatte um die Zukunft des HSV ist am Sonntag ab 10.30 Uhr beim Handball-Stammtisch in Kautis Sportbar. (OZ 09.04.2005) Blau-Weiße wollen Favoriten ärgern Morgen Abend wird die Pommernhalle wieder zur „Hölle“. Im reizvollen Derby stehen sich David und Goliath gegenüber. Die Fans sind gespannt. Am Sonnabend wird die „Pommerhölle“ in Ahlbeck wieder eine stimmgewaltige Kulisse bilden, denn der HSV Blau-Weiß Insel Usedom empfängt 19 Uhr den Bundesligaabsteiger Stralsunder HV. Dabei sind in diesem Derby die Fronten auf dem Papier völlig klar. Die Stralsunder wollen sofort wieder in die Eliteliga aufsteigen und die Usedomer möchten auf alle Fälle ihre theoretische Chance nutzen , um den Abstieg aus der zweiten Handballbundesliga zu vermeiden. Doch die Sundstädter, die mit Concordia Delitzsch derzeit punktgleich an der Tabellenspitze stehen, werden dem HSV keine Schützenhilfe leisten. Denn obwohl beide Vereine ansonsten sehr gute nachbarliche Beziehungen pflegen, treten diese für 60 Minuten außer Kraft. Schon im letzten Auswärtsmatch musste der HSV in Delitzsch erkennen, das man dem Favoriten nur Paroli bieten kann, wenn man über die gesamte Spielzeit diszipliniert agiert und seine Chancen optimal nutzt. Bisher schafften das die Insulaner stets nur eine Halbzeit und standen am Ende mit leeren Händen da. Die Gäste reisen mit einer Mannschaft an, die auf allen Positionen mit namhaften Spielern besetzt ist, die internationale Erfahrungen besitzen und auch schon Bundesligaluft schnupperten. Nur auf der Trainerbank sitzt nicht mehr das Urgestein Norbert Henke, die Mannschaft wird jetzt von Walter Bollmann betreut, der ebenfalls mit dem Stralsunder Handball aufwuchs. Allerdings ringen die Sundstädter ringen immer noch um ihre spielerische Form und tun sich zurzeit schwer im Mannschaftsspiel. Doch durch individuelle Klasse sind sie immer noch in der Lage, als Sieger das Parkett zu verlassen. Das Team von Trainer Dariusz Molski hat in dieser Partie nichts zu verlieren und ist krasser Außenseiter. Doch bekanntlich haben Derbys ihre eigenen Gesetze. Personell haben die Insulaner alles an Bord. Auch der junge Zaremba hat seine Grippe auskuriert und mit Dau,Hoffmann, Schmidt und Ney stehen ehemalige Stralsunder in der Inselsieben, die sicherlich ihren ehemaligen Mitspielern das Siegen schwer machen wollen. Gewiss auch ein reizvoller Aspekt für die Zuschauer in der Pommernhalle. Die zweite Männermannschaft erwartet um 16 Uhr die Reserve des Stralsunder HV. Um 14 Uhr bestreitet die Spielgemeinschaft FSV Karlshagen/HSV BW Insel Usedom ihr Nachholspiel gegen Einheit Demmin. Die männliche B-Jugend ist am Sonnabend in Grimmen zu Gast und die C-Jugend in Wismar. Die weibliche A-Jugend muss ebenfalls am Sonnabend beim Pasewalker HV antreten. (von Holger Meyer, OZ 08.04.2005) Information zum Kartenvorverkauf NOHV-Halbfinale der A-Jugend(m): Auf Grund der großen Nachfrage für das Hinspiel im NOHV-Halbfinale gegen den VfL Bad Schwartau am 16.04.2005 um 18 Uhr in der Pommernhalle wird die gesamte Tribüne ausgefahren werden. Karten für das Schwartau-Spiel können morgen beim Bundesligaspiel am Fanartikelstand für einen Euro erworben werden. |
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Fans fiebern mit A-JugendMorgen Kartenvorverkauf für das Schwartau-Spiel am Fanartikelstand[News einzeln anzeigen] |
