HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

HSV Insel Usedom will an Führungs-Duo dranbleiben

Dawid Nowomiejski wirbelt am Kreis

Kurz vor der Winterpause nehmen die Handballer des HSV Insel Usedom den vierten Platz in der Oberliga Ostsee-Spree (4. Liga) ein. Nach dem großen personellen Umbruch im Sommer hatten nur die wenigsten Experten damit gerechnet.

Nach einem durchwachsenen Saisonanfang mit einem Sieg, einem Remis und drei Niederlagen wuchs die Mannschaft unter Neu-Trainer Nico Heidenreich immer besser zusammen und zeigte auch in Spielen gegen Spitzenteams, was sie leisten kann. In Stralsund musste sich der HSV zwar noch mit 25:26 geschlagen geben, doch darf dieses Spiel getrost als Beginn der folgenden positiven Serie gewertet werden. Elf Punkte haben die Insulaner in der Folgezeit geholt.

"Ich habe immer betont, dass sich die Mannschaft erst finden muss. Der Kader wurde erst sehr spät komplettiert, aber jetzt stimmt es in der Mannschaft", sagt Heidenreich, der das überragende 29:29 am elften Spieltag beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Füchse Berlin II bereits wieder abgehakt hat: "Natürlich war das eine schöne Sache in Berlin, und die Mannschaft hat sich diesen Punkt auch ganz sicher mehr als verdient, doch jetzt konzentrieren wir uns voll auf das Spiel gegen OSF Berlin."

Im Kader der Berliner stehen mit Patrick Petersen und Florian Fink zwei ehemalige HSVer. Beide wechselten in der vorletzten Saison zum Grünheider SV. Nach nur einer Spielzeit zogen sie aber weiter - Petersen zu seinem früheren Verein OSF Berlin und Fink zunächst in die 3. Liga zum VfL Potsdam. Vor Kurzem löste er dort seinen Vertrag auf und wechselte ebenfalls zu den Schönebergern. "Es ist natürlich immer schön, alte Bekannte wiederzutreffen. Aber im Laufe des Spiels muss die Freundschaft ruhen", sagt Heidenreich. Wenn der HSV verlieren würde, könnte OSF punktemäßig aufschließen. "Das wollen wir natürlich unbedingt vermeiden. Wir möchten uns weiter an die beiden Spitzenteams aus Berlin und Stralsund heranarbeiten, die an diesem Wochenende aufeinandertreffen", gibt sich Heidenreich kämpferisch.

Diesmal wird ihm allerdings nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen. Robin Kellermann fällt mit einer Hüftprellung aus und auch Christopher Neidel fehlt mit einer Achillessehnenverletzung. Für Gordon Wicht ist das jedoch kein Grund zum Trübsal blasen: "Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen und im Anschluss mit möglichst vielen Fans eine tolle Weihnachtsfeier erleben", sagt der Rückraumspieler des HSV. "Die Spiele gegen die Berliner waren bisher immer ziemlich knapp und auch in diesem Jahr haben sie wieder eine gute Mannschaft. So wird es bestimmt auch diesmal wieder eng." Wicht will mit seinem Team dafür sorgen, dass auch das sechste Heimspiel ohne Punktverlust beendet wird.

Auch die Berliner werden darauf brennen, ihre gute Serie auszubauen. In der Vorwoche haben sie Grünheide 27:26 bezwungen. Dieser Gegner hatte am dritten Spieltag einen Punkt (25:25) aus der Pommernhalle mitgenommen. Die Verantwortlichen des HSV hoffen nach der tollen Serie der Mannschaft auf eine volle Pommern-"Hölle". Das Spiel wird um 19.00 Uhr angepfiffen. Im Anschluss an die Partie findet die HSV-Weihnachtsfeier im Wirtshaus Leo statt. Karten für die Weihnachtsfeier des HSV können am Sonnabend in der Pommernhalle oder bei Nico Heidenreich (Telefon: 0152/9894957) geordert werden.

 

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