HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

HSV Insel Usedom in Stralsund Außenseiter

Michal Statkiewicz ist gegen Stralsund im Rückraum gefordert

Mit einer beeindruckenden Startbilanz von 8:0-Punkten ist der Stralsunder HV, mit den Füchsen Berlin II, derzeit das „Maß der Dinge“ in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree. Die Männer des HSV Insel Usedom erwartet morgen (ab 19.30 Uhr) also kein leichtes Spiel in der Stralsunder Vogelsang-Halle.

Hinzu kommt, dass die Usedomer mit ihrem Start in die Saison nicht ganz zufrieden sind, auch nicht HSV-Spieler Christopher Neidel: „Wir gehen als klarer Außenseiter in diese Partie. Stralsund ist noch verlustpunktfrei und in einer sehr guten Verfassung. Trotzdem wollen wir natürlich alles in die Waagschale werfen, um uns beim Aufstiegsfavoriten Nummer eins bestmöglich zu verkaufen.“

Die HSV-er haben ihr erstes Derby dieser Saison vergeigt. Mit 28:32 unterlagen sie der SG Uni Greifswald/Loitz. „Uns fehlte der Biss“ hatte der verletzte Patrick Glende an der Seitenlinie festgestellt. Rückraumspieler Christoph Dübener sieht das auch so: „Wir haben bei unseren Fans, die uns auch auswärts immer zahlreich begleiten, etwas gutzumachen. Wir wollen gegen Stralsund ein anderes Gesicht zeigen. Dazu ist aber eine Steigerung nötig. Wir werden uns mit allem was wir haben gegen den Favoriten Stralsund stemmen und versuchen, eine Überraschung zu schaffen.“

„Eigentlich ist es ganz einfach“ sagt HSV-Trainer Nico Heidenreich. „Wir müssen uns, wie am ersten Spieltag (24:19 gegen Grün-Weiß Werder - Anm.d.R.), auf eine unserer Stärken besinnen. Das ist der mannschaftliche Zusammenhalt.“ Auch Heidenreich ist mit dem Saisonverlauf nicht zufrieden. Er will mit seinem Team in Stralsund über eine kämpferische Abwehr ins Spiel kommen. „Dann sollte für uns etwas möglich sein“, sagt Heidenreich, der sich zu einer Startaufstellung nicht äußerte.

In Loitz hatte besonders Neuzugang Marcus Deutsch nach seiner Einwechslung (sechs Tore in zehn Minuten) überzeugt. Er wird daher von vielen Fans als Option gesehen. „Marcus hat gegen Loitz überzeugt und wird in Zukunft auch ganz sicher mehr Spielanteile erhalten“, sagt Heidenreich. „Das heißt aber nicht, dass er am Samstag automatisch in die Startformation rutscht. Wir stellen uns auf jeden Gegner individuell ein und versuchen, die taktisch stärkste Formation aufs Feld zu bringen“, so Heidenreich.

Der Stralsunder HV bestreitet sein erstes Derby in dieser Saison. „Es freut uns besonders, dass es auch ein Heimspiel ist“, sagt SHV-Coach Markus Dau. „Beide Mannschaften werden hochmotiviert in die Partie gehen, sodass wir auch ein intensives Spiel erwarten“, sagt Dau. Trotz des sehr guten Kaders, den sich Dau in der Sommerpause „gebastelt“ hat, ist das bisherige Abschneiden des SHV aller Ehren wert. Denn auch die Stralsunder sind von einigen Verletzungsproblemen und Ausfällen geplagt. So fielen im letzten Spiel mit Martin Brandt, Jakub Vanek und Christian Schwerin wichtige Leistungsträger aus. Trotzdem behauptete sich der „Rumpfkader“ in Grünheide mit 28:23.

 

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