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Acht Tage hat die A-Jugend des HSV Blau-Weiß Insel Usedom noch Zeit, sich auf den nächsten Saisonhöhepunkt – das erste NOHV-Halbfinalspiel gegen Bad Schwartau – vorzubereiten. Das Zuschauerinteresse ist schon jetzt gewaltig. So werden erstmalig bei einem Jugendspiel beide Tribünenhälften der Halle ausgefahren. Am 16.4. werden die Fans bei den Youngstern hoffentlich die volle Leistung herauskitzeln. Allerdings hat Trainer Jens-Peter Teetzen noch Probleme. Sohn Ben laboriert noch an einem Muskelfaserriss und auch der Einsatz von Kreisläufer Sven Mehling, der sich am Sprunggelenk verletzte, erscheint fraglich. Mit Bad Schwartau kommt ein Team an die Ostsee, das lange Zeit selbst die Staffel Nord anführte und erst kurz vor dem Saisonende vom Staffelsieger Flensburg/Handewitt abgefangen wurde. Der Nachwuchs des VfL Bad Schwartau wird vom ehemaligen Bundesligaspieler Roman Judycki trainiert, der jede Menge Erfahrung mitbringt, die er dem Team seit fünf Jahren als Coach vermittelt. Judycki schätzt die Usedomer als sehr spielstark ein, qualitativ nicht schwächer als sein Team. Er sieht trotz des Heimvorteils des HSV keinen Grund, sich mit seiner Mannschaft zu verstecken. Die Rand-Lübecker werden schon einen Tag vorher anreisen, um noch ein Training durchzuführen. „Wir wollen ordentlich mitspielen und ein gutes Torverhältnis für das Rückspiel erreichen“, so Judycki. Informationen zum Vorverkauf: Auf Grund der großen Nachfrage für das Hinspiel im NOHV-Halbfinale gegen den VfL Bad Schwartau am 16.04.2005 um 18 Uhr in der Pommernhalle wird die gesamte Tribüne ausgefahren werden. Karten für das Schwartau-Spiel können morgen beim Bundesligaspiel am Fanartikelstand für einen Euro erworben werden. Fußballer Mehling jetzt Betreuer der Blau-Weiß-Jugend Nachdem sich Anja Ueckert auch in der letzten Tipprunde mit acht zu vier gegen den Eishockeynachwuchsspieler Christopher Gamradt durchgesetzt hat, steht sie in dieser Woche einem Fußballfachmann gegenüber. Rene Mehling, der das Tor des Kreisoberligisten SV Ückeritz hütet und zugleich als Betreuer mit der A-Jugend des HSV BW Insel Usedom auf Reisen ist, kennt sich außerdem im Sportgeschehen der Insel gut aus.Der 34-Jährige begann seine Fußballkarriere als E-Junior in Bansin. Während er in der Jugend kaum nennenswerte Erfolge feiern konnte, änderte sich das im Herrenbereich. Der gelernte Baufacharbeiter hütete bei den Aufstiegen der „Medizinmänner“ aus Bansin das Tor. So schafften die jetzigen Kicker vom FC Insel Usedom mit Rene Mehling den Sprung von der Kreisklasse in die Bezirksliga. Nach dem Aufstieg machte er ein Jahr Pause, vor allem wegen familiärer Verpflichtungen. Erst nach der Trennung von seiner damaligen Lebenspartnerin versuchte er noch einmal sein Glück bei den Inselkickern. Doch er fand den Anschluss nicht mehr und wechselte ins Tor der Ückeritzer, mit denen er auf Anhieb den Aufstieg in die Kreisoberliga realisierte. Dort steht er wahrscheinlich in seiner letzten Saison zwischen den Pfosten, da er seit dieser Serie auch als Betreuer beim Regionalliganeuling HSV Blau-Weiß Insel Usedom/A-Jugend fungiert. Zu dieser Funktion kam er über seinen Neffen Sven, der beim HSV als Kreisläufer agiert. Diese Tätigkeit macht Rene sehr viel Spaß, obwohl