HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Insel-Handballer wollen zurück auf Platz drei

HSV-Rückraumspieler Christopher Neidel und sein Team wollen gegen Spandau den Sieg.

Der Auftakt ins Jahr 2018 ging für die Handballer des HSV Insel Usedom mit der deutlichen 24:36-Niederlage in Ludwigsfelde zwar in die Hose. Mit dem anschließenden 25:23-Erfolg in Werder liegen die Insulaner allerdings wieder im Soll. "Unser Ziel ist der dritte Platz in der Ostsee-Spree-Oberliga", sagt Rückraumspieler Christopher Neidel. "Mit den Füchsen und Stralsund stehen die beiden Top-Teams der Liga ganz oben. Dahinter möchten wir uns einreihen. Unsere Mannschaft ist heiß und wird alles geben, um dieses Ziel zu erreichen", so Neidel weiter.

Sich punkte- und platztechnisch zu verbessern, dazu haben die Insel-Handballer morgen (19.00 Uhr, Pommernhalle Ahlbeck) Gelegenheit. Zu Gast ist der VfV Spandau, mit dem der HSV laut Neidel "noch eine Rechnung offen hat".

Das Hinspiel in Spandau ging am zweiten Spieltag der Saison mit 23:25 verloren. Viel lief an jenem Tag nicht zusammen, zumal die Neuzugänge Marcus Deutsch und André Machel erst kurzfristig zur Mannschaft gestoßen waren. Da fehlte noch deutlich die Bindung zum Team. Mittlerweile ist die Truppe aber zusammengewachsen.

Trainer Nico Heidenreich gibt eine deutliche Marschroute vor: "Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen und die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen." Der HSV-Coach weiß aber auch, dass der Gegner hoch motiviert sein wird. "Spandau ist gut in das Jahr gekommen. Mit den Siegen gegen Uni Greifswald/Loitz (29:28, d. R.) und Grünheide (26:25) haben sich die Berliner ein wenig Luft in der unteren Tabellenhälfte verschafft. Da kann man schon von einer kleinen Serie sprechen."

Mit jetzt zwölf Punkten rangiert der VfV momentan auf Platz zehn der Tabelle, dicht gefolgt von der SG Uni Greifswald/Loitz und Grünheide. Bei dieser Tabellenkonstellation ist jeder ergatterte Punkt immens wichtig, sodass mit starker Gegenwehr der Spandauer gerechnet werden darf. "Wir wissen natürlich aus eigener Erfahrung, dass dieser Gegner - unabhängig von irgendwelchen Tabellenkonstellationen - nicht zu unterschätzen ist", sagt Heidenreich. "Im Hinspiel sahen wir ganz schlecht aus. Der Sieg in Werder hat uns gut getan. Gerade mit der dünnen Personaldecke, die zu diesem Zeitpunkt herrschte, war das ein toller Erfolg." Heidenreich fordert von seiner Mannschaft, "dass sie jetzt genauso weitermachen muss".

Personell wird sich jedoch nichts ändern. "Wir sind trotzdem voll konzentriert und wollen zu Hause den Zuschauern ein Erfolgserlebnis bieten", sagt Heidenreich. Derselben Meinung ist auch Christopher Neidel: "Die Mannschaft hat mit dem letzten Erfolg wieder Selbstvertrauen getankt. In Werder haben wir eine mannschaftlich starke und geschlossene Leistung abgeliefert. Das müssen wir in Zukunft genauso fortführen."

Die Spandauer kommen aber nicht auf die Insel, "um Punktelieferant zu sein", sagt VfV-Trainer Jürgen Leyer selbstbewusst, aber davon ausgehend, "dass der HSV in diesem Spiel die Favoritenbürde tragen muss". Leyer und sein Team haben zudem Respekt vor der Zuschauerkulisse in der Pommernhalle. "Die Stimmung dort ist immer riesig. Die Usedomer Spieler sind leistungsstark und haben bei uns sicher unter Niveau gespielt. Ein Vorteil für sie könnte auch die Nutzung von Ballharz sein. In den Berliner Hallen ist das verboten."

 

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