HSV Insel Usedom: Weil Du das Spiel liebst!

Verletztenliste beim HSV wird immer länger

Die HSV-Abwehr mit Erik Küster im Tor muss in Altlandsberg gut zusammenarbeiten

Beim Blick auf die Tabelle der Handball-Oberliga Ostsee-Spree könnte man meinen, beim HSV Insel Usedom läuft alles rund. Platz drei - das sieht gut aus. Doch was den Kader betrifft, muss Trainer Nico Heidenreich Woche für Woche neue Hiobsbotschaften verkraften, so auch vor dem morgigen Spiel (18.30 Uhr) beim Tabellenfünften Altlandsberg

Diesmal betrifft es Torhüter Sebastian Antczak. Da auch Stammkeeper Lech Krynski nicht zum Einsatz kommen kann, muss Youngster Erik Küster (19) ins Tor. "Er macht seine Sache gut und hat mein Vertrauen", sagt Heidenreich, dem damit sechs Stammspieler verletzungsbedingt fehlen. Hinzu kommen Alexander Leow (Arbeit) und Marcus Witt (A-Junioren).

Mit den Altlandsbergern wartet ein starkes Team auf den HSV. Allerdings waren die letzten Ergebnisse der Brandenburger durchwachsen. Den Erfolgen gegen Grünheide (30:21) und Spandau (33:29) stehen Niederlagen gegen Werder (20:24) und Ludwigsfelde (29:30) gegenüber. Im Januar gelang aber ein 22:22 gegen die Füchse Berlin und damit das gleiche "Kunststück", wie es auch schon dem HSV gelungen war, dem Klassenprimus einen Punkt abzunehmen. Mit Dominic Witkowski besitzt der MTV außerdem einen treffsicheren Spieler, der bisher schon 112 Mal traf und damit für 5,60 Tore pro Spiel gut ist.

Der Statistikvergleich beider Teams ist recht ausgeglichen. Zwar bekamen die Altlandsberger mit 113 Siebenmetern deutlich mehr Strafwürfe als der HSV (87) zugesprochen, die Erfolgsquote bei beiden Teams liegt bei cirka 76 Prozent. Auch bei der Anzahl der bisher kassierten Zeitstrafen nehmen sich beide nichts. Nur mit Roten Karten wurde Altlandsberg (7) bisher öfter bestraft (HSV 3).

"Wir wissen, dass uns morgen eine sehr schwere Aufgabe erwartet. Wir werden versuchen, auf Augenhöhe zu bleiben und das Spiel für uns zu entscheiden", meint Heidenreich, der einen Vorteil darin sieht, dass sein Team in dieser Saison "so einige enge Spiele erfolgreich absolviert hat. Das gibt natürlich Selbstvertrauen, wenn man weiß, dass man solche Situationen gut überstehen kann. Es muss diesmal aber vieles zusammenpassen, um erfolgreich zu bestehen", sagt Heidenreich. Man fahre nicht zum Spaß nach Altlandsberg.

Die mittlerweile schon länger anhaltende Personalmisere wurde immer wieder von den verbliebenen Spielern vergessen gemacht. Um den Altlandsbergern die dritte Heimniederlage zuzufügen, müssen Spieler wie Marcus Deutsch, Dariuz Zajac, Gordon Wicht und Dawid Nowomiejski erneut bis an ihre Grenzen gehen.

 

Spendenkonto

HSV Insel Usedom e.V.
Deutsche Kreditbank
IBAN: DE93 1203 0000 1020 1798 57
BIC: BYLADEM 1001