HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

HSV-Personaldecke in Altlandsberg zu dünn

Gordon Wicht (M./hier in Ahlbeck) war gegen Altlandsberg mit sechs Toren erfolgreichster HSV-Werfer.

Es hat nicht geklappt. Der HSV Insel Usedom, der in der Rückrunde das führende Duo der Handball-Oberliga Ostsee-Spree, Cottbus und Stralsund, jeweils besiegt hatte, und sich auch gegen den Tabellenvierten, den MTV 1860 Altlandsberg, durchsetzen wollte, hat bei den Brandenburgern mit 22:25 verloren. Im Hinspiel waren die Usedomer mit 23:22 erfolgreich.

"Wir sollten diese Niederlage aber nicht überbewerten", sagt Mike Golon, der Mannschaftsbetreuer des HSV. "Zum einen haben bis auf Grünheide alle Mannschaften in Altlandsberg verloren und zum anderen haben wir vor und während des Spiels personelle Ausfälle gehabt."

Schon beim letzten Training vor dem Punktspiel hatte sich Dawid Nowomiejski derart verletzt, dass er zu Hause bleiben musste. Patrick Glende spielte zwar, war aber angeschlagen in die Partie gegangen und hatte zum Ende der Begegnung immer mehr mit seinen Knieproblemen zu tun. Auch Patryck Biernacki wurde eingesetzt, doch eine Erkältung verhinderte, dass er bis zum Schluss mit 100 Prozent spielen konnte. Christopher Neidel verletzte sich beim Warmmachen und blieb während der 60 Minuten auf der Bank.

"Das kann schon mal passieren", sagte HSV-Geschäftsführer Nico Heidenreich. "Die Saison war anstrengend. Dennoch sind wir immer noch im Soll. Wir wollen unter die Top-Fünf der Liga und das haben wir bisher auch erreicht." Heidenreich erwartet aber von der Mannschaft, dass sie im letzten Punktspiel der Saison gegen Ludwigsfelde "noch einmal einen raushaut, damit das Bild für die Rückrunde insgesamt positiv bleibt und der fünfte Tabellenplatz abgesichert wird."

In Altlandsberg gestalteten sich die ersten Minuten ausgeglichen. Nach dem 2:2 (5.) gab es einige Minuten hüben wie drüben keine Treffer, auch dadurch bedingt, dass sich die Fehlerquote bei den Usedomern leicht erhöhte. "Wir haben in dieser Phase keinen richtigen Zugriff zum Spiel gehabt", sagt Golon. Altlandsberg erholte sich zuerst und führte in der 15. Minute mit 7:3. Dann aber machte Torhüter Lech Krynski seinen "Laden" dicht. Der HSV bestimmte die Szenerie, während den Gastgebern zehn Minuten lang kein Tor gelang. Die Gäste übernahmen die Führung mit 8:7, zur Halbzeitpause lagen sie mit 12:10 vorn.

Dann wendete sich das Blatt. Der Anfang der zweiten Spielhälfte glich dem Verlauf der ersten. Ab der 43. Minute (15:14 für den HSV) lief es in den Reihen der Gäste gar nicht mehr rund. Die genannten personellen Beeinträchtigungen machten sich bemerkbar, so dass. Altlandsberg zwischenzeitlich auf fünf Treffer (23:18/55.) davonzog. "Die Gastgeber sind von der Spielform und von den Möglichkeiten her nicht wesentlich stärker als wir", sagte Betreuer Mike Golon. "Diesmal lief es für sie einfach nur besser. Beide Teams stehen sportlich auf Augenhöhe."

HSV-Trainer Piotr Frelek setzte in der Schlussphase noch die A-Jugendlichen Sidney Loof und Nils Witt ein. Beide machten ihre Sache recht gut und waren mit insgesamt drei Treffern erfolgreich. 

HSV Insel Usedom: Fornal, Krynski - Glende 3, Loof 1, Teetzen, Witt 2, Leow 1, Wicht 6, Biernacki 4, Statkiewicz 3, Dübener 2, Neidel.
Siebenmeter: HSV 3/2, MTV 7/3.
Strafminuten: HSV 10, MTV 6.

 

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