HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

HSV zieht in der zweiten Halbzeit davon

Alexander Leow hatte mit seinen Kontern großen Anteil am Heimsieg

HSV Insel Usedom – VfL Tegel 30:20 (11:9)

Nach dem tollen Erfolg in der letzten Woche servierten die Handballer des HSV Insel Usedom ihren Fans, zumindest in der ersten Hälfte, sehr schwere Kost. „Ja, ich gebe zu: Die erste Hälfte war alles andere als ideal. Da haben wir einfach zu wenig abgeliefert. Aber wir sind auch nur Menschen. Manchmal ist das dann halt eben so" merkte Trainer Piotr Frelek nach dem Spiel an.

Der Trainer hatte diesmal den kompletten Kader zur Verfügung. Im Tor begann erneut Mateusz Fornal. Stammtorhüter Lech Krynski saß die gesamte Spielzeit über auf der Bank. Doch die Usedomer kamen nicht richtig ins Spiel. Der HSV agierte anfangs ideen- und glücklos. Die schnelle Gästeführung konnte Leow zwar umgehend ausgleichen, die Gäste legten aber weiter vor. Erst mit dem 5:4 in der 12. Minute gelang Gordon Wicht die erste Führung für den HSV. Alex Leow erhöhte per Siebenmeter auf 6:4. Wer jetzt dachte, der HSV übernimmt nun die Kontrolle, irrte. Gleich nach dem 6:5 Anschlusstreffer landete Glendes Wurfversuch nur am Pfosten und Tegel glich per Siebenmeter erneut zum 6:6 aus. Mit der Einwechslung von Patrick Biernacki und Michal Statkiewicz kam dann etwas mehr Zug ins HSV-Spiel. Bis auf 11:8 zogen die Usedomer davon. Direkt mit dem Halbzeitpfiff konnten die Gäste aber noch einmal auf 11:9 verkürzen.

„Mit der ersten Halbzeit meiner Truppe kann man sehr zufrieden sein. Wir haben eine aggressive Abwehr gespielt und ordentlich dagegen gehalten. Wir sind immer noch so etwas wie eine Hobbytruppe und vor der Saison hat uns vielleicht niemand so viele Punkte zugetraut. Jetzt wollen wir natürlich auch drinbleiben. Da wäre ein Erfolg gegen Bad Doberan im nächsten Heimspiel immens wichtig" so Gästetrainer Frank Schücke.

Auch nach dem Wechsel besserte sich die Partie zunächst nicht. Der HSV tat sich weiterhin schwer. Der nicht zu überhörende „Fang endlich an Handball zu spielen" Zwischenruf von der Tribüne schien die Mannschaft dann aber zu wecken. Jetzt begann der HSV davonzuziehen. Auch von der 2-Minutenstrafe für Chrisopher Neidel ließen sich die Usedomer jetzt nicht abhalten. Besonders Alex Leow lief jetzt regelrecht heiß. Er traf dreimal in Folge und plötzlich lag man mit 18:12 komfortabel in Führung. „Manchmal läuft es wie am Schnürchen. Nicht alle Tage sind gleich, heute hat es gepasst bei mir. Wichtiger als die eigene Quote ist aber, dass wir uns als Mannschaft aus schwierigen Situationen herausziehen" gab sich Leow, dem 9 Tore gelangen, im Anschluss ganz bescheiden.

Jetzt sah auch Trainer Frelek die Möglichkeit gekommen die Nachwuchsakteure Sydney Loof und Marcus Witt einzusetzen. Diese nutzten auch gleich ihre Chance und trafen unter grossem Jubel der Fans. „Es ist schon ein tolles Gefühl vor so einer Kulisse spielen zu können. Das spornt an" so Witt, der bei seinem 2. Einsatz zum ersten Mal traf.

Spielfilm:

  • 01. 0:1 Ballverlust Glende, Konter Tegel, im Gegenzug 1:1 durch Leow
  • 08. 2:2 Teetzen, 2-Minutenstrafe Tegel
  • 12. Fornal hält Tegel-Wurf, im Gegenzug 5:4 durch Wicht. Erste Führung des HSV
  • 13. 6:4 Leow verwandelt 7-Meter
  • 21. 8:6 Leow, kurz darauf 9:6 durch Kontertor Biernacki
  • 26. Tor Tegel zum 10:8, Auszeit HSV
  • 30. 11:9 Tegel trifft mit dem Pausenpfiff
  • 31. 11:10 direkt nach Wiederanpfiff
  • 38. Auszeit Tegel, Leow trifft  dreimal in Folge: 18:12
  • 43. 21:14 Dübener, jetzt läufts beim HSV
  • 47. Frelek wechselt Youngster Loof ein, der trifft direkt zum 24:16
  • 56. Mit Witt jetzt auch der 2. Junge Spieler in der Partie . Er trifft zum 28:17
  • 59. 30:19 Dübener setzt den Schlußpunkt

 

Aufstellung: Krynski, Fornal- Nowomiejski 1, Glende, Loof 3, Teetzen 1, Witt 1, Leow 9/1, Wicht 3/1, Biernacki 3, Statkiewicz 1, Dübener 6, Neidel 2
Strafwürfe HSV: 3/2 VfL: 2/2
Strafminuten HSV: 6 VfL: 4

 

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