sie auf Grund der weiten Reisen ziemlich zeitintensiv ist. Ein Grund, beim Fußball zurückzustecken. Mehling ist schnell ins Team der erfolgreichen A-Jugend integriert worden und jetzt nicht mehr wegzudenken. So würde es ihn natürlich sehr freuen, wenn die Youngster in dieser Serie den NOHV-Titel gewinnen. Neben dem Sport geht der Single abends gerne auf die Piste. So findet man ihn in der „Winners Sportbar“, „Bowling Kaiser“ oder der „Bar 59“, aber genauso freut er sich auf die Wiedereröffnung des „La Playa“. Und natürlich dürfen bei der ganzen Aufzählung nicht die beiden Sportreisen mit dem SV Ückeritz zum Turnier ins spanische Roses fehlen, bei dem 2004 neben dem Turniersieg auch das Feiern nicht zu kurz kam. [...] (von Lars Petersen, OZ 08.04.2005) |
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C-Jugend des HSV besiegt TSV Bützow2.Männer(in Greifswald) und B-Jugend(gegen Neubrandenburg) mit Remis[News einzeln anzeigen] |
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Im gesamten Nachwuchsbereich hat der HSV Blau-Weiß Usedom gute Teams. Die C-Jugend setzte sich gegen den Tabellenführer durch. Die zweite Männermannschaft des HSV BW Insel Usedom spielte bei der HSG Greifswald und holte ein achtbares 29:29 gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn in der Oberliga. Die jungen Gäste traten ersatzgeschwächt – ohne B. Teetzen, Pommerening, Mehling und Schöne – an. In Hälfte eins hatte Usedom vor allem in der Abwehr Abstimmungsprobleme, so dass Greifswald immer wieder zu einfachen Toren kam. Auch mit der Chancenverwertung haperte es anfangs beim HSV. Greifswald führte vier Minuten vor dem Pausenpfiff mit 16:12. Die Insulaner legten einen Schlussspurt ein und kämpften sich auf 15:16 heran. Mit dem Wiederanpfiff fand das HSV-Team immer besser ins Spiel. Beim 28:26 (56.) war die Mannschaft um Kapitän Städing auf der Siegerstraße. Doch zwei Tempogegenstöße in Folge wurden nicht verwandelt und Greifswald glich zum 28:28 aus. Die HSVer gingen wenige Sekunden vor dem Schluss mit 29:28 in Führung und mussten mit dem Abpfiff den 29:29 Endstand hinnehmen. Aufstellung/HSV: Szczesny, Ott; Städing 1, Heidenreich 1, Klepp 13/3, Kaufmann 5, Leow 2, Wicht 1, Rafalski 6, Hänsch n. e. Die männliche C-Jugend empfing den Tabellenführer der Landesoberliga TSV Bützow. Der HSV siegte beim Favoriten mit 32:30. Mit diesem Erfolg bewahrten sich die Insulaner die Chance, zum Saisonende auf einem Medaillenplatz zu landen. Mit einer sattelfesten Abwehr legte der Gastgeber den Grundstein für den überraschenden Erfolg. Über die gesamte Spielzeit lag Usedom in Front, ging mit 19:15 in die Pause. In Hälfte zwei erzielten die Bützower den 18:19-Anschluss, doch danach bestimmte der HSV wieder eindeutig das Match. Vor allem Christoph Witt und Johannes Sellin waren von der gegnerischen Abwehr nicht zu bremsen und fanden mit ihren Würfen immer wieder das Ziel. Zehn Minuten vor dem Ende gingen die Gäste zur offensiven Abwehr über, doch mehr als eine Ergebniskosmetik wurde nicht zugelassen, so dass der 32:30-Erfolg ohne Probleme nach Hause gebracht wurde. Aufstellung/HSV: Riedel; Döbler; Witt 11/4, Wendt 7, Sellin 10 , R. Schulze 3, Knofe, Wirth , Kracht 1, Neidel. Die männliche B-Jugend erzielte in heimischen Gefilden gegen den SV Fortuna Neubrandenburg ein 39:39. Trotz