HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

HSV mit frischen Kräften zum Spiel bei Tegel Berlin

Auch Christoph Dübener ist wieder fit

Über die angespannte Personallage bei den Handballern des HSV Insel Usedom ist in letzter Zeit viel geschrieben worden. Lange Zeit wurden die Ausfälle gut kompensiert. Im letzten Heimspiel (29:30-Niederlage gegen den Tabellenletzten Brandenburg-West) war der vorläufige Höhepunkt erreicht. Durch den Ausfall aller drei Stammtorhüter rückte im Team des Tabellenvierten der Oberliga Ostsee-Spree sogar der A-Jugendtorhüter Colin Zornow zwischen die Pfosten.

Die Gesamtsituation und die an diesem Tag unzureichende Leistung der Mannschaft führten somit zur ersten Heimniederlage seit über einem Jahr. Dies ist aber mittlerweile auch schon wieder drei Wochen her, denn an den letzten beiden Wochenenden hatte die Mannschaft spielfrei. "Die Pause kam gerade rechtzeitig", sagt Rückraumspieler Gordon Wicht. "Diese Zeit hat unseren vielen angeschlagenen Spielern gut getan."

Nach der langen Pause ist es jetzt natürlich wichtig, den Rhythmus wieder zu finden. "Es ist unser Ziel, das verlorene Heimspiel wieder gut zu machen. Wir werden Tegel aber nicht unterschätzen. Im Hinspiel (29:25-Sieg - Anm.d.R.) hatten wir uns schon relativ schwer getan", so der Spielmacher des HSV weiter. Für ein gelungenes Spiel ist auch wichtig, wie die Inselhandballer mit dem Ball-Haftmittelverbot klar kommt, der in den Berliner Hallen besteht. "Für eine Mannschaft, die in den Heimspielen und beim Training ständig Bälle verwendet, die das sogenannte Ball-Harz tragen, ist das sicher kein unwesentlicher Nachteil", sagt Wicht.

Trotz dreier Niederlagen im März belegen die Usedomer Handballer immer noch den vierten Platz. Immer wenn der HSV patzte, nutzten die Mitkonkurrenten ihre Chance nicht, am HSV vorbei zu ziehen. Selbst Verfolger Ludwigsfelder verlor in der letzten Woche mit 29:30 in Bad Doberan. Lediglich der MTV Altlandsberg zog am vergangenen Spieltag nach Punkten gleich mit den Usedomern, besitzt aber das bessere Torverhältnis.

"Der dritte Platz bleibt jetzt weiterhin unser Ziel", sagt Nico Heidenreich. "Schön, dass wir trotz des verkorksten März immer noch gut dastehen", freut sich der HSV-Trainer. "Ich hoffe, die Mannschaft hat den einwöchigen Urlaub genutzt, um wieder Kraft zu tanken. Wir fahren natürlich nach Berlin, um zu gewinnen. Schließlich wollen wir oben dran bleiben", so Heidenreich, der diesmal nicht als Ersatztorhüter auflaufen muss. Außer den Langzeitverletzten Patrick Glende und Ben Teetzen hat sich das "HSV-Lazarett" gelichtet. "Bei Torhüter Lech Krynski müssen wir bis Freitagabend warten. Die Entscheidung, ob er eingesetzt werden kann, fällt nach dem Abschlusstraining", sagt Heidenreich.

Die Berliner Gastgeber rangieren momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die letzten Ergebnisse des VfL waren durchwachsen. In Grünheide (23:30) und Werder (21:37) setzte es Niederlagen. Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn, Spandau, wurde in eigener Halle mit 35:33 gewonnen. Auch das 26:26 gegen den Ludwigsfelder HC ließ aufhorchen. Gegen den Tabellenersten, die Füchse Berlin II, setzte es eine 30:36-Heimniederlage. Damit gehört Tegel aber zu den beiden Mannschaften der Oberliga, die 30 Tore gegen die Füchse erzielen konnten. Mit David Rau verfügt der VfL zudem über einen treffsicheren Spieler. Er warf bisher 135 Tore und liegt damit auf Rang drei in der Torschützenliste. Bester Usedomer ist dort immer noch Dariusz Zajac mit 111 Treffern. Marcus Deutsch ist aber mittlerweile mit 104 Toren dicht dran. Der Anwurf zur Partie erfolgt am Samstag bereits um 17.00 Uhr in der Berliner Halle an der Hatzfeldallee.

 

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