HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Der feststehende Meister kommt in die Pommernhalle

Alexander Leow ist Leistungsträger auf Rechtsaußen.

Die Handballsaison in der Ostsee-Spree-Oberliga neigt sich dem Ende zu. Drei Spieltage vor Ende gastiert der bereits feststehende Meister in der Ahlbecker Pommernhalle. Der HSV Insel Usedom hat am Samstag ab 19 Uhr die Füchse Berlin II zu Gast.

Bei noch 3 ausstehenden Partien und 9 Punkten Vorsprung kann den Berlinern niemand mehr gefährlich werden. „Die Füchse haben eine klasse Saison gespielt und stehen jetzt natürlich zu Recht dort oben. Die Berliner haben eine sehr junge und gut besetzte Truppe beisammen“ meint HSV-Trainer Nico Heidenreich vor der Partie. Dabei ist er aber auch stolz auf den Punkt, den seine Mannschaft im Hinspiel im Dezember ergattern konnte. „Das hat außer uns nur noch Altlandsberg geschafft. Die Berliner haben bisher eine tadellose Saison gespielt“. Dass Torverhältnis mit 157 Plustoren spricht da eine deutliche Sprache. Auch die 7-Meter-Quote ist mit 85,88% verwandelten Würfen Ligaspitze. Auf einen ähnlichen Wert kommt nur noch der Stralsunder HV mit 81,65 %. Der HSV liegt bei 76,64 %. Erstaunlicherweise taucht kein Berliner Spieler in der Top Ten der Torschützen auf. Mit 112 Toren rangiert Frederik Simak auf Platz 11 noch hinter dem HSV-er Dariusz Zajac, der mit 120 Toren den 9. Platz belegt.

Die Füchse konnten sich die Meisterschaft trotz des großen Vorsprungs kurioserweise am grünen Tisch sichern. Da für das vor ein paar Wochen ausgefallen Spiel gegen Bad Doberan kein Nachholtermin gefunden werden konnte, wurden die Punkte den Berlinern zugesprochen. Das folgende Spiel gegen Grünheide, in dem der Aufstieg eigentlich besiegelt werden sollte, war somit bedeutungslos. Gewonnen wurde am Ende trotzdem mit 23:19. Dabei machten die Füchse auch deutlich, dass sie keine Punkte zu verschenken haben. Laut Aussage auf der eigenen Vereinshomepage möchte das Team bis zum Saisonende ungeschlagen bleiben. Da kommen aber wieder die Usedomer Handballer ins Spiel. „Wir wollen dieses Spiel gewinnen“ lässt Heidenreich keine Zweifel am Ziel für Samstag aufkommen. „Auch wenn wir jetzt eigentlich ganz entspannt auf die Tabelle schauen könnten, möchten wir uns Ziel – den dritten Tabellenplatz – noch erreichen“. Darum streitet sich der HSV momentan mit dem punktgleichen MTV Altlandsberg. Ganz objektiv betrachtet haben die Altlandsberger mit Spielen gegen Cottbus, Uni Greifswald/Loitz und Brandenburg-West auch das einfachere Restprogramm. Der HSV dagegen muss gegen die Füchse, OSF Berlin und im abschließenden Heimspiel gegen den Ludwigsfelder HC antreten. Für den HSV aber kein Grund jetzt schon aufzugeben: „Die Partie gegen die Füchse ist wohl die leichteste der Saison. Da erwarten alle einen Berliner Erfolg. Wenn die Partie erfolgreich gestalten schauen wir mal weiter“ so Heidenreich.

Personell kann der Trainer wieder auf einen volleren Kader zurückgreifen. Die beiden Langzeitverletzten Ben Teetzen und Patrick Glende sind natürlich immer noch nicht einsatzbereit. Hinter Torhüter Lech Krynski steht immer noch ein Fragezeichen, auch bei Christopher Neidel fällt die Entscheidung über einen Einsatz kurzfristig.

Wie in jedem Jahr wird auch diesmal wieder der Publikumsliebling des HSV gekürt. Dazu liegen ab Samstag in der Halle Stimmzettel bereit. Auch auf der Vereinshomepage wird es in Kürze die Möglichkeit geben abzustimmen. Nach dem letzten Heimspiel am 12.5. gegen Ludwigsfelde wird der Gewinner dann bekanntgegeben. Im vergangen Jahr konnte Torhüter Lech Krynski diesen Titel erringen. Er wird auch in diesem Jahr ganz sicher gute Chancen haben. Oder wird es am Ende sogar einer der „jungen Wilden“?

 

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