einer hohen 24:16-Führung zur Pause gelang es der Heim-mannschaft nicht, in der zweiten Hälfte an die Leistung der ersten 30 Minuten anzuknüpfen. Zu leichtfertig wurde mit den Chancen umgegangen. Die Gäste nutzten ihre Chance und kämpften sich Tor um Tor heran. Beim 36:36 begann die Partie wieder von vorn. Doch keine von beiden Teams konnte sich danach nochmals absetzen, so dass trotz der Punkteteilung die Insulaner weiterhin auf Platz drei der Tabelle stehen. Aufstellung/HSV: Riedel, Dabrowski; Reetz 13/3, Parlow 9, G. Wicht 1, Painke 3, Guminski 11/1, Kautermann, Witt, Stachow, Wendt, Sellin. (von Holger Meyer, OZ 05.04.2005) |
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HSV-Mannschaft geht in Hälfte zwei unter1. SV Concordia Delitzsch – HSV Blau-Weiß Insel Usedom 39:28 (17:16)[News einzeln anzeigen] |
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Wieder legte der HSV eine gute erste Hälfte hin. Dann kam – wie so oft – nur noch ein schwaches Spiel zu Stande. Die guten Ansätze waren beim Liganeuling vergessen. Wieder einmal war in der ersten Hälfte ein HSV BW Insel Usedom zu erleben, der gegen den Tabellenführer der zweiten Handballbundesliga spielerisch mithielt. Doch erneut brachen in den zweiten 30 Minuten alle Dämme, so dass die Inselmannschaft am Ende noch mit einer hohen 28:39-Niederlage die Heimreise antreten musste. Trainer Dariusz Molski hatte bis auf Zaremba (Grippe) alle Akteure an Deck. Mit Wilkosz im Tor und einer kompakten Abwehr – in der Gala auf der Spitze den Spielfluss der Concordia einengen sollte – begannen die Usedomer in Hälfte eins. Im Angriff wurde sehr diszipliniert gespielt, um dann die sich bietenden Chancen zu nutzen. Dieses System funktionierte bis zum Pausenpfiff. Die Delitzscher mussten zwar auf Kaufmann und Hansen verzichten, waren aber trotzdem auf allen Positionen ausgeglichen besetzt. Schnell zogen die Delitzscher mit 4:1 in Front, doch nach dem schnellen Rückstand fanden die Usedomer immer besser ins Match und glichen beim 8:8 (13.) das erste Mal aus. Vor allem im Angriff nutzte der Liganeuling immer wieder die Lücken und ließ den Torhütern keine Chance. So blieben die HSVer immer auf Tuchfühlung dran. Der Kontrahent konnte sich nicht entfalten. In der Abwehr leistete die Molski-Truppe Schwerstarbeit, hatte aber mit dem Rückraum Probleme, zumal beide HSV-Torleute nicht ihren besten Tag hatten. Wilkosz, der kaum eine Hand an den Ball bekam, räumte nach einer Viertelstunde seinen Platz für Ney, der aber ebenfalls viele Würfe passieren lassen musste. Gala, der sehr engagiert zu Werke ging, musste schon nach acht Minuten das zweite Mal eine Zeitstrafe absitzen, so dass Kaniowski seine Aufgabe nun über die gesamte Spielzeit übernahm. Die 1000 Zuschauer mussten mit ansehen, dass sich „David" mit all seinen Möglichkeiten gegen die spielerische Überlegenheit „Goliaths“ stemmte. Noch war eine Minute in der ersten Hälfte zu spielen. Thormann, der diesmal nicht so erfolgreich aus dem Rückraum war, erzielte den 16:16-Ausgleich, doch im Gegenzug fiel die 17:16-Führung des Gastgebers. Im Pausengespräch nahm sich die Mannschaft von der Küste vor, weiterhin spielerische Disziplin zu wahren. Der HSV-Coach stellte seine Abwehr auf einen 6:0-Riegel um. Wilkosz ging wieder ins Tor. Doch alle Absprachen wurden mit