HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Knapper Derbysieg zum Vorbereitungsauftakt

Neuzugang Dariusz Zajac im Zweikampf mit Felix Klepp

HSV Insel Usedom – Fortuna Neubrandenburg 30:29 (16:16)

Zu einem recht frühen Zeitpunkt lud der HSV Insel Usedom in diesem Jahr zum traditionellen „Jacob-Cement-Cup“. Verbunden wurde dies mit der Saisoneröffnung des Vereins, bei der auch Weltmeistertrainer Heiner Brand zu Gast war. Fleißig schrieb der 64-jährige Autogramme und gab den Nachwuchsakteuren auch den ein oder anderen Tipp. Als der 11-jährige Ben ihn über das Trainingspensum aufklärte, er trainiert viermal in der Woche, zeigte sich Brand begeistert vom Einsatzwillen der Nachwuchsspieler.

Am Abend waren dann allerdings die „Großen“ dran. Neu-Trainer Nico Heidenreich hatte diese Partie bereits im Vorfeld als völligen „Kaltstart“ bezeichnet. „Das gehört aber auch alles zur Vorbereitung. Die Ergebnisse spielen für mich eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist jetzt erstmal das Zusammenspiel zu verbessern und das ein oder andere neue Spielsystem zu erlernen“ so Heidenreich. Dementsprechend hakte es im folgenden Spiel auch noch so an einigen Ecken und Enden. Den Start in die Partie gegen den jahrelangen Rivalen, der in der abgelaufenen Saison aus der Ostsee-Spree-Oberliga abstieg, gelang den HSVern jedoch nach Maß. Die Usedomer legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 7:2. Leow, Dübener, Neidel und vor allem immer wieder Glende warfen den Vorsprung heraus. Fortuna Trainer Marcin Feliks, sah sich so schon früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Dort schien er die richtigen Worte gefunden zu haben, denn plötzlich kämpften sich die Neubrandenburger wieder heran. 8:7 hieß es nur kurze Zeit später. „Wir haben plötzlich aufgehört Handball zu spielen. Ich weiß nicht warum, aber so haben wir es dem Gegner viel zu einfach gemacht“ meinte Christoph Dübener. Jetzt sah sich auch HSV-Trainer Heidenreich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Doch trotz kleinerer taktischer Korrekturen, Statkiewicz traf beispielsweise direkt nach seiner Einwechslung, wollte das Spiel nicht besser werden.

„Natürlich müssen wir uns nach der Spielpause erst wieder finden und mir war es auch wichtig heute allen Spielern ihre Spielanteile zu geben. Desweiteren hat sich das Fehlen beider Stammtorhüter und Kreisläufer Dawid Nowomiejski auch ausgewirkt“ so der HSV-Trainer. Für die verhinderten Tormänner sprangen diesmal Sebastian Antczak und der junge Erik Küster ein. Am Kreis durfte sich diesmal Patrick Glende ausprobieren. Mit 10 Toren machte er seine Sache gut. Auch der neu verpflichtete Dariusz Zajac gab in der zweiten Spielhälfte sein Debüt. Der schnelle und wuselige Rückraumakteur deutete mit 3 Toren sein Potential auf jeden Fall an. Aber natürlich fehlte ihm noch die nötige Bindung zu seiner neuen Mannschaft.

Mit einem 16:16 wurden die Seiten gewechselt. Nur kurze Zeit später konnten aber die Fortunen erstmal in Führung gehen. Beim 17:20 sogar mit 3 Toren. Der Hsv rappelte sich allerdings wieder auf und konnte durch das 20:20 von Neuzugang Zajac kurze Zeit später wieder ausgleichen. Es bleib allerdings weiterhin spannend. Die folgende 3-Tore-Führung des HSV war genauso schnell wieder aufgebraucht und so entwickelte sich eine spannende und enge Schlussphase. Kurz vor dem Ende gelang Markus Witt das 30:28, Neubrandenburg antwortete jedoch noch einmal. Den letzten Angriff der Fortunen konnte Torhüter Erik Küster jedoch in toller Manier parieren und dem HSV damit den Sieg retten. Nicht nur deswegen konnte er sich nach der Partie über die Trophäe zum besten Torhüter des Spiels freuen. Den Titel des besten Spieler heimste der Neubrandenburger und Ex-HSVer Felix Klepp ein.

Aufstellung HSV: Antczak, Küster- Glende 10/2, Loof 1, Zajac 3, Teetzen, Witt 1, Leow 7/2, Wicht 1, Statkiewicz 2, Dübener 2, Neidel 3

 

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