HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten erfüllt

Alexander Leow war erneut wichtiger Torschütze beim HSV

Die Handballer des HSV Insel Usedom bleiben in der Erfolgsspur. Mit dem 33:24 (17:12)-Erfolg beim punktlosen Tabellenletzten der Oberliga Ostsee-Spree, dem SV Brandenburg- West, hat das Team von Trainer Nico Heidenreich den vierten Sieg in Folge gelandet und ist mit 11:7 Punkten vorerst Tabellenfünfter.

Die Usedomer mussten in Brandenburg jedoch nicht bis an ihre spielerischen Grenzen gehen. "Es waren ein Spiel und ein Sieg ohne Glanz", sagte Heidenreich. Die handballerischen Mittel der Brandenburger, die keins der bisher neun ausgetragenen Spiele gewinnen konnten, seien derzeit begrenzt. "Von daher mussten wir kein volles Risiko gehen; ich konnte alle Spieler, die mit nach Brandenburg gekommen waren, einsetzen", berichtete Heidenreich.

So hatte auch der 18-jährige Sidney Loof, der noch für die A-Jugend spielberechtigt ist, 30 Minuten Zeit, sein Können zu zeigen. "Sidney hat sich mittlerweile gut in die Mannschaft eingefügt. Er ist dabei bodenständig geblieben", freut sich der HSV-Coach. "Natürlich muss er noch weiter an sich arbeiten, um auch im Männerbereich zu bestehen." Loof gehöre aber zu den großen Talenten, die in den Reihen des HSV herangewachsen sind. "Er wird im Handball eine Zukunft haben", sagt Heidenreich, der davon ausgeht, dass Loof seinen Vertrag beim Inselverein bis 2019 erfüllt.

Loof war von der Linksaußen-Position mit vier Treffern erfolgreich. Aber auch Robin Kellermann - ebenfalls aus dem eigenen Nachwuchs - und Ersatztorhüter Sebastian Antczak zeigten während ihres Einsatzes, dass sie keine heurigen Hasen sind. Das ist schon lange nicht mehr der 30-jährige Alexander Leow. Über seine Rechtsaußenposition fielen die meisten Tore. Leow war mit drei verwandelten Siebenmetern und sechs Feldtoren der erfolgreichste HSV-Spieler.

"Brandenburg hat uns mehr oder weniger die rechte Seite angeboten", befand Heidenreich. "Vor allem bei den Angriffen über die zweite Welle waren wir erfolgreich." Der HSV-Trainer freute sich, dass die Mannschaft diesmal kaum Schwächen gezeigt hat. "In der Vergangenheit gab es recht oft Schwierigkeiten, wenn wir gegen vermeintlich schwache Gegner gespielt haben", sagt Heidenreich. "Diesmal haben wir unser Spiel durchgezogen. Vorn wurde fast immer konsequent der freie Nebenmann gesucht und dann erst abgeschlossen."

Der HSV war relativ schnell im "sicheren Hafen". Schon Mitte der ersten Halbzeit (10:6-Führung) war die Richtung klar, so dass in einigen Spielsituationen auch die Konzentration der HSV-Akteure etwas nachließ. "Das ist auch die winzige Kritik, die ich anzubringen habe", sagt Heidenreich. "Wir haben zu viele Gegentore bekommen."

Dennoch haben die HSV-ler nicht "überheblich" gespielt. "Nur phasenweise fehlte angesichts der deutlichen Spielvorteile die entsprechende Konzentration und Spannung bei unseren Spielern", meinte Heidenreich, der "die Pflichtaufgabe erfüllt sah."

Auch nach dem 17:12 zur Halbzeit setzte sich die spielerische Überlegenheit der Vorpommern fort. Den Zehn-Tore-Vorsprung (28:18) hatte der HSV in der 50. Minute sichergestellt. Ohne Hektik wurde das Resultat in einem recht fairen Spiel dann bis zum Abpfiff verwaltet. "Härte war auch nicht nötig. Wir haben das Spiel dominiert und Brandenburg konnte nichts dagegensetzen, hat schon früh seine Unterlegenheit erkannt", sagte Heidenreich.

 

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