dem Anpfiff über den Haufen geworfen. Binnen acht Minuten entschieden die Delitzscher die Partie und warfen ein 24:18 (38.) heraus. Die HSV-Angriffe wurden unvorbereitet und überhastet abgeschlossen. Der Concordia-Torwart nahm dankend die Würfe an und nun waren die Sachsen nicht mehr zu halten. Der HSV-Abwehrverband, inklusive Torwart, fand keine Einstellung zu den Würfen, die immer wieder über die Mitte abgeschlossen wurden. Von einer spielerischen Ordnung und von Disziplin war bei den Blau-Weißen nichts mehr zu sehen, so dass am Ende der hohe 39:28-Sieg für den Aufstiegsaspiranten standesgemäß war und auch klar den Tabellenstand in der Liga widerspiegelt. Aufstellung/HSV: Wilkosz, Ney; Schmidt 5, Thormann 3, Galus 8/3, Michalewicz 4, Kaniowski 1, Gala 1, Kaiser 1, Dau 5, Hoffmann, Podfigurny, Bartnik n.e. (von Holger Meyer, OZ 04.04.2005) Stimmen zum Spiel Robert Neidel, stellv. Vorsitzender des Fanclubs, Ersteller der Homepage und des „Liveticker“ des HSV begleitete das Team nach Delitzsch und sah eine gute erste Halbzeit: „Unsere Mannschaft spielte das ganze Spiel mit großen Schwächen in der Deckung. Während wir in der ersten Halbzeit in der Offensive ganz gut mitgehalten haben, die Torhüter von Delitzsch bekamen kaum eine Hand an den Ball, gelangen uns in der zweiten Halbzeit kaum noch Treffer. Auch Thormann hatte kein Zielwasser getrunken, so dass die vielen Konter uns das Genick brachen. Die Stimmung in der Halle kann durchaus mit der Pommernhölle verglichen werden. Das konnten wir sieben Fans feststellen, als Torhüter Heinevetter ein paar Bälle hielt und die ganze Delitzscher Fanschaft die Halle zum Brodeln brachte.“ (von Lars Petersen, OZ 04.04.2005) Lage für Usedom immer prekärer Der Aufstiegsaspirant war eine Nummer zu groß. Für die Handballer des HSV Blau-Weiß Insel Usedom war bei Concordia Delitzsch nichts zu holen. Das Team von Dariusz Molski zog beim Tabellenführer glatt mit 28:39 (16:17) den Kürzeren und wartet damit weiterhin auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Eine Halbzeit lang konnten die Usedomer gegen stark ersatzgeschwächte Gastgeber, die auf Kapitän Eric Göthel, Nationalspieler Lars Kaufmann und Spielmacher Espen Hanssen verzichten mussten, noch mithalten. Mit einem kurzen Zwischenspurt zum 24:18 (38. Minute) machte Delitzsch vorzeitig alles klar. Über die Stationen 29:21 (48.), 31:23 (52.) und 34:24 (55.) zog der Favorit ungefährdet seine Kreise. Während sich die „jungen Wilden“ der Concorden, Hannes Lindt und Rico Göde (je 8 Tore), immer wieder auszeichnen konnten, unterliefen Usedom zusehends Fehler. Diese bestrafte der Kontrahent mit Toren nach Tempogegenstößen. „Wir haben nicht schlecht angefangen, hatten aber nach der Pause eine Phase, in der wir ein paar taktische Dinge nicht umgesetzt haben“, resümierte Kapitän Peter Schmidt und kam zu dem Schluss: „Wir haben das Ding innerhalb von wenigen Minuten versaut.“ „Das Ergebnis geht völlig in Ordnung. Nach der Pause hat uns die Disziplin gefehlt. Das kann man sich gegen Delitzsch nicht erlauben“, konstatierte HSV-Manager Peter Höhne nach dem Schlusspfiff. Das Ziel des Tabellenletzten, ein achtbares Ergebnis zu erzielen, sei verfehlt worden. Das Resultat spiegelt die Tabellensituation deutlich wieder. Ungeachtet der anhaltenden Durststrecke und des schweren Restprogramms (unter anderem zu Hause gegen Stralsund und Hildesheim sowie beim OHV Aurich) denkt Höhne nicht daran, die Flinte ins Korn zu werfen. „So lange rechnerisch alles möglich ist, kämpfen wir um den Klassenerhalt. Wir haben noch Hoffnung, auch wenn es sehr schwer wird.