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Montag - Juni - 25.6.2007 - 10:25:45 Uhr
Flottes Spiel hatte nur Sieger
FC Insel Usedom - HSV Insel Usedom 4:2(2:0)
Die Fußballer zeigten sich in ihrem Metier: Mit 4:2 wurden die Handballer bezwungen. Das ist aber eher zweitrangig. Vor allem hatten alle viel Spaß.
Eine prima Idee wurde zum vollen Erfolg. Am Bansiner Fischerweg trafen mit dem Handball-Regionalligisten HSV Insel Usedom und dem Fußball-Landesligisten FC Insel Usedom zwei sportliche Aushängeschilder der Insel aufeinander. 150 Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches Spiel mit einem 4:2-Erfolg für die Spezialisten.
Das von Reiner Sieg letztmalig betreute Fußballteam war eine bunte Mischung aus Spielern der Landesliga, der „Zweiten“ und den Neuzugängen vom SV Ückeritz und Grün-Weiß Usedom. HSV-Coach Peter Pysall hatte sein Team in einer 4-4-2- Formation aufs Feld geschickt und forderte respektloses, engagiertes Auftreten. Das Spiel begann flott. Schon nach fünf Minuten nutzte Rodenhagen einen präzisen Pass von T. Polarczyk zur Führung. Dann flankte Gassner maßgerecht auf Richter, der die Kugel zum 2:0 (11.) versenkte.
Sollte es etwa ein zu lockeres Trainingsspielchen für die Fußballer werden? Weit gefehlt! Nach verständlichen Anfangsproblemen kickte das Pysall-Team munter mit. Die unbekümmerten Angriffe machten der Defensivabteilung des FC um P. Polarczyk und I. Pohlmann durchaus zu schaffen. Nach einem „Luftloch“-Schlag von I. Pohlmann kam Eick Wicht nur einen Schritt zu spät. Dann flankte Ben Teetzen vorbildlich auf Wicht, der aber knapp am Tor vorbei schoss. Weitere gute Chancen für den technisch starken Wicht (20./23.) und Leow wurden nicht mit Treffern belohnt. Natürlich hatte auch der Gastgeber noch die eine oder andere Möglichkeit, doch Richter und Karstädt verfehlten das von Handballfeldspieler Heidenreich gehütete Tor.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Druckphase der Handballer. Rinderle, Klepp, Saß, Teetzen, Leow oder Wicht machten jetzt ordentlichen Dampf. Mit schönem Schlenzer in die linke Ecke besorgte Teetzen das 1:2 (33.). Als sich sogar der Ausgleich andeutete, holte Tobias Pröhl wieder seinen „Hammer“ raus und traf zum 3:1 (39.). Es ging hin und her. I. Pohlmann und der Ex-Grün-Weiße Schultze zielten knapp am Heidenreich-Kasten vorbei, ehe Teetzen ein freundliches Kollhoff-Geschenk dankend zum 2:3 (52.) annahm. Weitere Tore lagen durch Schmidt, Schultze für den Club sowie Teetzen für die Handballer in der Luft. Das 4:2 (59.) stellte schließlich D. Pröhl her, der einen Fallrückzieher von Schmidt über die Linie stocherte.
Im Elfmeterschießen drehten die Handballer den Spieß um. Eiskalt wurden alle Schüsse im Strychon-Tor versenkt, während Strychon, D. und T. Pröhl vom „Punkt“ scheiterten. Für die Fußballer bleibt zu befürchten, dass der Vorsprung, bei einer eventuellen Handball-Revanche in der Ahlbecker Pommernhalle, zu gering sein dürfte.
(von Detlef Spiller, OZ 25.06.2007)

Max Rinderle, Handball-Torwart Lars Müller und Marcel Saß (v. l.) haben den Fußballern – hier mit Jan Pohlmann (M.) und Ronny Rodenhagen – schon einiges spielerisches Können abverlangt.
(Foto: G. Nitzsche, OZ 25.06.2007)
Mannschaften sind sich näher gekommen
Wiederholte Regenschauer ließen ein Wasserballspiel erahnen, pünktlich zum Anstoß des Spieles zwischen den Hand- und Fußballern schien aber die Sonne. Viel Prominenz war am Fischerweg.
„Beide Teams wollen aufeinander zugehen, da haben wir heute einen ersten Schritt gemacht. Die leistungsstärksten Teams müssen auch die Insel präsentieren“, so Tino Lentz vom Sponsorenclub „Club 100“. Im Spiel feuerten beide Trainer – Peter Pysall und Reiner Sieg – ihre Teams an. Danach wurde gefachsimpelt, Spieler und Fans beider Mannschaften waren im gemeinsamen Gespräch. „Eine feine Sache. Schöne Anlage hier. Es hat Spaß gemacht. Ich bleibe aber doch lieber beim Handball“, so Felix Klepp. „Die Fans hatten ihren Spaß, wir auch. Einige Handballer haben technisch allerhand drauf“, so der Fußballer Benjamin Kossack. Auch die Mitglieder beider Vereinsvorstände hatten Gefallen an dem Spiel gefunden. „Eine schöne Sache. Diese Aktion ist rundum gelungen“, so Hans Jürgen Merkle vom HSV.
