HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Hält die HSV-Serie auch gegen den Spitzenreiter?

Torhüter Lech Krynski beobachtet seine Vorderleute

Am Samstag erwarten die Handballer des HSV Insel Usedom den Tabellenführer des Ostsee-Spree-Liga, den LHC Cottbus, in der heimischen Pommernhalle. Die Lausitzer liegen in der Tabelle knapp vor dem ärgsten Konkurrenten Stralsund, die in der Vorwoche den Drittplatzierten Altlandsberg besiegten. Überraschend fiel allerdings das Cottbusser Heimspiel gegen Neubrandenburg aus. Mit einem 26:26-Remis in eigener Halle gegen die stark abstiegsbedrohten Vier-Tore-Städter hatte vorher wohl kaum jemand gerechnet.

„Die Punkteteilung haben wir uns selbst zuzuschreiben. Das war zu wenig von uns. Während einer langen Saison passieren solche Ausrutscher aber auch einmal. Jetzt ist das aber abgehakt und wir schauen nach vorn. Unser Ziel ist es die zwei Punkte aus der Pommernhalle zu entführen. Wir wollen den langen Weg nicht umsonst antreten“, meint der Cottbusser Glenn Nietzel, der selbst schon das HSV-Trikot trug. Allerdings sieht der 24jährige sein Team dabei nicht unbedingt in der Favoritenrolle: „Keine Mannschaft fährt gern in die Pommernhalle. Gerade dort sorgen die Fans für eine tolle Stimmung und treiben ihren HSV immer wieder zu guten Leistungen. Außerdem haben die Usedomer gerade einen tollen Lauf. Trotzdem möchten wir dort natürlich bestehen. Außerdem freue ich mich persönlich sehr auf ein Wiedersehen mit den alten Mannschaftskameraden.“ Selbst mitwirken kann Nietzel diesmal aber nicht. Er laboriert an einer Kreuzbandverletzung und übernimmt in dieser Saison Aufgaben im Trainerstab.

Sein ehemaliger Mitspieler Christopher Neidel freut sich auch auf ein Wiedersehen: „Es sind ja mit Glenn, Marcus Fischer und Florian Berndt gleich 3 Ex-Usedomer, die in Cottbus spielen. Da ist dieses Duell natürlich schon etwas Besonderes. Wir möchten unsere Serie aufrechterhalten und mit einem Sieg gegen den Tabellenführer ein dickes Ausrufezeichen setzen. Wir sind den letzten Wochen von Spiel zu Spiel stärker geworden und mannschaftlich geschlossen aufgetreten. Wir schielen noch auf Platz 3. Da wäre ein Sieg gegen den LHC verdammt wichtig.“

Im Hinspiel trennten sich beide Teams nach einer spannenden Partie 30:30. Das war eines der besten Spiele des HSV in der Hinrunde, in dem die Usedomer verdient einen Punkt aus der Lausitz entführten. Dass man auf Usedom nicht im Vorbeigehen gewinnt weiß auch LHC-Torwart Florian Berndt: „Der HSV ist für mich klarer Favorit. Die Usedomer sind heimstark, haben eine gute Abwehr und einen starken Torhüter dahinter. Vor der Saison hätte ich nicht gedacht, dass wir so weit oben stehen. Jetzt wollen wir dort aber natürlich bleiben. Dazu müssen wir am Samstag dann auch diese schwere Hürde überwinden. Über einen möglichen Aufstieg reden wir aber noch nicht. Das können wir machen, wenn wir am letzten Spieltag immer noch oben stehen.“ Der Anwurf erfolgt wie immer um 19 Uhr.

Weitere Ansetzungen:

Freitag: 
18.30 Uhr: SG Hermsdorf/Waidmannslust – SG Vorpommern mJA

Samstag:
11.00 Uhr: LHC Cottbus – SG Vorpommern mJB
12.00 Uhr: HSV 90 Waren – SG Vorpommern II mJC
16.00 Uhr: SG Vorpommern – VFV Spandau mJA

Sonntag:
14.00 Uhr: SG Vorpommern – HC Empor Rostock
16.00 Uhr HSV Insel Usedom II – SV Warnemünde II

 

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