“ Die Hoffnungen der Insulaner erhielten gestern allerdings einen weiteren Dämpfer. Mitkonkurrent Dessau gewann sein Heimspiel gegen die Reinickendorfer Füchse mit 30:22. Für die Blau-Weißen ist das rettende Ufer damit in weite Ferne gerückt. Usedom: Ney, Wilkosz – Kaiser 1, Schmidt 5, Bartnik, Gala, Hoffmann 1, Galus 8/3, Thormann 3, Michalewicz 4, Podfigurny, Kaniowski 1, Dau 5. Siebenmeter: Delitzsch 5/4, Usedom 3/3. Strafminuten: Delitzsch 10, Usedom 8. (von Alexander Weise, 04.04.2005) Nur eine Halbzeit mitgehalten Der HSV Blau-Weiß Insel Usedom bleibt im Jahr 2005 ohne Sieg. Der Tabellenletzte der zweiten Handball-Bundesliga konnte erwartungsgemäß auch beim Tabellenführer keine Überraschung schaffen. Am Ende siegte Concordia Delitzsch deutlich mit 39:28. Schon die Anzahl der Gegentore zeigt, wo diesmal die HSV-Schwäche lag: Im Abwehrverhalten. Über die komplette Spielzeit bekam man die Delitzscher nicht in den Griff und das obwohl der Torschützenkönig der Liga Lars Kaufmann nicht dabei war. Doch Göde und Lindt sprangen in die Bresche, trafen jeweils achtmal. Allerdings konnte diese Schwäche in der ersten Halbzeit noch kompensiert werden, denn mit einem variablen Angriffsspiel wusste der HSV durchaus zu gefallen. Allerdings reichte es nur für eine Halbzeit. Diese aber war ausgeglichen. In der Defensive spielte Gala vorgezogen, kassierte aber schon in der achten Minute seine zweite Zeitstrafe, so dass ihn Kaniowski ersetzte. Dennoch ging es abwechslungs- und torreich zu. Der HSV fand dabei immer wieder Lücken am Kreis, so dass Dau und Schmidt mehrfach trafen. Den 2:5-Rückstand nach fünf Minuten und dem 5:8 nach elf Minuten glichen die Gäste mit drei Toren in Folge durch Galus, Schmidt und Dau zum 8:8 aus. Dann ging es pari pari weiter. Ständig legte die Concordia vor, der HSV blieb aber dran. So konnte der Hausherr nur mit einem knappen 17:16 in die Kabine gehen. Als Galus per Siebenmeter die zweite Hälfte mit dem 17:17 eröffnete, konnten die sieben mitgereisten HSV-Fans im 1000-Mann-starken Concordia-Anhang noch hoffen, dann aber brach es über den Außenseiter hinein. Concordia-Keeper Heinevetter steigerte sich, so dass der HSV seine Angriffe nicht mehr erfolgreich abschließen konnte. Zudem blieb die Deckungsarbeit schwach. 21:17 führte der Gastgeber, ehe Kaniowski traf, doch Concordia baute spielentscheidend auf 24:18 aus (39.). HSV-Coach Dariusz Molski muss schon früh seine Auszeit nehmen, doch auch danach konnte der HSV nur bis zum 31:24 einigermaßen mithalten, ehe fünf Concordia-Tore in Folge die hohe Niederlage besiegelte. Unterm Strich bleibt eine ordentliche erste Hälfte und weiter der funke Hoffnung, denn auch die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf verloren. Allerdings wird der eh nur strohhalmgroße Hoffnungsschimmer immer dünner. Aufstellung: Wilkosz, Ney – Kaiser 1, Schmidt 5, Gala 1, Galus 8/3, Kaniowski 1, Dau 5, Thormann 3, Michalewicz 4, Podfigurny, Hoffmann, Bartnik n.e. (von Olaf Schröder) |
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