Für den Trainer der Handballregionalligamannschaft, Peter Pysall, war dieses Spiel „wie ein Tapetenwechsel, zumal die Mannschaft jetzt vier Wochen Krafttraining hinter sich hat. Wir haben begonnen, die Insel über die Vereine noch besser zu präsentieren“, betonte er. Sichtlich entspannt agierte der Trainer des Fußball-Landesligateams, Reiner Sieg. „Nach der nervenaufreibenden Saison war dies eine Erholung, das Spiel wurde super fair geführt“. Torsten Reyher vom Vorstand des FCU stimmte dem zu: „Vielleicht werden auch einige Handballer mal bei den Heimspielen des Landesligisten vorbeischauen, umgedreht ist es ja schon lange so.“
Eine dufte Veranstaltung, die ihre Fortsetzung finden sollte – vielleicht bei den Handballern?
(von Gert Nitzsche, OZ 25.06.2007)

Zwei Fußballballer – vier Handballer im Gespräch. Hans Jürgen Merkle, Torsten Reyher, Reiner Sieg, Rolf Landau, Peter Pysall und Mirko Städing (v.l.).
(Foto: Gert Nitzsche, OZ 25.06.2007)
Freundschaftsspiel zwischen FC Insel Usedom und HSV Insel Usedom
Landesligavertreter gewinnt Fußballfest am Bansiner Fischerweg mit 4:2 (2:0)
„Wir wollen eine gute Zusammenarbeit herstellen", hatte FC-Fußball-Manager Torsten Reyher vor dem Freundschaftsspiel zwischen den Fußballern vom FC Insel Usedom und den Handballern des HSV verkündet. In der Folge sorgten beide Mannschaften dafür, dass sie das Spiel und die anschließende „dritte Halbzeit" wohl lange in Erinnerung behalten.
Immerhin hatte der reizvolle Vergleich 150 Zuschauer an den Bansiner Fischerweg gelockt, die dann auch ein abwechslungsreiches Duell mit vielen Strafraumszenen vor beiden Toren erlebten. Auf Seiten des Landesligisten wurde die Gelegenheit genutzt, zahlreiche Spieler der zweiten Garnitur und die Neuzugänge zutesten. Der von Ex-Handball-Nationallspieler Peter Pysall betreute Regionalligist erwies sich als ernstzunehmender Gegner, der neben kämpferischen und läuferischen Qualitäten, auch einiges fußballerisches zu bieten hatte. Vor allem Gordon Wicht, Ben Teetzen und Marcel Saß demonstrierten gutes Ballverständnis.
Nach der schnellen FC-Führung durch Ronny Rodenhagen und Rick Richter, kamen auch die Handballer zu heraus gespielten Chancen, doch erwies sich das Fußballtor für Wicht und Alex Leow immer noch zu klein. Erst nach dem Seitentausch konnte das HSV-Lager jubeln. Teetzen stand plötzlich völlig frei und suchte sich die Ecke zum Anschlusstreffer aus. Anschließend drängten die Pysall-Schützlinge auf den Ausgleich, schnürten die Gastgeber mit viel Laufarbeit sogar ein. Diese hatte die halbe Mannschaft ausgetauscht, suchten noch ihren Rhythmus. Mit einem trockenen 20 Meter-.Schuss von Tobias Pröhl am verdutzten HSV-Keeper Nico Heidenreich vorbei, übernahm der Fußball-Club wieder die Initiative mit Chancen für Ingo Pohlmann und Roberto Schulze, der von Grün-Weiß Usedom kam. Aber die unermüdlich kämpfenden HSVer waren weiterhin stets gefährlich, verkürzten durch Teetzen zum 2:3, ehe Danilo Pröhl den Endstand besorgte. Anschließend erfolgte das beliebte Elfmeterschießen. Hier hatten die Handballer die deutlich besseren Nerven und versenkten alle fünf Bälle, während das Fußballteam gleich dreimal scheiterte. Nach dem Spiel begann das gemütliche Zusammmensein mit Speis und Trank, sowie der Wahl zum „Fußballer des Jahres". Martin Schmidt vom Landesligateam und Rick Richter vom Aufsteiger zur Kreisoberliga erhielten die meisten Stimmen. Hingegen heimsten Ronny Rodenhagen (1.Mannschaft) und T. Pröhl (II.) die Torjägerkanonen ein. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die nicht die letzte gewesen sein dürfte. So auch die Meinung von HSV-Coach Peter Pysall: „Das Miteinander wurde dokumentiert. Insgesamt eine feine Sache". Dem schloss sich auch der zweifache Torschütze Ben Teetzen an: „Ich habe hier früher am Fscherweg bei Medizin Bansin mein Fußball A, B, C erlernt. Da ist noch was hängen geblieben. Ich hoffe, es wird bald eine Revanche geben". Auch den Kickern hatte der Vergleich Spaß bereitet. „Eine tolle Sache, die Appetit nach mehr macht. Alles ist so freundschaftlich über die Runden gegangen". Das ist auch die Meinung von Usedoms scheidenden Trainer Reiner Sieg: "Ein tolles Gefühl, dass beide Teams so fair miteinander umgegangen sind. Das Spiel hat seinen Sinn erfüllt. Danke besonders an alle Sponsoren, die einen wichtigen Teil für solch ein schöne Veranstaltung beigetragen haben".
(von Wolfgang Dannenfeldt, Nordkurier 25.06.2007)
Link: Bilder vom Fußballspiel gegen den FC Insel Usedom
Katgorie: 1. Männer
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