HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Usedomer Handballer treten beim Spitzenreiter an

Dariusz Zajac wird wieder im Rückraum wirbeln

Eine äußerst schwere Aufgabe liegt am Wochenende vor den Viertliga-Handballern des HSV Insel Usedom. Sie müssen in der Hauptstadt beim bisher makellosen Spitzenreiter Füchse Berlin 2 antreten.

Für Rechtsaussen Christopher Neidel, der verletzt zuschauen muss, allerdings kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken: „Das wird für uns wohl das leichteste Spiel der Saison. Gegen die Füchse haben wir überhaupt nichts zu verlieren und können ganz befreit aufspielen. Die Berliner sind klarer Favorit, aber natürlich geben wir uns nicht so einfach geschlagen. Wir wollen uns bestmöglich verkaufen und schauen mal ob vielleicht doch etwas in Berlin zu holen ist.“

20:0 Punkte haben sich die Füchse in dieser Saison bereits erspielt. Das bedeutet 10 Siege in Folge und ist natürlich ein deutliches Signal an die Konkurrenz. Den zweitplatzierten Stralsund, der von vielen Experten vor der Saison als Aufstiegskandidat Nummer 1 bezeichnet wurde, hält man mittlerweile mit 4 Punkten auf Distanz. Neben einigen knappen Erfolgen, waren aber auch einige deutliche Sieg wie gegen Tegel (31:18), Greifswald/Loitz (44:22) und Werder (30:18) dabei. Klar, dass die Berliner auch gegen den HSV Punkte einfahren möchten, zumal es in der darauffolgenden Woche zum Spitzenduell in Stralsund kommt. Ein Aufstieg wäre sicher im Sinne der Berliner um in der 3.Liga noch bessere Entwicklungsmöglichkeiten für die Bundesligareserve zu haben.

Doch auch der HSV braucht sich im Moment wahrlich nicht verstecken. Mit 13:7 Punkten liegt die Mannschaft von Nico Heidenreich mittlerweile auf Platz 4 der Tabelle. „Wir haben uns gut gefunden und die Mannschaft harmoniert sehr gut. Es macht im Moment sehr viel Spaß. Im Training wie im Spiel“ meint Torhüter Sebastian Antczak, der im Moment allerdings kaum Chancen hat an Stammtorwart Lech Krynski vorbei zu kommen. „Das ist aber überhaupt kein Problem. Wir trainieren sehr gut zusammen und von einem Mann wie Lech kann man noch eine Menge lernen. Wichtig ist der Erfolg des Teams“ so Antczak weiter. Und Erfolge feierten die Inselhandballer in letzter Zeit oft. 5 Spiele in Folge konnte das Heidenreich-Team erringen und auch die letzte Niederlage am 7. Oktober in Stralsund (25:26) deutete an, was im Team stecken kann, wenn die Mannschaft ihr Potential abruft. Besonders der 29:25 Erfolg in Cottbus gab dem Team den nötigen Aufwind um diese erfolgreiche Serie zu starten.

„Natürlich sind wir vom Papier in Berlin klarer Aussenseiter. Wir fahren aber trotzdem in die Hauptstadt um zu gewinnen“ gibt sich Trainer Heidenreich kämpferisch: „Wenn die Mannschaft ans Limit geht und ihr Leistungsvermögen abruft, dann ist auch beim Spitzenreiter was drin. Ich glaube da an die Mannschaft. Wichtig ist nur, dass wir das Spiel lange offen gestalten können. In letzter Zeit sahen wir auswärts oft besser aus als in den Heimspielen. Wir freuen uns auf die Partie. Am Ende werden wir sehen wie hoch die Trauben in dieser Saison hängen.“ Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Lilli-Henoch-Sporthalle angepfiffen. Wie so oft in Berliner Sporthallen wird auch hier die Verwendung von Haftmitteln nicht erlaubt sein.

Weitere Ansetzungen:

Oberliga Ostsee-Spree mJA Samstag 18 Uhr: SG Vorpommern – SG NARVA Berlin (in HGW)
Oberliga Ostsee-Spree mJB Samstag 17 Uhr: Füchse Berlin – SG Vorpommern
Oberliga MV Sonntag 12 Uhr: SG Vorpommern – HC Empor Rostock

 

Spendenkonto

HSV Insel Usedom e.V.
Deutsche Kreditbank
IBAN: DE93 1203 0000 1020 1798 57
BIC: BYLADEM 1001