HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

HSV-Team in Grünheide in der Favoritenrolle

Dariusz Zajac beim Torwurf. Mit 76 Toren ist der Pole derzeit bester Werfer des HSV.

Inselhandballer streben Revanche für 25:25 im Hinspiel an

Dem Trainer der Handballer des Grünheider SV, Uwe Schwiderski, und seiner Mannschaft fehlt ein Erfolgserlebnis. Ob sich das morgen einstellt, scheint zumindest von der Tabellensituation in der Handball-Oberliga Ostsee- Spree fraglich. Der Tabellenzwölfte Grünheide empfängt den Tabellendritten HSV Insel Usedom (Anwurf 18.30 Uhr). Von daher habe die Partie "bestimmt keine optimalen Voraussetzungen", sagt Schwiderski. "Hinzu kommt, dass die Spielersituation bei uns derzeit angespannt ist."

Dennoch werde sich seine Mannschaft nicht verstecken. "Wir müssen uns selbst aus dem Tabellenkeller schießen", gibt Schwiderski die Marschroute vor. Der GSV-Coach ist überzeugt, dass sein Team nicht in diese tabellarische Region gehört. "Wir sind zu mehr in der Lage", sagt er.

Allerdings sind die Grünheider immer noch auf der Suche nach einem Ersatz für ihren Torjäger Lasse Schärge, der den Verein in Richtung Oranienburg (3. Liga) verlassen hat. "So einen Mann kann man nicht 1:1 ersetzen", sagt Schwiderski, der mit dem Personal, das ihm zur Verfügung steht, in Bestbesetzung gegen Usedom auflaufen kann. Die Grünheider freuen sich auf die Partie gegen den HSV. "In der Vergangenheit waren das immer gute Handballspiele", sagt Schwiderski.

Jedoch haben die Insulaner in dieser Saison garantiert noch etwas gut zu machen, gelang ihnen im Hinspiel doch nur ein 25:25. Von daher wird es morgen für die Randberliner mit Sicherheit nicht einfach. Auch die "nackten“ Zahlen sprechen dagegen. In den letzten fünf Partien (Hin- und Rückrunde übergreifend) sammelten die Usedomer 7:3-Punkte (mit dem Remis gegen Berliner Füchse und der Niederlage gegen Ludwigsfelde), während die Grünheider Handballer einmal remis gegen Werder spielten und vier Partien (u.a. gegen Greifswald/Loitz) verloren haben.

Die HSVer haben mannschaftlich besser zueinander gefunden. Sie sind gegenüber der Situation zu Saisonbeginn sportlich gereift. Der viel gepriesene Teamgeist stimmt und sie sind wieder zurück in der Erfolgsspur, haben zuletzt zwei Spiele gewonnen. Für HSV-Trainer Nico Heidenreich ist die Sachlage ganz klar: "Grünheide steht mit dem Rücken zur Wand, will unbedingt weiter nach vorn. Wir aber wollen unseren dritten Rang verteidigen und sind moralisch mit Sicherheit im Vorteil."

Er gehe davon aus, dass seine Mannschaft in der Lage ist, den positiven Schwung aus den zurückliegenden Spielen umzusetzen. "Wir haben zwar immer noch die gleichen personellen Probleme wie vor einer Woche, Loof, Teetzen, Statkiewicz und Dübener fehlen, doch der Rest hat gezeigt, dass wir dennoch unsere Ziele umsetzen können", ist Heidenreich für das morgige Spiel optimistisch.

Zudem habe das 25:25-Remis am dritten Spieltag, vor allem in eigener Halle, wehgetan. "Der Punktverlust schmerzt doch ganz schön", sagt Heidenreich. "Nur ein Sieg in Grünheide kann das wieder gut machen."

 

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