HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Wird der HSV im Derby wieder zum Favoritenschreck?

Das HSV-Team will auch gegen Spitzenteam Stralsund siegen

Es ist wieder Derbyzeit in der Pommernhalle. Der Stralsunder HV ist diesmal als Tabellenzweiter zu Gast in der Pommernhalle. Punktgleich mit dem Lausitzer HC Cottbus liegen die Sundstädter an der Tabellenspitze - auf Grund der zwei Siege in den direkten Duellen haben die Cottbuser derzeit die Nase vorn. Viel spannender könnte es in der Endphase der Ostsee-Spree-Oberliga nicht zugehen. Nur wenn der LHC patzt, können die Stralsunder noch die Meisterschaft erringen. Im Umkehrschluss können sich die Gäste aber auch keinen "Ausrutscher" in der Pommernhalle erlauben.

Die Usedomer wollen dagegen nur zu gern ihre schwarze Serie gegen den SHV beenden - zumal bisher alle Spitzenteams in dieser Saison die Insel mit leeren Händen verlassen mussten. „Natürlich ist Stralsund Favorit. Aber genau deshalb lastet auch der ganze Druck auf der Mannschaft. Wir können unbelastet in diese Partie gehen. Ich glaube, dass es ein ganz enges Spiel wird. Wenn wir die Partie ganz lange offen gestalten können, dann werden wir wieder zum Favoritenschreck“, ist sich Geschäftsführer Nico Heidenreich sicher.

In den letzten 4 Partien hielten sich die Stralsunder schadlos, einzig beim Tabellendritten Ludwigsfelde unterlag man mit 22:24. Drei Spiele vorm Saisonende wird die Partie beim HSV allerdings richtungsweisend sein, zumal in der Woche darauf gegen Bad Doberan schon wieder ein Derby ansteht.

Wenn man in Stralsund allerdings mal hinter die Kulissen horcht, scheinen die Meinungen zu einem möglichen Aufstieg allerdings auseinander zu gehen. „Ein Aufstieg in die dritte Liga macht nur dann Sinn, wenn man qualitativ so aufgestellt ist, dass man nicht wieder eine komplette Saison gegen den Abstieg spielt. Das ist im Moment mit dem eng gestrickten Kader aber nicht gegeben. Auch wirtschaftlich ist das eine ganz andere Hausnummer. Das kommen viel größere finanzielle Belastungen auf uns zu. Dementsprechend werden wir eher versuchen den Aufstieg im nächsten Jahr zu realisieren. Der Wille zum Aufstieg ist natürlich da, aber wir wollen realistisch bleiben. Den ersten Platz wollen wir aber trotzdem holen“ so SHV-Trainer und Geschäftsführer Markus Dau im Videointerview auf der Stralsunder Facebookseite.

Auf eine angezogene Stralsunder „Handbremse“ brauchen die Usedomer also nicht zu hoffen. Gerade im Derby will man sich natürlich keine Blöße geben, weiß auch Nico Heidenreich: „Es wird schwer, aber wir wollen den „Stralsundfluch“ endlich besiegen und hoffen dabei natürlich auch auf eine volle Halle und tatkräftige Unterstützung von den Rängen.“

Allerdings gestaltet sich die Vorbereitung auf das Spiel ein wenig schwierig, wie Patrick Glende berichtet: „Wir haben im Moment viele angeschlagen Spieler durch die grassierende Grippewelle. Hoffentlich sind die am Samstag alle wieder fit. Vor eigenem Publikum wollen wir aber ein gutes Spiel abliefern und werden alles geben um die 2 Punkte bei uns zu behalten.  Wir haben Cottbus geschlagen und möchten das jetzt auch gegen Stralsund wiederholen.“

Der Anpfiff zur Partie erfolgt wie immer um 19 Uhr.

Weitere Ansetzungen:

Samstag:
10.00 Uhr: mJC: HC Empor Rostock II – SG Vorpommern
13:40 Uhr: wJC: SG Grimmen/Loitz – SG Vorpommern
16.00 Uhr: mJD: SG Vorpommern – PSV Neustrelitz

Sonntag:
10.00 Uhr: F-Jugendturnier in Stralsund

 

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