HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Nächster Ausfall: HSV muss auf Torhüter verzichten

Mit seinem körperbetonten Spiel hat Marcus Deutsch (l.) schon einige Treffer für den HSV erzielt.

Wochenlang haben die Viertliga-Handballer des HSV Insel Usedom bereits mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Trotz aller Widrigkeiten überzeugte das Team von der Insel aber immer noch mit spielerischer Qualität. Auch wenn die Partien in Altlandsberg (29:32) und in Bad Doberan (30:31) verloren gingen, zeigte die Mannschaft von Trainer Nico Heidenreich stets gute kämpferische Leistungen. Die braucht es auch morgen, wenn der HSV gegen den Tabellenletzten, den SV 63 Brandenburg-West, in der Pommernhalle spielt. Die Partie wird um 19.00 Uhr angepfiffen.

Schlimmer hätte es den HSV nicht treffen können. Zu der langen Ausfallliste - mit Patrick Glende, Christoph Dübener, Ben Teetzen und den beiden Torleuten Lech Krynski und Sebastian Antczak - gesellt sich nun noch ein weiterer Spieler. "Mit Erik Küster fällt uns auch noch der dritte Torwart aus", berichtet Heidenreich. "Erik muss eine Virusinfektion auskurieren", sagt der HSV-Trainer.

Als letzte Option steht dem HSV-Trainer, der gegebenenfalls auch selbst ins Tor gehen würde - gegen Altlandsberg hat er es bereits praktiziert - nur noch der 17-jährige A-Jugendtorhüter Colin Zornow zur Verfügung. "Bis Samstag müsste schon ein Wunder passieren, dass einer der drei Torhüter zurückkehrt. Aber auch aus dieser Situation müssen wir das Beste machen. Colin genießt natürlich unser größtes Vertrauen, obwohl das für ihn natürlich eine Riesenaufgabe wird", sagt der Trainer. Trotz aller Ausfälle ist für Heidenreich die Marschroute aber klar. Er fordert von seiner Mannschaft einen Sieg über den SV 63 Brandenburg-West. "Alles andere wäre eine Blamage", sagt Heidenreich.

In den Reihen der Gäste taucht mit Christoph Witt ein weiterer Ex-HSVer auf, wogegen der zweite ehemalige HSV-Akteur, Paul Müller, mittlerweile nicht mehr für die Brandenburger aufläuft. Er verließ das Team vor Kurzem und geht nun in Berlin in der 5. Liga auf Torejagd. Für den SV 63 verläuft die Saison bisher alles andere als optimal. Mit nur vier Punkten zieren die Brandenburger das Tabellenende. Nach einem Trainerwechsel wurde die Mannschaft mittlerweile verändert und auch verjüngt. Mit Magnus Wybranietz hat sie aber einen Spieler, der mit 108 Toren unter den Top-Ten-Werfern der Liga zu finden ist.

"Das Hinspiel im November haben wir mit 33:24 recht deutlich für uns entschieden", sagt Heidenreich. "Ähnliches wäre natürlich auch diesmal schön. Es ist auf jeden Fall unser Ziel, diese Partie zu gewinnen", gibt sich der HSV-Coach kämpferisch. "Fünf Spieltage vor Saisonende sind wir immer noch Dritter. Diesen Platz wollen wir auch bis zum Ende verteidigen", formuliert der Trainer das Saisonziel mittlerweile recht deutlich. Die Vereinsführung und die Mannschaft wünschen sich für morgen Abend auch wieder eine gut gefüllte Pommernhalle. Gerade in besonderen Situationen, wie der aktuellen Verletztenmisere, hat sich das Ahlbecker Publikum schon oft als "achter Mann" erwiesen.

 

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