HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Zu viele Fehler auf der "Fuchsjagd"

Mateusz Fornal konnte die HSV-Niederlage nicht verhindern

„Ich bin fast bei jedem Spiel unserer Handballer dabei“, sagt Detlef Rößler, der zum Fanclub Inselpower gehört. Er ist in der Ahlbecker Pommernhalle bei den Spielen immer bei den Trommlern zu finden. Der Heringsdorfer hat diesmal auch in Berlin, beim Viertliga-Spiel des HSV Insel Usedom gegen die Füchse Berlin Reinickendorf, mit etwa 20 mitgereisten Fans und seiner „Pauke“ Stimmung gemacht. Und dabei waren die Usedomer kaum zu überhören, denn sie waren in der Halle, die eine Geisterstimmung vermittelte, fast in der Überzahl. Genutzt hat es nicht, die Usedomer Handballer haben mit 28:33 verloren und sind damit auf den fünften Tabellenplatz zurückgerutscht.

„Schade, unsere Unterstützung hat nichts gebracht. Natürlich war ich kurze Zeit enttäuscht über den Ausgang des Spiels“, sagt der 51-Jährige. „An uns hat es aber nicht gelegen, dass es keine Punkte gab.“ Rößler hat ein Spiel gesehen, das 25 Minuten ausgeglichen war. „Dann haben unsere Jungs in der Abwehr nachgelassen. Berlin hat im weiteren Spielverlauf von den Fehlern unserer Mannschaft gelebt und konnte schon zur Pause auf mehrere Tore Differenz enteilen. Die Füchse sind nicht besser gewesen“, sagt Rößler, „bei unseren Spielern war aber die Fehlerquote einfach zu hoch.“

Dass mit der Niederlage der dritte Tabellenplatz verloren ging, ist für Rößler „nicht tragisch. Das Saisonziel, unter die besten Fünf zu kommen, ist immer noch realistisch. Unsere Mannschaft kann es selbst richten, auch wenn das Restprogramm sehr schwer ist.“ Für den Handball-Trommler, der sich übrigens mehr Nachwuchs in seiner „Stimmungsmacher-Rolle“ wünscht, wäre die dritte Liga für die Usedomer Handballer „sicher ein anstrebenswertes Ziel, doch in den nächsten ein, zwei Jahren scheinen sie in der Oberliga Ostsee-Spree gut aufgehoben.“

In Berlin lagen die Usedomer zur Halbzeitpause mit 17:20 zurück. „Wir sind nicht dazu gekommen, unsere Abwehr, unser eigentliches Prunkstück, denn wir sind von den Zahlen her die Zweitbesten, zu stabilisieren. Berlin hat immer wieder Lücken gefunden und diese auch genutzt“, sagt Mannschaftsbetreuer Mike Golon. Zwar lagen die Insulaner mehrere Male vorn, doch die Füchse glichen immer wieder aus und übernahmen das Zepter dann endgültig ab der 40. Spielminute.

In dieser Zeit blieb der HSV sechs Minuten ohne Treffer. Berlin lag mit sieben Toren vorn. „Das war zu viel. Wir haben zwar in den letzten Minuten aggressiver gespielt, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen“, so Golon. In dieser Phase wurden klarste Chancen vergeben, sodass die Berliner letztlich mit 33:28 die Oberhand behielten.

HSV: Krynski, Fornal; Nowomijski, Glende 5, Loof 1, Teetzen 2, Leow 7, Wicht 4, Biernacki 2, Statkiewicz 2, Dübener 2, Neidel 2
Strafminuten: HSV 8, Füchse 8
Strafwürfe: HSV 6/4, Füchse 8/4

 

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